Torsten Reinwald
Pressesprecher
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19.05.2013, 02:01 Uhr
11. Juli 2008 Schwerin (dpa, djv)
Rehe, Wildschweine und andere Wildtiere richten in Mecklenburg-Vorpommern immer weniger Schaden an. Seit zehn Jahren sinken die Zahlungen der Wildschadensausgleichskasse für
Agrar- und Forstschäden, die von Schalenwild angerichtet werden. Das geht aus dem jüngsten Jagdbericht des Landes hervor, den das Agrarministerium am Freitag veröffentlicht hat. Demnach zahlte die Kasse im Jagdjahr 2006/7 rund 223 000 Euro aus. Im Vergleich zum vorherigen Jagdjahr seien die Zahl der anerkannten Schäden um 25,1 Prozent und die anerkannte Schadenssumme um 23,3 Prozent gesunken.
Die Wildschadensausgleichskasse gibt es in Mecklenburg-Vorpommern seit 1992. In den ersten Jahren stiegen die Entschädigungen stetig an, bis sie im Jagdjahr 1996/97 mit 1,1 Millionen Euro einen Höhepunkt erreichten. Seither gehen die Zahlungen dem Jagdbericht zufolge zurück.
Trotzdem forderte Agrar-Staatssekretär Karl Otto Kreer die Jäger im Land auf, den Anstieg des Schwarzwild-Bestands «endlich zu stoppen». Im Jagdjahr 2006/7 wurden dem Ministerium zufolge 38 777 Wildschweine erlegt und damit deutlich weniger als in den Jahren davor. Ein Grund könnte der Verlust von Frischlingen im nassen und kalten Frühjahr 2006 gewesen sein, hieß es. Es müsse aber damit gerechnet werden, dass sich die Bestände rasch wieder erholen.


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