Kontakt (nicht zur Veröffentlichung):
Jürgen Semmelsberger, DJV:
Tel.: (02 28) 9 49 06-0;
E-Mail: j.semmelsberger@jagdschutzverband.de
Erhard Bäder, Landesjagdverband Rheinland-Pfalz:
Tel.: (0 67 27) 89 44-0;
E-Mail: info@ljv-rlp.de
21.05.2013, 15:01 Uhr
Am 17. und 18. Mai 2008 findet auf der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz der 2. Bundeswettbewerb des Deutschen Jagdschutz-Verbandes (DJV) für Parforcehörner in Es statt. Insgesamt 54 Bläsergruppen mit 700 Teilnehmern wetteifern um den Meistertitel. Gastgeber ist in diesem Jahr der Landesjagdverband Rheinland-Pfalz.
Ursprünglich im 17. Jahrhundert für das Übermitteln von Nachrichten bei der Jagd konzipiert, wird das Parforcehorn in Deutschland heute ausschließlich für anspruchsvolle Konzertstücke eingesetzt. Unter Beweis stellen dies eindrucksvoll die Thüringer Jagdhornbläser, Sieger des ersten Wettbewerbs, bei der Hubertusmesse:
Weiterer Höhepunkt mit Gänsehautfaktor ist das gemeinsame Schaublasen aller 700 Teilnehmer:
Mit einer Gesamtrohrlänge von viereinhalb Metern – verteilt auf bis zu drei Windungen – und einem Durchmesser von knapp einem halben Meter ist das Parforcehorn der Mercedes unter den Jagdhörnern. Anders als beispielsweise die Trompete hat es keine Ventile, ausschließlich über Änderung von Lippenspannung und Luftstrom erzeugen Könner darauf bis zu elf Grundtöne. Das Horn für die Große Jagdmusik eignet sich weit besser für anspruchsvolle Melodien als das bei der Jagd eingesetzte und wesentlich kleinere Fürst-Pless-Horn mit einem Umfang von lediglich sechs Tönen.
Kontakt (nicht zur Veröffentlichung):
Jürgen Semmelsberger, DJV:
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