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<title>DJV.Newsroom News</title>
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<language>de-de</language>
<copyright>2007 DJV</copyright>


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	<title><![CDATA[Hirsch, Haselmaus und Co. wieder sicher unterwegs]]></title>
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	<description><![CDATA[]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Thu, 20 Jun 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
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	<title><![CDATA[Jagdsteuer auf dem Prüfstand]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>19. Juni 2013 (dpa) Hannover</p><h1>Jagdsteuer auf dem Prüfstand</h1>

<h2>Niedersachsen ist geteilter Meinung</h2>

	<p>Sollen Jäger für ihre Jagd Steuern zahlen? <span class="caps">CDU</span> und <span class="caps">FDP</span> meinen nein und fordern die landesweite Abschaffung der kommunalen Steuer. <span class="caps">SPD</span> und Grüne meinen ja. Für sie wäre die Abschaffung kommunalfeindlich. Dies finden auch Naturschützer und der Städte- und Gemeindebund.</p>

	<p>Die niedersächsische Landesregierung lehnt eine Abschaffung der Jagdsteuer ab. Den Städten und Kreisen knapp drei Millionen Euro Steuereinnahmen per Gesetz wegzunehmen sei zutiefst kommunalfeindlich, sagte Innenminister Boris Pistorius am Mittwoch im Landtag in Hannover. <span class="caps">CDU</span> und <span class="caps">FDP</span> hatten die Abschaffung der einzig den Kommunen zugutekommenden Steuer ab 2015 gefordert. „Dieser Gesetzentwurf ist ein Eingriff in die Finanzautonomie der Kreise und kreisfreien Städte», betonte Pistorius. Für die Ausübung des Jagdrechts kann in Niedersachsen eine Steuer erhoben werden.</p>

	<p>„Jäger sind Naturschützer und engagieren sich für die Gesellschaft. Wir sollten aufhören, sie dafür mit einer Steuer zu bestrafen“, sagte Jan-Christoph Oetjen (<span class="caps">FDP</span>). Die Erhebung der Steuer koste zudem vermutlich deutlich mehr, als die Kommunen dadurch effektiv einnehmen würden. Landesweit würden bereits zwölf Landkreise und kreisfreie Städte keine Jagdsteuer mehr erheben. Das geltende Recht ermöglicht den Kommunen den Verzicht auf eine Erhebung.</p>

	<p>„Die Jagdsteuer ist nicht mehr zeitgemäß“, sagte Johann-Heinrich Ahlers (<span class="caps">CDU</span>). Die Arbeit der rund 53.000 Jäger in Niedersachsen sei kein Vergnügen der „höheren Stände“, sondern notwendig, da sonst Tiere, Wald und Flur erheblich geschädigt würden. In vielen Bundesländern, darunter Bayern, Berlin, Brandenburg und Bremen werde die Jagdsteuer längst nicht mehr erhoben.</p>

	<p><span class="caps">SPD</span> und Grüne warfen Schwarz-Gelb Klientelpolitik vor der Bundestagswahl vor. In ihrer eigenen Regierungszeit hätten <span class="caps">CDU</span> und <span class="caps">FDP</span> die Abschaffung aus Angst vor Ärger mit den Kommunen gemieden. „Es geht doch um die simple Frage, warum macht die neue Opposition etwas, was sie in der eigenen Regierungszeit selbst hätte auf den Weg bringen können“, sagte Pistorius.</p>

	<p>Auch abseits des Landtags stieß das Gesetz auf ein sehr unterschiedliches Echo. Während sich der Städte- und Gemeindebund und der Naturschutzbund Nabu gegen die Abschaffung ausspricht, ist die Landesjägerschaft erwartungsgemäß dafür. Während der Städte- und Gemeindebund insbesondere die Zinnahmeverluste der Kommunen im Blick hat, fordert der Nabu dafür, die Einnahmen noch stärker und gezielter zur Förderung des Naturschutzes einzusetzen.</p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Wed, 19 Jun 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
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	<title><![CDATA[Anklage verlesen]]></title>
	<link>http://djv.newsroom.de/news/?meta_id=3403</link>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>18. Juni 2013 (dpa) Erfurt</p><h1>Anklage verlesen</h1>

<h2>Tödliche Schüsse auf Jäger im thüringischen Hörselgau</h2>

	<p>Ein Mann will Selbstmord begehen, trinkt aber im Wald erst eine Flasche Schnaps und schläft ein. Als ihn ein Jäger weckt, kommt es zum Streit, der tödlich endet. Am Dienstag begann im „Jägerfall“ der Prozess gegen einen 58-Jährigen.</p>

	<p>Keine Zeugen, eine Tatwaffe und viele Indizien: Acht Monate nach den tödlichen Schüssen auf einen Jäger in einem Waldstück im Hörselgau nahe Gotha hat am Dienstag vor dem Erfurter Landgericht der Totschlags-Prozess gegen einen 58-Jährigen begonnen. Laut Anklageschrift soll der Angeklagte &#8211; ebenfalls ein Jäger &#8211;  im Oktober vergangenen Jahres nach einem Streit einen 69-Jährigen erschossen haben. Der Angeklagte räumte in den Vernehmungen die Schüsse ein, will aber aus Notwehr gehandelt haben.</p>

	<p>Der sogenannte Jägerfall gibt einige Rätsel auf. Laut Staatsanwaltschaft gab der mutmaßliche Täter in den Vernehmungen an, in den Wald gegangen zu sein, um sich mit seiner Pistole das Leben zu nehmen. Zuvor habe er eine Flasche Schnaps getrunken und sei dann mitten auf dem Feldweg eingeschlafen. Als ihn der später Getötete dort schlafend auffand, soll dieser ihn aggressiv mit einem Schlag gegen den Rücken geweckt haben, woraufhin es zu einem Streit kam.</p>

	<p>Dieser soll so eskaliert sein, dass der 69-Jährige schließlich sein Gewehr aus dem Auto geholt habe und damit auf den Angeklagten zielte. Dann seien die Schüsse gefallen. Der Angeklagte habe „gezielt zweimal auf die rechte Schulter und den rechten Oberschenkel geschossen“, sagte Staatsanwalt Martin Scheler vor Gericht. Obwohl das Opfer daraufhin zu Boden gesackt sei, habe der 58-Jährige einen weiteren Schuss in den Oberbauch abgegeben und damit den Tod des Mannes billigend in Kauf genommen.</p>

	<p>Zwei Monate nach der Tat wurde der 58-Jährige festgenommen. Die Ermittler hatten alle registrierten Waffen aus dem Landkreis Gotha sichergestellt und die Tatwaffe dadurch identifiziert. Zeugen wurden am ersten Verhandlungstag nicht vernommen. Der Prozess soll am 24. Juni mit der Aussage des Angeklagten fortgesetzt werden.</p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Tue, 18 Jun 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Kein konkretes Datum für Landesjagdgesetz]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>17. Juni 2013 (dpa) Münster</p><h1>Kein konkretes Datum für Landesjagdgesetz</h1>

<h2>Umweltminister Johannes Remmel auf dem Landesjägertag in NRW</h2>

	<p>Für das von der rot-grünen Landesregierung angekündigte neue Landesjagdgesetz gibt es weiter keinen festen Zeitplan. Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) nannte am Samstag beim Landesjägertag in Münster noch kein konkretes Datum. Allerdings erwartet er zum Jahreswechsel 2013/2014 einen ersten Entwurf aus dem Arbeitskreis, der sich mit diesem Thema befasst. Dem Arbeitskreis gehören unter anderem Vertreter der Jägerschaft, der Landwirtschaft und der Forstwirtschaft an.</p>

	<p>Die rot-grüne Landesregierung hatte das Gesetzesvorhaben bereits im ersten Koalitionsvertrag 2010 festgeschrieben. In der bisher nicht umgesetzten Vereinbarung ist von einem „Paradigmenwechsel“ die Rede. Das neue Jagdrecht soll sich an ökologischen Prinzipien und am Tierschutz ausrichten.</p>

	<p>Der Präsident des Jagdverbandes, Ralph Müller-Schallenberg, wiederholte am Samstag seine Forderung an den Minister, im Gesetzgebungsverfahren genügend Zeit für eine Diskussion innerhalb der Jägerschaft einzuplanen. Das versprach Remmel den rund 1.100 anwesenden Jägern: „Qualität geht hier vor Schnelligkeit.“</p>

	<p>Geplant ist unter anderem, den Katalog der jagdbaren Tiere zu überarbeiten. Auch Praktiken wie die Fallenjagd und die Jagdhundeausbildung mit lebenden Tieren stehen zur Diskussion.</p>

	<p>Die Pläne von Rot-Grün sind bei den Jägern umstritten. „Aus unserer Sicht hat sich das derzeitige Landesjagdgesetz bewährt. Schon deswegen stehen wir Änderungen skeptisch gegenüber“, hatte Verbandspräsident Ralph Müller-Schallenberg vor dem Treffen gesagt. Der Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen vertritt die Interessen von 65.000 Mitgliedern.</p><div class="img_center" style="text-align:center"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/ljt_nrw_2013_468.jpg" alt="" style="border:0;" /></div>	<p>Ralph Müller-Schallenberg, der Präsident des Jagdverbandes Nordrhein-Westfalen, begrüßte auf dem Landesjägertag 2013 den Umweltminister Johannes Remmel (Grüne). Zentrales Thema war die Diskussion um das neue Landesjagdgesetz. (Foto: <span class="caps">LJV</span> <span class="caps">NRW</span>) </p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Wildes auf dem Sommergrill]]></title>
	<link>http://djv.newsroom.de/news/?meta_id=3399</link>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>17. Juni 2013 (djv) Berlin</p><h1>Wildes auf dem Sommergrill</h1>

<h2>Spitzenkoch Artur Renz zaubert Rehspieße auf Rosmarin / DJV veröffentlicht Kochkurs-Video</h2>

	<p>Wild? Ist richtig gesund und unglaublich lecker. Wild Grillen? Ist ganz einfach. Spitzenkoch Artur Renz zeigt in einem Video, wie es geht. Den Film hat der <span class="caps">DJV</span> nun auf seinem YouTube-Kanal (<a href="http://www.youtube.com/user/DJVJagdschutzverband/videos" target='_blank' >www.youtube.com/user/DJVJagdschutzverband</a>) bereitgestellt. Darin erklärt der Koch, der erfolgreich ein Wildrestaurant im baden-württembergischen Neukirch führt, in einfachen Schritten die Zubereitung von „Rehspießen auf Rosmarin“ und gibt Tipps, wie wilde Sommerspezialitäten gelingen können. Nachkochen ist erwünscht!</p>

	<p>Im Sommer ist das Fleisch von Reh und Hirsch besonders lecker. Sie sind wahre Feinschmecker: Ob süße Blüten oder herzhafte Kräuter – sie essen nur, was ihnen schmeckt. Entsprechend hoch ist die Qualität des Wildbrets. Wild aus der Region ist beliebter denn je, das belegen aktuelle Zahlen des DJV: 21.000 Tonnen Wildfleisch grillten, kochten oder schmorten die Deutschen im vergangenen Jahr. Das Fleisch von Wildschweinen war die Nummer eins auf den Tellern: Knapp 9.480 Tonnen Schwarzwild wurden im vergangenen Jagdjahr (April 2011 bis März 2012) verspeist. Platz zwei in der Gunst der Wildesser belegte das Reh mit 7.910 Tonnen, gefolgt von Hirsch (2.340 Tonnen) und Damwild (1.240 Tonnen). </p>

	<p>Knapp 80 Prozent der Befragten sehen im Wildbret ein gesundes und natürliches Lebensmittel – mehr als zehn Prozent im Vergleich zu 1999. Neben dem Restaurant (40 Prozent) wählen die Verbraucher den direkten Weg zum Produkt: 27 Prozent bezogen ihr Wild vom Jäger, 20 Prozent vom lokalen Metzger und weitere acht Prozent von Bekannten oder Verwandten aus Privathand. Nur vier Prozent kauften das Produkt im Supermarkt. Das Logo „Wild aus der Region“ ist beim Kauf ein Garant für Naturprodukte aus heimischen Wäldern.</p>

	<p>Weitere Videos werden demnächst auf dem YouTube-Kanal des <span class="caps">DJV</span> veröffentlicht. Dieses und weitere Wild-Rezepte gibt es auf <a href="http://www.wild-auf-wild.de/rezepte?meta_id=3380" target='_blank' >www.wild-auf-wild.de</a>. </p><div class="img_center" style="text-align:center"><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/artur_zerlegt_rehkeule.jpg" target="_blank"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/artur_zerlegt_rehkeule_neu_468.jpg" alt="" style="border:0;" /></a></div>	<p>Artur F. Renz vom “Gasthof zum Hirsch” in Neukirch-Goppertsweiler ließ sich für den Videodreh zu “Wilde Sommerküche” in die Pfannen schauen. Dafür stellte er sein leckeres Rehfleisch-Rezept zur Verfügung. (Foto: DJV/Engelbert Rief)</p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[„Fakten statt Vorurteile“: 60.000 Postkarten verteilt]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>14. Juni 2013 (djv) Berlin</p><h1>„Fakten statt Vorurteile“: 60.000 Postkarten verteilt</h1>

<h2>DJV-Aufklärungskampagne startet erfolgreich / Set mit 13 Karten für nur 1 Euro</h2>

	<p>Fakten statt Vorurteile: 60.000 Postkarten haben Jägerinnen und Jäger für ihre Öffentlichkeitsarbeit beim <span class="caps">DJV</span> angefordert – damit ist die erste Auflage zwei Wochen nach Kampagnenstart vergriffen. Der <span class="caps">DJV</span> hat eine zweite Auflage in Auftrag gegeben. Ab Juli können die Postkarten im Set à 13 Stück für einen Selbstkostenbeitrag von 1 Euro im DJV-Shop bestellt werden. Dies ist möglich im Internet unter <a href="http://www.djv-service.de/" target='_blank' >www.djv-shop.de</a> sowie schriftlich oder telefonisch bei der DJV-Service und Marketing GmbH, Friesdorfer Straße 194a, 53175 Bonn, Telefon: (0228) 38 72 90-0, Fax: (0228) 38 72 90-25, E-Mail: <a href="mailto:info@djv-service.de">info@djv-service.de</a> (Preise inkl. gesetzlicher Mehrwertsteuer, zzgl. Versandkosten).</p>

	<p>Poster für Veranstaltungen, Infofächer für die Hosentasche oder Werbebanner für die Internetseite: der <span class="caps">DJV</span> plant weitere Produkte und greift gern Ideen von Jägern auf. Welche Motive sind die Favoriten und wo sollen sie umgesetzt werden? Die DJV-Pressestelle freut sich über Anregungen unter <a href="mailto:pressestelle@jagdschutzverband.de">pressestelle@jagdschutzverband.de</a>. Welches Motiv ist das beliebteste? Auf Facebook sind alle eingestellt stimmen Sie ab unter: <a href="https://www.facebook.com/Jagdschutzverband">www.facebook.com/Jagdschutzverband</a>. </p>

	<p>Die Fakten können schon jetzt genutzt werden: Auf <a href="http://www.jagd-fakten.de/home/" target='_blank' >www.jagd-fakten.de</a> gibt es fundierte Argumente für gängige Vorurteile. Einige Jäger haben die Fakten schon aktiv genutzt und sich damit erfolgreich auf Presseanfragen vorbereitet. Video-Clips auf dem YouTube-Kanal des <span class="caps">DJV</span> (<a href="http://www.youtube.com/DJVJagdschutzverband" target='_blank' >www.youtube.com/DJVJagdschutzverband</a>) machen auf die Kampagne aufmerksam. Sie können auf der eigenen Internetseite verlinkt oder geteilt werden. </p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Fri, 14 Jun 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Landesjagdgesetz: Jäger gegen Schnellschuss]]></title>
	<link>http://djv.newsroom.de/news/?meta_id=3396</link>
	<guid>http://djv.newsroom.de/news/?meta_id=3396</guid>
	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>13. Juni 2013 (dpa) Münster</p><h1>Landesjagdgesetz: Jäger gegen Schnellschuss</h1>

<h2>NRW-Verbandspräsident Ralph Müller-Schallenberg im dpa-Interview</h2>

	<p>Die Jäger in Nordrhein-Westfalen fordern ausreichend Zeit für die Diskussion über das geplante neue Landesjagdgesetz. „Eine Vorlage mit knapper Äußerungsfrist von ein paar Wochen kann und werde ich den 65.000 Mitgliedern des Landesjagdverbandes, die gespannt darauf warten, nicht zumuten“, sagte Verbandspräsident Ralph Müller-Schallenberg vor dem Landesjägertag 2013 der Nachrichtenagentur dpa. Beim Jägertag am Samstag in Münster wird NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) erwartet. Im dpa-Gespräch sagt Müller-Schallenberg was die Jäger vom Minister erwarten:</p>

	<p><strong>Welche Erwartungen haben die Jäger an den Auftritt des Ministers in Münster?</strong></p>

	<p><i>Müller-Schallenberg: </i> „Die Atmosphäre zwischen Minister Remmel und dem Landesjagdverband hat sich im ersten Jahr meiner Amtszeit als gut erwiesen. Die gute Atmosphäre sollten wir nun aber auch dazu nutzen, verstärkt in die Sach- und Fachdebatte einzutreten.“</p>

	<p><strong>Wo gibt es Differenzen zwischen der Landesjägerschaft und den Novellierungs-Plänen von Rot-Grün in Düsseldorf?</strong></p>

	<p><i>Müller-Schallenberg: </i> „Aus unserer Sicht hat sich das derzeitige Landesjagdgesetz bewährt. Schon deswegen stehen wir Änderungen skeptisch gegenüber. Die Fragen eines neuen Landesjagdgesetzes, die von der Landesregierung in der rot-grünen Koalitionsvereinbarung aufgeworfen werden, können nach Auffassung von Minister Remmel nur gemeinsam mit der Jägerschaft beantwortet werden. Dann muss auch genug Zeit dafür sein. Eine Vorlage mit knapper Äußerungsfrist von ein paar Wochen kann und werde ich den 65.000 Mitgliedern des Landesjagdverbandes, die gespannt darauf warten, nicht zumuten.“</p>

	<p><strong>In welchen Streitpunkten wären die Jäger zu Kompromissen bereit?</strong></p>

	<p><i>Müller-Schallenberg: </i> „Das werden wir erst sagen können, wenn wir wissen, worum es konkret geht. Bisher hat man gehört vom Katalog der jagdbaren Arten, Jagdzeiten, Fütterung, Hundeausbildung und Fangjagd. Die Artenvielfalt sollte nicht auch noch durch Einschränkungen bei der Bejagung von Beutegreifern weiter beeinträchtigt werden. In der Landschaft sinkt die Zahl der Vögel dramatisch.“</p>

	<p><strong>Welche Wünsche haben Sie an die Politik?</strong></p>

	<p><i>Müller-Schallenberg: </i> „Sinnvolle Politik kann man nicht gegen die Betroffenen machen. Eine Jagdpolitik gegen Jagd und Jäger wäre zum Scheitern verurteilt. Das weiß auch Minister Remmel.“</p>

	<p>Noch liegt allerdings kein Gesetzentwurf der Landesregierung vor. Das bestätigte ein Sprecher des Umweltministeriums auf Anfrage. Auf dem Landesjägertag 2012 hatte Remmel einen Gesetzentwurf für den Jahreswechsel 2012/2013 angekündigt. Im Koalitionsvertrag hatten <span class="caps">SPD</span> und Grüne angekündigt, das Jagdrecht an ökologischen Prinzipien und dem Tierschutz auszurichten. So soll der Katalog der jagdbaren Tiere überarbeitet werden. Auch Praktiken wie die Fallenjagd und die Jagdhundeausbildung stehen zur Diskussion.</p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Thu, 13 Jun 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2013]]></title>
	<link>http://djv.newsroom.de/news/?meta_id=3393</link>
	<guid>http://djv.newsroom.de/news/?meta_id=3393</guid>
	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>12. Juni 2013 (djv) Berlin</p><h1>Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2013</h1>

<h2>DJV richtet sich mit Fragebogen an Parteien</h2>

	<p>Mit Blick auf die Bundestagswahl hat der <span class="caps">DJV</span> „Wahlprüfsteine“ an die im Bundestag vertretenen Parteien geschickt. Über die Landesjagdverbände und die Kreisvereinigungen werden auch die Direktkandidaten in den Wahlkreisen angeschrieben.</p>

	<p>Die Wahlprüfsteine befassen sich mit den wichtigsten Themen, die derzeit mit Bezug auf die Jagd diskutiert werden: Natur- und Artenschutz, Tierschutz bei der Jagd, Erhalt des Reviersystems, die Beiträge zur landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft, waffenrechtliche Fragen und vieles mehr.</p>

	<p>Die Antworten der Parteien auf Bundesebene werden an dieser Stelle veröffentlicht, sobald sie vorliegen.</p>

	<p><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/admin/assets/fragebogen_jagdpruefsteine.pdf" target='_blank' >Der Fragebogen, den der <span class="caps">DJV</span> an die Parteien versandt hat, kann hier eingesehen werden &#8211; einfach klicken.</a></p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Wed, 12 Jun 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Betrübte Luchspaten]]></title>
	<link>http://djv.newsroom.de/news/?meta_id=3391</link>
	<guid>http://djv.newsroom.de/news/?meta_id=3391</guid>
	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>11. Juni 2013 (ljv/bw) Stuttgart</p><h1>Betrübte Luchspaten</h1>

<h2>Jäger bedauern den Tod des Luchses im Südschwarzwald</h2>

	<p>„Zugewanderte Luchse sind uns jederzeit willkommen. Deswegen übernahm der Landesjagdverband gerne die Patenschaft für den Neuankömmling“, sagte Landesjägermeister Jörg Friedmann. „Dass dieser Besuch so ein Ende nimmt, stimmt mich traurig. Wesentlich für den Schutz des Luchses war die sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Luchsexperten der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt sowie allen Beteiligten in der AG Luchs. So konnte das Tier durch Information der Jäger vor Ort überwacht und vor zu großem Rummel geschützt werden. Unser Luchs stand unter dem besonderen Schutz des Landesjagdgesetzes.“</p>

	<p>Immer mehr Jäger beteiligen sich am Monitoring, dem Sammeln von Nachweisen und Beobachtungen. Einige Jäger haben sich in Zusammenarbeit mit den Luchs-Spezialisten zu Experten auf diesem Gebiet ausbilden lassen. Der Landesjagdverband hat eine Entschädigungsregelung für seine Mitglieder geschaffen, wenn diese am Monitoring teilnehmen. Durch die Meldung von Beobachtungen und Funden unterstützen sie die Erfassung möglicher Zuwanderer, die nach Baden-Württemberg einwandern.</p>

	<p>„Seit dem Jahr 2000 wissen wir von mindestens drei, eher vier wohl zugewanderten Luchsen, die sich alle nicht dauerhaft hierzulande niedergelassen haben. Eine Zuwanderung von Luchsen findet also statt und ist trotz vieler Hindernisse für die Tiere noch möglich“, so Wildbiologe Klaus Lachenmaier vom Landesjagdverband. Der Landesjagdverband hofft daher auf eine natürliche Zuwanderung, die zwar langsam verläuft, aber den Vorteil hat, dass keine künstliche Ansiedelung notwendig ist. Selbst bei einer Wiedereinbürgerung von Menschenhand komme es entscheidend auf den Kontakt zu angrenzenden Populationen an, sagt Lachenmaier: „Eine isolierte Population, egal welcher Tierart, unterliegt immer einem hohen Aussterberisiko. Genetischer Austausch fördert die Überlebensfähigkeit und ist genauso wichtig wie die Akzeptanz dieses Großraubtiers. Deshalb müssen die Wildtierkorridore zu den angrenzenden Populationen gesetzlich abgesichert werden.“</p>

	<p>Der Landesjagdverband bittet seine Mitglieder weiterhin um die schnelle Meldung von verdächtigen Fährten, Rissen oder Sichtungen an die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt.</p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Tue, 11 Jun 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Wildes auf dem Sommergrill]]></title>
	<link>http://djv.newsroom.de/news/?meta_id=3389</link>
	<guid>http://djv.newsroom.de/news/?meta_id=3389</guid>
	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>11. Juni 2013 (djv) Berlin</p><h1>Wildes auf dem Sommergrill</h1>

<h2>Spitzen-Koch Artur Renz zaubert Rehspieße auf Rosmarin / DJV veröffentlicht Kochkurs-Video</h2>

	<p>Wild? Ist richtig gesund und unglaublich lecker. Wild Grillen? Ist ganz einfach. Spitzenkoch Artur Renz zeigt in einem Video, wie es geht. Den Film hat der Deutsche Jagdschutzverband e.V. (<span class="caps">DJV</span>) nun auf seinem YouTube-Kanal (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=6iPNe_2Mfhc" target='_blank' >http://www.youtube.com/DJVJagdschutzverband</a>) bereitgestellt. Darin erklärt der Koch, der erfolgreich ein Wildrestaurant im baden-württembergischen Neukirch führt, in einfachen Schritten die Zubereitung von „Rehspießen auf Rosmarin“ und gibt Tipps, wie wilde Sommerspezialitäten gelingen können. Nachkochen ist erwünscht! Dieses und weitere Rezepte mit Wildbret können auf <a href="http://www.wild-auf-wild.de/rezepte?meta_id=3380" target='_blank' >www.wild-auf-wild.de</a> nachgelesen werden. Für Journalisten hat der <span class="caps">DJV</span> einen O-Ton mit Artur Renz sowie Fotomaterial auf der Internetseite <a href="http://djv.newsroom.de/o-tonservice/" target='_blank' >http://djv.newsroom.de</a> online gestellt.</p>

	<p>Im Sommer ist das Fleisch von Reh und Hirsch besonders lecker. Sie sind wahre Feinschmecker: Ob süße Blüten oder herzhafte Kräuter – sie essen nur, was ihnen schmeckt. Entsprechend hoch ist die Qualität des Wildbrets. Wild aus der Region ist beliebter denn je, das belegen aktuelle Zahlen des DJV: 21.000 Tonnen Wildfleisch grillten, kochten oder schmorten die Deutschen im vergangenen Jahr. Das Fleisch von Wildschweinen war die Nummer eins auf den Tellern: Knapp 9.480 Tonnen Schwarzwild wurden im vergangenen Jagdjahr (April 2011 bis März 2012) verspeist. Platz zwei in der Gunst der Wildesser belegte das Reh mit 7.910 Tonnen, gefolgt von Hirsch (2.340 Tonnen) und Damwild (1.240 Tonnen). </p>

	<p>Knapp 80 Prozent der Befragten sehen im Wildbret ein gesundes und natürliches Lebensmittel – mehr als zehn Prozent im Vergleich zu 1999. Neben dem Restaurant (40 Prozent) wählen die Verbraucher den direkten Weg zum Produkt: 27 Prozent bezogen ihr Wild vom Jäger, 20 Prozent vom lokalen Metzger und weitere acht Prozent von Bekannten oder Verwandten aus Privathand. Nur vier Prozent kauften das Produkt im Supermarkt. Das Logo „Wild aus der Region“ ist beim Kauf ein Garant für Naturprodukte aus heimischen Wäldern.</p>

	<p>Weitere Koch-Videos werden demnächst auf dem YouTube-Kanal des <span class="caps">DJV</span> veröffentlicht. </p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Tue, 11 Jun 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Schaulustige gefährden Wildtiere im Hochwassergebiet]]></title>
	<link>http://djv.newsroom.de/news/?meta_id=3385</link>
	<guid>http://djv.newsroom.de/news/?meta_id=3385</guid>
	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>10. Juni 2013 (djv) Berlin</p><h1>Schaulustige gefährden Wildtiere im Hochwassergebiet</h1>

<h2>Abstand halten rettet Tierleben</h2>

	<p>Wildtiere wie Reh und Feldhase trauen sich in überfluteten Wald- und Flurbereichen nur aus dem Wasser, wenn sie ungestört sind. &#8220;Im Hochwassergebiet bilden sich im Deichvorland an vielen Stellen kleine Inseln, auf die sich die Tiere retten können&#8221;, sagt Torsten Reinwald vom Deutschen Jagdschutzverband (<span class="caps">DJV</span>). Oft komme es aber vor, dass Schaulustige solche Orte gezielt mit Booten ansteuerten. &#8220;Die Fluchttiere werden dadurch gestört. Wenn sie auf 150 oder 200 Meter Entfernung Menschen sehen, klettern sie nicht aufs Trockene, sondern gehen zurück in die reißenden Fluten.&#8221; In der Folge würden viele Tiere ertrinken.</p>

	<p>Der <span class="caps">DJV</span> appelliert an Spaziergänger, Deichbereiche und Vorländer oder noch nicht überflutete Wiesen zu räumen, damit Wildtiere sich selbstständig vor den heran nahenden Wassermassen retten können. Einfangen oder gar einsperren bedeutet für Wildtiere Stress, der tödlich sein kann.</p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Mon, 10 Jun 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Jagdhornbläser aus Hessen sind bundesweit Spitze]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>9. Juni 2013 (djv) Darmstadt</p><h1>Jagdhornbläser aus Hessen sind bundesweit Spitze</h1>

<h2>Bläsergruppe des Kreisjagdvereins Groß-Gerau gewinnt die "Königsdisziplin"</h2>

	<p>Beim 27. Bundeswettbewerb im Jagdhornblasen im Juni hatten die Hessen die Nase vorn: Die Bläsergruppe des Kreisjagdvereins Groß-Gerau setzte sich in Darmstadt mit 957 Punkten in der Klasse G (gemischte Gruppe mit Fürst Pless Horn und Parforcehorn) an die Spitze und gewann damit die „Königsdisziplin“. Die Jagdhornbläser von Hubertus Gießen entschieden mit 962 Punkten die Klasse A (nur Fürst Pless Horn) – die sogenannte “Meisterklasse” – für sich. </p>

	<p>Mit einem Punktegleichstand von 954 Zählern sicherten sich die Bläser aus dem nordrhein-westfälischen Krefeld und aus dem niedersächsischen Hameln-Pyrmont in der Klasse G den zweiten Rang. In der Klasse A verwies die niedersächsische Bläsergruppe Duderstadt mit 955 Punkten die Bläser aus Hameln-Pyrmont, ebenfalls Niedersachsen, auf den dritten Platz (953 Punkte). An dem Bundeswettbewerb nahmen 44 Bläsergruppen mit rund 700 Jagdhornbläsern teil.</p>

	<p>In diesem Jahr war das Leistungsniveau sehr hoch, an der Spitze lagen die Konkurrenten nah beieinander. Insgesamt können bei dem Wettbewerb maximal 975 Punkte erzielt werden. Fünf Wertungsrichter beurteilen die einzelnen Gruppen unabhängig voneinander, das Ergebnis wird anschließend rechnerisch ermittelt. Erzielen Gruppen eine Punktezahl von 780 und mehr, erhalten sie die goldene Hornfesselspange des <span class="caps">DJV</span>. In diesem Jahr ging die Ehrung an alle teilnehmenden Bläsergruppen und markierte damit zugleich das hohe Niveau des Wettbewerbes.</p>

	<p>Dass die Bläser nicht nur gegeneinander, sondern auch stimmungsvoll miteinander konzertieren können, bewiesen die Gruppen beim Abschlussblasen, einem traditionellen Höhepunktes des Bundeswettbewerbes. Unter der Anleitung des DJV-Bundesbläserobmanns Jürgen Keller ließen sie gemeinsam die Signale erklingen und sorgen für eine unverwechselbare Atmosphäre und einen feierlichen Ausklang eines erfolgreichen Tages.</p>

	<p><strong>Klasse G:</strong> </p>

	<p>1.	<span class="caps">KJV</span> Groß-Gerau, Hessen, 957 Punkte<br />
2.	<span class="caps">KJS</span> Krefeld, <span class="caps">NRW</span>, 954 Punkte<br />
3.	Hameln-Pyrmont, Niedersachsen, 954 Punkte (punktgleich mit <span class="caps">KJS</span> Krefeld)</p>

	<p>In der Klasse G haben 19 Gruppen teilgenommen.</p>

	<p><strong>Klasse A:</strong></p>

	<p>1.	Hubertus Gießen, Hessen, 962 Punkte<br />
2.	Duderstadt, Niedersachsen, 955 Punkte<br />
3.	Hameln-Pyrmont, Niedersachsen, 953 Punkte</p>

	<p>Insgesamt haben in der Klasse A 25 Gruppen teilgenommen.</p><div style="padding-bottom:10px;"><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/jagdhornblasen_ergebnisse_2013_grupe_a.pdf" target="_blank"><img src="/img/shared/pdf.gif" style="float:left;margin: 0 10px 0 0;border:0;"/>
<p><strong>Bundeswettbewerb im Jagdhornblasen 2013: Ergebnislisten Gruppe A </strong></p></a>
<span style="clear:both;display:block;"></span></div>
<div style="padding-bottom:10px;"><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/jagdhornblasen_ergebnisse_2013_gruppe_g.pdf" target="_blank"><img src="/img/shared/pdf.gif" style="float:left;margin: 0 10px 0 0;border:0;"/>
<p><strong>Bundeswettbewerb im Jagdhornblasen 2013: Ergebnislisten Gruppe G</strong></p></a>
<span style="clear:both;display:block;"></span></div>
<div class="img_center" style="text-align:center"><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/sieger_klasse_a_hubertus_gieen_hessen_962_punkte_1.jpg" target="_blank"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/sieger_klasse_a_hubertus_gieen_hessen_962_punkte_1_1370861944.jpg" alt="" style="border:0;" /><p class="bu">In der Klasse A überzeugten die Bläser von Hubertus Gießen.</p></a></div><div class="img_center" style="text-align:center"><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/sieger_klasse_g_kjv_grogerau_hessen_957_punkte_1.jpg" target="_blank"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/sieger_klasse_g_kjv_grogerau_hessen_957_punkte_1_1370862178.jpg" alt="" style="border:0;" /><p class="bu">Die Bläsergruppe des Kreisjagdvereins Groß-Gerau gewann in der Gruppe G.</p></a></div><div class="img_center" style="text-align:center"><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/abschlussblasen_zur_siegerehrung_kranichstein_2013_1.jpg" target="_blank"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/abschlussblasen_zur_siegerehrung_kranichstein_2013_1370861977.jpg" alt="" style="border:0;" /><p class="bu">Mit einem Abschlussblasen wurden die Sieger des Wettbewerbs geehrt.</p></a></div></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Mon, 10 Jun 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[„Perfektion und Einfallsreichtum“]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>7. Juni 2013 (djv) Berlin</p><h1>„Perfektion und Einfallsreichtum“</h1>

<h2>Jetzt online: Interviews mit den Gewinnern des DJV-Journalistenpreises „Wildtier und Umwelt“</h2>

	<p>Für alle Jägerinnen und Jäger, die nicht am Bundesjägertag 2013 teilnehmen konnten, hat der Deutsche Jagdschutzverband e.V. (<span class="caps">DJV</span>) ein Video mit den Höhepunkten zusammengestellt. Es kann jetzt online auf dem YouTube-Kanal des Verbandes (<a href="http://www.youtube.com/DJVJagdschutzverband" target='_blank' >www.youtube.com/DJVJagdschutzverband</a>) angeschaut werden. „Wir sind inhaltlich gut positioniert“, so die Bilanz von DJV-Präsident Hartwig Fischer zum Jägertreffen in Marburg. Die Verleihung des Journalistenpreises „Wildtier und Umwelt“ war eines der bedeutenden Ereignisse, da dieser nur alle zwei Jahre verliehen wird. Der <span class="caps">DJV</span> hat die Preisträger interviewt. Die Videos sind jetzt ebenfalls bei YouTube zu sehen. Die drei Gewinner sowie die Trägerin des Sonderpreises erläutern darin, warum die Zusammenarbeit zwischen Jägern und Journalisten so wichtig ist. „Perfektion und Einfallsreichtum“, so bringt Laudator und Jury-Mitglied Eckhard Fuhr die Qualität der eingereichten Beiträge auf den Punkt. In einem Video spricht er darüber, wie vielfältig die Themen Jagd und Naturschutz in den Medien aufgegriffen werden. </p>

	<p>Drei Produktionen wurden aus insgesamt rund 160 Einsendungen prämiert. Andreas Ewels fing für seinen Film „Abenteuer Lerchenberg – ein Jahr unter tierischen Kollegen“ die Natur rund um das ZDF-Gelände in Mainz ein. Für den Zeitungsartikel „Wenn Frauen jagen“ begleitete Holger Kreitling vier Jägerinnen und ließ sie über Jagd und Jäger erzählen. Wolf Renschke zeigte in seinem Hörfunkbeitrag „Willkommen und weiterhin gefürchtet – wie der Wolf Deutschland zurückerobert“ zahlreiche Facetten des Raubtiers. Eine Premiere gab es ebenfalls: Die Video-Bloggerin Eva Schulz und der Kameramann Roman Hagenbrock bekamen für den Kurzfilm „Waidmanns Heil“ und ihren unvoreingenommenen Blick auf eine Treibjagd einen Sonderpreis. Die frische Art sowie die Veröffentlichung auf der Internet-Plattform <a href="http://www.hurra-blog.de/2011/02/10/7-waidmanns-heil/" target='_blank' >www.hurra-blog.de</a> sprechen vor allem ein junges Publikum an. </p>

	<p>Weitere Informationen zum DJV-Journalistenpreis und den Gewinnern gibt es auf <a href="http://djv.newsroom.de/journalistenpreis/?meta_id=3372" target='_blank' >http://djv.newsroom.de.</a></p>

<div class="img_center" style="text-align:center"><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/2013_preistrger_preis_wildtier_und_umwelt.jpg" target="_blank"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/dsc_3538_468.jpg" alt="" style="border:0;" /></a></div>	<p>Gruppenfoto der Preisträger und Jurymitglieder (v.l.n.r.): Laudator und Jurymitglied Eckhard Fuhr, Wolf Renschke (Deutschlandfunk; Preisträger Kategorie Hörfunk), Holger Kreitling (Welt am Sonntag; Preisträger Kategorie Print), Eva Schulz (Hurra-Blog.de; Gewinnerin des Sonderpreises), Alexandra Svendsen und Andreas Ewels (ZDF; Preisträger Kategorie Fernsehen) und DJV-Präsident sowie Jury-Mitglied Hartwig Fischer. (Foto: <span class="caps">DJV</span>)</p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Fri, 07 Jun 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Änderung des Bundesjagdgesetzes tritt in Kraft]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>7. Juni 2013 (djv) Berlin</p><h1>Änderung des Bundesjagdgesetzes tritt in Kraft</h1>

<h2>DJV-Präsident Hartwig Fischer bedankt sich für gelungene Zusammenarbeit</h2>

	<p>Die am 28. Februar beschlossene Änderung des Bundesjagdgesetzes tritt am 6. Dezember 2013 in Kraft. Das Gesetz ist gestern im Bundesgesetzblatt verkündet worden. </p>

	<p>Der Bundestag hatte am 28. Februar 2013 die Änderung mit großer Mehrheit beschlossen. Auch im Bundesrat hatten alle Bundesländer zugestimmt. Zudem hatten sich die Agrarminister der Länder bereits im September 2012 einstimmig für eine bundeseinheitliche Regelung ausgesprochen, die sich auf die Umsetzung des Urteils des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (<span class="caps">EGMR</span>) vom 26. Juni 2012 beschränkt. Diese Forderung hat die Bundesregierung zügig umgesetzt. Daher erwartet der Deutsche Jagdschutzverband e.V. (<span class="caps">DJV</span>), dass die Bundesländer von dieser Regelung nicht abweichen.</p>

	<p>In der letzten Woche dankte DJV-Präsident Hartwig Fischer auf dem Bundesjägertag in Marburg dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, den Abgeordneten des Bundestages und den Vertretern der Bundesländer für die zügige Umsetzung und die konstruktive Zusammenarbeit. Der <span class="caps">DJV</span> hatte sich gemeinsam mit anderen Betroffenen Verbänden im Gesetzgebungsprozess durch mehrere Stellungnahmen, Gespräche sowie bei der öffentlichen Anhörung im Ernährungsausschuss des Deutschen Bundestages am 20. Februar 2013 eingebracht.</p>

	<p>Die Änderung des Bundesjagdgesetzes war notwendig geworden, nachdem der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (<span class="caps">EGMR</span>) im Falle eines Grundstückseigentümers aus Rheinland-Pfalz entschieden hat, dass die Pflicht des Eigentümers, die Jagd auf seinem Grundstück zu dulden, gegen die Europäische Menschenrechtskonvention verstößt.</p>

	<p>Der im Bundesjagdgesetz neu eingefügte Paragraph 6a sieht vor, dass unter bestimmten Bedingungen ein Grundstück aus der Bejagung genommen werden kann. Voraussetzung dafür ist vor allem, dass der Eigentümer die Ablehnung der Jagd aus ethischen Gründen glaubhaft macht und dass keine wichtigen Gründe entgegenstehen. Vor allem die Gefahr von Wildschäden oder Belange des Tier- und Artenschutzes können dazu führen, dass die Befriedung verweigert wird. Über den Antrag entscheidet die untere Jagdbehörde nach Anhörung anderer Betroffener, etwa des Jagdausübungsberechtigten oder der Nachbarn. Der Grundstückseigentümer muss sich aber nach wie vor am Wildschadensersatz beteiligen.</p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Fri, 07 Jun 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Hochwasser reißt Rehe weg und überschwemmt Nester ]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>7. Juni 2013 (Berlin)</p><h1>Hochwasser reißt Rehe weg und überschwemmt Nester</h1>

<h2>Fluten werden derzeit vielen Wildtieren zum Verhängnis</h2>

	<p>Das Fell des Rehs ist durchnässt, schlammige Klumpen hängen in Zotteln von seinen Flanken. Mit letzter Kraft hat sich das Tier ans Ufer geschleppt. Was auf dem Foto im Internet zu sehen ist, ist zurzeit kein Einzelfall. Das Hochwasser in Deutschland trifft nicht nur die Menschen. Vögel, Hasen und andere Wildtiere sterben in den Fluten. Vor allem Jungtiere seien den Wassermassen schutzlos ausgeliefert, beklagen Tierschützer.</p>

	<p>&#8220;Am stärksten betroffen sind die Wiesenbrüter&#8221;, sagt Torsten Reinwald, Sprecher des Deutschen Jagdschutzverbandes. Vögel wie Kiebitz oder Rotschenkel, die ihren Nachwuchs sonst auf Wiesen ausbrüten, verlieren ihre Nester auf den überschwemmten Flächen. Auch bereits geschlüpfte Jungtiere hätten kaum eine Chance.</p>

	<p>Ähnlich ergeht es den bayerischen Jungstörchen. &#8220;Durch den Dauerregen werden hier 70 Prozent der Weißstorchküken verenden oder sind bereits verendet&#8221;, schätzt ein Sprecher des Landesbundes für Vogelschutz in Bayern. Die Storchen-Eltern würden mit ihrem durchnässten und schweren Gefieder nur ungern auf Futtersuche gehen.</p>

	<p>Der Jagdschutzverband macht sich auch Sorgen um Fasane und Rebhühner. Sprecher Reinwald erklärt: &#8220;Wenn es ständig nass und kalt ist, funktioniert deren Daunenkleid nicht richtig. Dann erfrieren sie.&#8221; Auch die Feldhasen leiden sehr unter dem Hochwasser. &#8220;Da sind wahrscheinlich sehr viele Jungtiere erfroren und ertrunken.&#8221;</p>

	<p>Vielerorts steht der Lebensraum von Rehen unter Wasser. Die Muttertiere kämen oft nicht mehr auf die Wiesen, um ihre Jungen zu versorgen, weiß die Vorsitzende des Vereins Rehkitzhilfe, Carla Winhausen. Die Fluten hätten vielfach auch frisch geborene Kitze mit sich gerissen.</p>

	<p>Aber Winhausen hat auch eine gute Nachricht: &#8220;In den vergangenen Tagen haben wir deutschlandweit mehr als 200 Rehe gerettet.<br />
Über 80 Prozent davon waren Jungtiere.&#8221; Viele Notrufe gingen aus dem Raum Halle (Sachsen-Anhalt) und der bayerischen Region Passau ein.<br />
&#8220;Aus Thüringen erreichen uns stündlich drei bis sechs Meldungen&#8221;, berichtet die Tierschützerin. Wie viele Rehe bislang starben, kann die Tierschützerin nicht sagen.</p>

	<p>Das Bundesamt für Naturschutz hat jetzt wiederholt kritisiert, dass deutsche Flüsse nur noch rund ein Drittel ihrer ursprünglichen Auenflächen haben. An Elbe, Rhein oder Donau seien es teilweise nur noch 10 bis 20 Prozent. &#8220;Dabei dienen die Auen dazu, Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten zu schaffen&#8221;, erklärt Referent Harald Martens. Je natürlicher ein Fluss sei, desto größer sei bei einem Hochwasser auch sein &#8220;Pufferpotenzial&#8221;.</p>

</div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Fri, 07 Jun 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Sterilisationsaktion im Kreis Nordfriesland]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>6. Juni 2013 (ljv/sh) Flintbek</p><h1>Sterilisationsaktion im Kreis Nordfriesland</h1>

<h2>Hauskatzen - Jägerschaft Schleswig-Holstein begrüßt Geburtenkontrolle</h2>

	<p>Verwilderte Hauskatzen oder sogenannte „Freigänger“ – also Katzen, die sich außerhalb der Wohnung frei bewegen können – sind eine große Gefahr für viele heimische Vogelarten und Kleinsäuger. Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V. begrüßt deshalb die Aktion zur Sterilisierung von Katzen im Kreis Nordfriesland.</p>

	<p>„Eine einzelne freilaufende Katze erbeutet durchschnittlich 200 Kleinsäuger und Vögel pro Jahr, so das wissenschaftliche Fazit im Fachmagazin „Nature Communications““, erklärt Thomas Carstensen, Mitglied des Präsidiums des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein e.V. Bei geschätzten 75.000 verwilderten Katzen seien das 15 Millionen Tiere im Jahr, rechnet der Jäger vor. Vogelschutzorganisationen weisen zudem daraufhin, dass von den in Deutschland gehaltenen 7 Millionen Hauskatzen 6 Millionen Tiere Freigänger sind, die dann noch einmal 1,2 Milliarden Vögel und Kleinsäuger im Jahr töten. Angesichts dieser Zahlen müsse man sich fragen, was Winterfütterung und Nistkästen in Städten und Dörfern da nützten, gibt Carstensen zu bedenken.</p>

	<p>Diesem Problem versucht der Kreis Nordfriesland gemeinsam mit den Tierärzten Herr zu werden, in dem die unkontrollierte Vermehrung der Katzen eingeschränkt werden soll. So können Katzenbesitzer beim Ordnungsamt ihrer Amts- oder Stadtverwaltung Gutscheine für eine Kastration einholen. Die Operation des kleinen Lieblings kostet dann nicht mehr wie üblich 125 Euro sondern nur noch 75 Euro. Im Jahr 2012 nutzten bereits 443 Katzenhalter diese Aktion. „Diese Art der Geburtenkontrolle wird sich nachhaltig auf die verwilderte Katzenpopulation auswirken“, begrüßt Carstensen die nordfriesische Aktion, „nicht nur die Vogelwelt wird so künftig besser geschützt, auch die finanzielle Belastung der Tierheime und Kommunen verringert sich.“</p>

	<p>Carstensen bedauert, dass die Jägerschaft allein in Nordfriesland jährlich mehr als 1.000 Katzen, die in freier Wildbahn leben und jagen, töten muss.</p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Thu, 06 Jun 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Jagdbare Arten entwickeln sich gut]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>27. Mai 2013 (ljv/sh) Flintbek</p><h1>Jagdbare Arten entwickeln sich gut</h1>

<h2>Landesjagdverband Schleswig-Holstein nennt Fakten</h2>

	<p>Wildtierarten, die dem Natur- und Artenschutzrecht unterstellt werden und von der Liste der jagdbaren Arten gestrichen werden, haben nicht zwangsläufig bessere Chancen ihr Überleben zu sichern, stellt Dr. Klaus-Hinnerk Baasch, Präsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein e.V., fest. Bestes Beispiel dafür sei die Bekassine. 1976 wurde die charismatische Vogelart in die Obhut des Naturschutzes gelegt und aus dem Jagdrecht gestrichen. Die Naturschutzverbände feierten dies als großen Erfolg. Heute – fast 40 Jahre später – kommt die Ernüchterung: Trotz Millionenetats des <span class="caps">NABU</span> und anderer Naturschutzverbände sind die Brutbestände der Bekassine in Schleswig-Holstein von 10.000 Brutpaaren auf unter 1.000 zusammengebrochen. Keine Erfolgsstory und doch kürt der <span class="caps">NABU</span> die Bekassine zum Vogel des Jahres 2013.</p>

	<p>Wie erfolgreich sich allerdings bedrohte Tierarten entwickeln können, die dem Jagdrecht unterliegen und damit dem Schutz und der Fürsorge der Jägerschaft unterstellt sind, zeigt sich beispielsweise beim Seeadler. Der Seeadler war in Schleswig-Holstein fast ausgestorben und heute finden sich wieder über 60 Brutpaare dieser landestypischen Art an den Seeufern des Landes. „Jagd bedeute vor allem Hege“, betont Dr. Baasch, „mit dem Vorurteil, das eine Tierart, die im Jagdrecht aufgeführt ist, nicht geschützt werden kann, muss endlich aufgeräumt werden.“ So gehöre auch der Seeadler zwar zu den jagdbaren Arten, sei aber streng geschützt. Das sei kein Widerspruch, sondern vernünftig, so der Präsident weiter.</p>

	<p>Die Naturschutzverbände können nur gemeinsam mit den Jägern, die stets vor Ort sind, einen effektiven Artenschutz überhaupt sicherstellen. Für den Schutz der Bekassine hat Dr. Baasch auch gleich einen Vorschlag: „Eine Schutzmaßnahme für die Bekassine wäre sicherlich, für eine intensive Regulierung von Raubsäugern, den natürlichen Feinden der Bekassine, in den Brutgebieten zu sorgen.“</p>

	<p>Fazit für den Präsidenten des Landesjagdverbandes ist, dass die Naturschutzverbände endlich mit der unsinnigen Forderung aufhören sollen, einzelne Arten aus dem Katalog der jagdbaren Tiere zu streichen. Das bringe keinen Vorteil für die Art, das Gegenteil sei der Fall. Zeit und Energie sollten weniger in Klientelpolitik als vielmehr in konkreten Artenschutz vor Ort investiert werden, so Dr. Baasch abschließend.</p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Thu, 06 Jun 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Standortbestimmung der Jagd]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>31. Mai 2013 (Berlin / Marburg)</p><h1>Standortbestimmung der Jagd</h1>

<h2>DJV-Delegierte einigen sich auf gemeinsame Wertebasis für die Jagd / Name und Logo wird angepasst</h2>

	<p>Auf dem Bundesjägertag in Marburg haben die Delegierten der 15 Landesjagdverbände die „Standortbestimmung Jagd“ verabschiedet und somit eine gemeinsame Wertebasis für die Jagd geschaffen.  Vertreter der Landesjagdverbände stimmten dabei einstimmig für das gemeinsame Papier. Bei dem einjährigen basisdemokratischen Prozess konnten mehr als 500 Kreisjägerschaften Änderungsvorschläge für die Standortbestimmung einreichen. Die DJV-Antragskommission bearbeitete mehr als  140 Anregungen.</p>

	<p>Mit einer Zweidrittelmehrheit hat sich das angepasste DJV-Logo durchgesetzt, das ab 1. Januar 2014 fließend eingeführt werden soll. Auf dem Bundesjägertag 2015 wird der <span class="caps">DJV</span> einen Zwischenbericht über den Sachstand der Logoeinführung geben. Die Delegierten verabschiedeten mit einer Dreiviertelmehrheit die Namensänderung des Verbandes. Der „Deutsche Jagschutzverband e.V.“ wird mit Eintrag in das Vereinsregister in „Deutscher Jagdverband e.V. – Vereinigung der deutschen Landesjagdverbände für den Schutz von Wild, Jagd und Natur“ umbenannt. Damit lehnt sich die Bezeichnung der Dachorganisation eng an die der Mitgliedsverbände an. „Wir vertreten als Verband bundesweit Jagd und Jäger; Jagdschutz ist nur ein kleiner Teilbereich unserer Aufgaben“, sagt DJV-Vizepräsident Dr. Hermann Hallermann, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit im <span class="caps">DJV</span>. </p><div style="padding-bottom:10px;"><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/standortbestimmung_jagd_verabschiedet_mit_nderungen_fv.pdf" target="_self"><img src="/img/shared/pdf.gif" style="float:left;margin: 0 10px 0 0;border:0;"/>
<p><strong>Standortbestimmung Jagd 2013 im Wortlaut</strong></p>	<p>verabschiedet auf dem Bundesjägertag in Marburg</p></a>
<span style="clear:both;display:block;"></span></div>
</div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Fri, 31 May 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Fakten statt Vorurteile]]></title>
	<link>http://djv.newsroom.de/news/?meta_id=3362</link>
	<guid>http://djv.newsroom.de/news/?meta_id=3362</guid>
	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>31. Mai 2013 (Berlin/Marburg)</p><h1>Fakten statt Vorurteile</h1>

<h2>DJV startet Aufklärungskampagne zur Jagd in Deutschland</h2>

	<p>Hat die Jagd in Deutschland ausgedient? Zwar befürworten laut einer repräsentativen Umfrage über 80 Prozent der Deutschen die Jagd. Doch immer mehr Menschen fehlt der Bezug zur Natur und ihrer schonenden Nutzung – soweit sie nicht als Kulisse für Freizeitaktivitäten dient. Fernab von Naturromantik und gefährlichem Halbwissen liegen die Fakten Pro Jagd auf der Hand, sind jedoch nicht immer bekannt. Der Deutsche Jagdschutzverband (<span class="caps">DJV</span>) startet deshalb auf dem diesjährigen Bundesjägertag in Marburg eine Aufklärungskampagne für die Jagd in Deutschland: Auf der Internet-Seite www.jagd-fakten.de entkräftet der Dachverband der Jäger die gängigsten Vorurteile sachlich und faktenorientiert.</p>

	<p>Eines der am häufigsten genannten Argumente gegen die Jagd: Die Natur regelt sich selbst. „Leider wird dabei oft vergessen, dass der Mensch nun einmal Teil der Natur ist und diese nach seinen Wünschen gestaltet. Einige Arten profitieren, andere sind auf dem Rückzug. So vielfältige Ziele wie der Erhalt der biologischen Vielfalt, die Förderung von Biogas oder die Prävention von gefährlichen Tierseuchen und Wildschäden haben ebenso mit Jagd zu tun wie leckeres Wildbret“, betonte Torsten Reinwald, Biologe und DJV-Pressesprecher. </p>

	<p>Wildschweine beispielsweise profitieren vom Anbau nachwachsender Rohstoffe wie Raps oder Mais und vom Klimawandel so sehr, dass sie ihren Bestand ohne Jagd vervierfachen könnten – jährlich. Enorme Schäden auf Feldern, in Parks oder in Siedlungen wären die Folge. Das Schweinepest-Virus könnte große Schwarzkittel-Bestände schlussendlich natürlicherweise reduzieren – wird aber vor allem von Viehzüchtern gefürchtet, weil die Krankheit auf Hausschweine überspringen kann. Ein Ausbruch hätte Massentötungen von Hausschweinen zur Folge und kann ein Exportverbot für Schweinefleisch nach sich ziehen. Zudem gehen Wildschweine daran jämmerlich zu Grunde. „Viele Gründe also, dass Jäger in natürliche Prozesse eingreifen, Wildschweine wo notwendig impfen und deren Bestände durch Jagd reduzieren“, so Reinwald. Das gelte auch für die Tollwut, eine für den Menschen gefährliche Krankheit, die über Füchse oder Marderhunde übertragen werden kann. </p>

	<p>Die Internet-Seite www.jagd-fakten.de richtet sich an Menschen, die wenig Berührung mit der Jagd haben und sich ein objektives Urteil bilden wollen. So gibt es auf der Internetseite zu lesen, warum sich der Lebensraum der Wildschweine in den vergangenen 40 Jahren verdreifacht hat und was die Folgen sind. Oder warum sich Kiebitze und Rebhühner über die Fuchsjagd freuen würde. Und warum Jagd längst keine Männerdomäne mehr ist. „Jäger töten aus Spaß“, „das Bundesjagdgesetz stammt aus der Nazizeit“ oder „ohne Jäger gäbe es ein natürliches Gleichgewicht in den Ökosystemen“ – nur drei von unzähligen Vorurteilen denen die über 350.000 ehrenamtlich tätigen Jägerinnen und Jäger in Deutschland täglich begegnen. „Das Bambi-Syndrom findet sich insbesondere bei jüngeren Menschen aus dem urbanen Bereich: Tiere töten und Bäume fällen sind per se schädlich. Dabei sind Jagd und Forstwirtschaft Paradebeispiele für den schonenden Umgang mit der Natur“, bekräftigt Reinwald. </p><div style="float:left;margin: 0 15px 15px 0;"><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/wildbreteffekt.jpg" target="_blank"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/wildbreteffekt_1369742100.jpg" alt="" style="border:0;" /></a></div><span style="display:block;clear:both;"></span><div style="float:right;margin: 0 0 15px 15px;"><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/rebhuhn_.jpg" target="_blank"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/rebhuhn__1369742070.jpg" alt="" style="border:0;" /></a></div>	<p>Die Postkarten sind Teil der Kampagne &#8220;Fakten statt Vorurteile&#8221; und können auf Hegeringsitzungen oder Lernort-Natur-Veranstaltungen ebenso wie in Kneipen verteilt werden.<br />
Foto: <span class="caps">DJV</span></p><span style="display:block;clear:both;"></span><div style="float:left;margin: 0 15px 15px 0;"><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/derneue.jpg" target="_self"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/derneue_1369742034.jpg" alt="" style="border:0;" /></a></div><span style="display:block;clear:both;"></span></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Fri, 31 May 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Journalistenpreis „Wildtier und Umwelt“]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>31. Mai 2013 (Berlin/Marburg)</p><h1>Journalistenpreis „Wildtier und Umwelt“</h1>

<h2>Gewinner aus rund 160 Beiträgen gekürt</h2>

	<p>Die Tierwelt vor der Haustür, die Rückkehr des Wolfes und jagende Frauen, das sind die Themen der Gewinnerbeiträge des diesjährigen Journalistenpreises „Wildtier und Umwelt“. In den Sparten Fernsehen, Hörfunk und Print verlieh der Deutsche Jagdschutzverband e.V. (<span class="caps">DJV</span>) den Preis im Rahmen des Bundesjägertages 2013 im hessischen Marburg. Erstmals vergab der <span class="caps">DJV</span> einen Sonderpreis für den Kurzfilm „Waidmanns Heil“ einer Videobloggerin. </p>

	<p>Preisträger der Kategorie Fernsehen ist Andreas Ewels mit seinem Naturfilm „Abenteuer Lerchenberg – ein Jahr unter tierischen Kollegen“, der für das <span class="caps">ZDF</span> produziert wurde. Ein 52-minütiger Film war das Ergebnis von über einem Jahr Drehzeit rund um das ZDF-Gebäude Mainz-Lerchenberg. In Detailaufnahmen, Luftbildern und Zeitraffern gibt er faszinierende Einblicke in die uns eigentlich bekannte Tier- und Pflanzenwelt vor der Haustür. Der Drehort, ein hochtechnisierter Medienstandort, steht in dieser Reportage beispielhaft für viele Plätze in der Kulturlandschaft Deutschlands. Ewels ist gemeinsam mit seinem 40 Personen starken Team ein außergewöhnlicher Naturfilm gelungen, der Begeisterung für das Naheliegende schafft. </p>

	<p>In der Kategorie Print gewann Holger Kreitling mit seiner Reportage „Wenn Frauen jagen“, ein Titelthema in der Tageszeitung „Welt am Sonntag“. Er begleitete vier Jägerinnen, die in ihren Revieren erzählen und zeigen, was sie an der „Männerdomäne“ Jagd fasziniert. Angereichert mit stimmungsvollen Fotos und Fakten zum Waidwerk in Deutschland gelang dem Autor ein ausgewogener und investigativer Beitrag.</p>

	<p>Wolf Renschke ist nach 2008 bereits zum zweiten Mail Preisträger in der Kategorie Hörfunk. Sein diesjähriger Gewinnerbeitrag „Willkommen und weiterhin gefürchtet – wie der Wolf Deutschland zurückerobert“ wurde im Deutschlandfunk ausgestrahlt. In einem 60-minütigen Feature fängt er die Reaktionen, Ängste und Erwartungen der Menschen ein, die direkt oder indirekt von der Rückkehr des Großsäugers betroffen sind. Durch Interviews und Vor-Ort-Recherchen wird der Wolf für den Hörer greifbar.</p>

	<p>Einen Sonderpreis erhielten die Reporterin Eva Schulz und der Kameramann Roman Hagenbrock. Sie produzierten für den Videoblog „www.hurra-blog.de“ den 7-minütigen Kurzfilm „Waidmanns Heil“. Die damals 20-jährige Nicht-Jägerin Schulz nähert sich unvoreingenommen auf einer Treibjagd dem Waidwerk. Spannende Kameraeinstellungen, pointierte Kommentare und einfühlsame Interviews mit dem jagenden Großvater machen das Waidwerk erlebbar. Tradition trifft Jungend – dies gelingt auch durch die Veröffentlichung in dem neuen Medium des Videoblogs. Zusammen mit einem kleinen Jagdlexikon entstand ein rundes Werk. </p>

	<p>46 Fernseh-, 93 Print- und 18 Hörfunkbeiträge wurden für den Journalistenpreis „Wildtier und Umwelt“ eingereicht. Die Jury bildeten: Hartwig Fischer (Präsident des <span class="caps">DJV</span>), Eckhard Fuhr(Korrespondent WELT-Gruppe), Andreas Kieling (Tierfilmer, Viking-Film), Bertram Graf Quad (Hörfunkjournalist SWR3), Jost Springensguth (Publizist und Kommunikationsberater) und Walterpeter Twer (Verleger des Mittelrhein-Verlages). Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben. Mit ihm soll zur fairen, ehrlichen und durchaus auch kritischen Berichterstattung zu Themen aus der Welt der Jagd und der Natur angeregt werden. Dotiert ist er mit 15.000 Euro. </p><div class="img_center" style="text-align:center"><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/2013_preistrger_preis_wildtier_und_umwelt.jpg" target="_blank"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/2013_preistrger_preis_wildtier_und_umwelt_468.jpg" alt="" style="border:0;" /></a></div></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Fri, 31 May 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
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	<title><![CDATA[Bundeseinheitliche Lösung für Blei in Büchsenmunition gefordert]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>31. Mai 2013 (djv) Marburg</p><h1>Bundeseinheitliche Lösung für Blei in Büchsenmunition gefordert</h1>

<h2>DJV: Wissensbasierter Prozess muss fortgesetzt werden</h2>

	<p>Der Deutsche Jagdschutzverband (<span class="caps">DJV</span>) fordert eine bundeseinheitliche Regelung für den Einsatz von alternativen Jagdbüchsengeschossen. Ziel von Politik und Verbänden muss es sein, in den nächsten Jahren die Entwicklung innovativer Jagdmunition zu unterstützen, um die Lebensmittelqualität von Wildbret weiter zu verbessern und dem Tier- sowie dem Umweltschutz stärker Rechnung zu tragen. Das bekräftigte DJV-Präsident Hartwig Fischer anlässlich des Bundesjägertages 2013 in Marburg. </p>

	<p>„Wildbret ist ein qualitativ hochwertiges und nachhaltiges Lebensmittel, das Jägerinnen und Jäger in Deutschland gewinnen und vermarkten“, so Fischer. „Dazu benötigen wir aber ein Handwerkszeug, auf das wir uns verlassen können.“ In der Debatte um bleifreie Jagdbüchsenmunition sind für den <span class="caps">DJV</span> zentrale Fragen noch ungeklärt. So müsse das laufende Lebensmittelsicherheitsprojekt von Bundeslandwirtschaftsministerium (<span class="caps">BMELV</span>) und Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) abgeschlossen werden. Nach der Vorstellung erster Zwischenergebnisse im März auf der BfR-Tagung „Alle(s) Wild?“ könnten weiterführende Analysen der vorliegenden Datensätze dazu dienen, optimale Geschosse zu identifizieren. Innovative Geschosskonstruktionen sollten so wenig Material wie möglich in das Lebensmittel eintragen, tierschutzgerecht töten und größtmögliche Sicherheit im jagdlichen Alltag gewährleisten.</p>

	<p>Weiterhin müssen nach Angaben des <span class="caps">DJV</span> einheitliche und verbindliche Wirksamkeitskriterien für Jagdbüchsenmunition aufgestellt werden. Laut einer Studie im Auftrag der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (<span class="caps">BLE</span>) befindet sich im Moment Munition am Markt, die unter bestimmten Bedingungen nachweislich nicht tierschutzgerecht tötet. Eine DJV-Umfrage unter Jägern kam zu ähnlichen Rückschlüssen. Der <span class="caps">DJV</span> fordert daher einheitliche und verbindliche Kriterien, die die Anforderungen für die Wirksamkeit von Munition im Ziel definieren – und zwar vor einer politischen Umstellung auf bleifreie Büchsenmunition.</p>

	<p>Die Sicherheit zahlreicher Schießstände bezüglich der Verwendung neuer Büchsengeschosse ist ebenso zu klären. Bestimmte Schießstände in Deutschland sind nur für bleihaltige Munition zugelassen. Nach Angaben der Deutschen Versuchs- und Prüfanstalt für Jagd- und Sportwaffen (<span class="caps">DEVA</span>) müssen Schießstände hinsichtlich ihrer Tauglichkeit für den Einsatz bleifreier Geschosse überprüft und gegebenenfalls angepasst werden. Eine bundesweit einheitliche Regelung sei eine elementare Voraussetzung für die Umstellung auf bleifreie Büchsenmunition, so Fischer. Dabei sind besonders die Finanzierungsfragen zu klären.</p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Fri, 31 May 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
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	<title><![CDATA[Neuer Präsident für Hessen]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>25. Mai 2013 (dpa) Laubach</p><h1>Neuer Präsident für Hessen</h1>

<h2>BGH-Richter Dr. Ellenberger gewählt / Möller wird Ehrenpräsident</h2>

	<p>Dr. Jürgen Ellenberger ist neuer Präsident des hessischen Landesjagdverbandes (<span class="caps">LJV</span>). Der 53-Jährige sei am Samstag beim Landesjägertag im mittelhessischen Laubach einstimmig zum Nachfolger von Dietrich Möller (75) gewählt worden, berichtete LJV-Sprecher Klaus Röther. Ellenberger ist Richter am Bundesgerichtshof (<span class="caps">BGH</span>) in Karlsruhe. Zu Hause ist er in Weimar bei Marburg. Bisher war er Vizepräsident des <span class="caps">LJV</span>. Der Verband vertritt rund 23.000 hessische Jäger. Möller, früher Oberbürgermeister von Marburg, war aus Altersgründen nach 24 Jahren an der Spitze des Verbandes nicht mehr zur Wahl angetreten.</p>

	<p>Ellenberger wurde am 19. April 1960 geboren. Er arbeitete bei verschiedenen hessischen Gerichten und von 2001 bis 2003 im hessischen Justizministerium. 2004 wurde er zum BGH-Richter ernannt, wo er sich vor allem mit Bank-, Kredit- und Bürgschaftsrecht beschäftigt. Den Jagdschein hat Ellenberger nach Angaben des <span class="caps">LJV</span> seit 1993.</p><div class="img_center" style="text-align:center"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/wahl_ellenberger_hessen_2013_468.jpg" alt="" style="border:0;" /></div>	<p>Auf dem Landesjägertag am Samstag wurde Dr. Jürgen Ellenberger (53, links im Bild) zum neuen Präsidenten von Hessen gewählt. Nach 24 Jahren im Amt wurde Dietrich Möller (Mitte) Ehrenpräsident. DJV-Präsident Hartwig Fischer (rechts im Bild) gratulierte beiden.</p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Mon, 27 May 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Vorhang auf für Lernort Natur]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>17. Mai 2013 (djv) Monschau</p><h1>Vorhang auf für Lernort Natur</h1>

<h2>Naturerlebnismuseum in Monschau eröffnet</h2>

	<p>Die Eifel ist eine wilde und faszinierende Landschaft. Natur pur! Dass hier die Naturpädagogik ein Eldorado hat, wundert eigentlich niemanden. Wer durch die zerklüftete Landschaft in das romantische Eifelstädtchen Monschau fährt, kann seit dem 17. Mai eine neue Attraktion bestaunen: das Erlebnismuseum Lernort Natur der Kreisjägerschaft Aachen Stadt und Land (<span class="caps">KJS</span>). In Anwesenheit von Vertretern der Stadt sowie zahlreichen Besuchern eröffneten KJS-Vorsitzender Günter Plum und der Lernort Natur-Obmann Hermann Carl das Erlebnismuseum.</p>

	<p>Lange stand es leer, das ehemalige Stadttheater am Rande der Monschauer Innenstadt. Im vergangenen Jahr dann vermietete der niederländische Besitzer das Gebäude an die Aachener Jägerschaft, die in dem denkmalgeschützten Gemäuer ein Lernort Natur-Zentrum einrichten wollte.</p>

	<p>Eine Bühne für die Natur auf 400 m² zu errichten gelang den Aachenern erstaunlich schnell: Fünf Monate benötigten Hermann Carl und Marie-Theres Fischer, die beiden treibenden Kräfte, um zusammen mit vielen freiwilligen Helfern aus dem ehemaligen Musentempel ein Haus der heimischen Flora und Fauna zu machen.</p>

	<p>Und so betritt der Besucher heute eine vertraute und doch fremde Welt. Neben zahlreichen Präparaten, Geweihen und Gehörnen werden auch die Mittelgebirgslandschaft Hohes Venn und die Eifeler Pflanzenwelt präsentiert. Nicht solitär, sondern immer im Bezug zur gesamten Umgebung. Da finden sich Dioramen mit Singvögeln, Eulen und Mardern, dort plätschert ein Bach, in dem man beobachten kann, was da alles so in ihm lebt. Es darf aber nicht nur geguckt werden. Alle Sinne werden im neuen Erlebnismuseum gefordert: Wie fühlt sich ein Schafsfell an? Wie riecht ein Wildschwein. Und wer mutig ist, traut sich in die Bärenhöhle. Auch in der Eifel eher seltene Tiere lassen sich in der „Afrikaabteilung“ bestaunen. Viel erfahren lässt sich ebenfalls über das bäuerliche Leben und das traditionelle Handwerk. Kurz: Hier bekommt der Besucher eine lebendige Vorstellung vom Leben im Wald und auf dem Feld, früher und heute. Das alles in der Umgebung einer ursprünglichen Landschaft mit einer atemberaubenden Natur.</p>

	<p>„Ohne die zahlreichen freiwilligen Helfer hätten wir das nicht in dieser kurzen Zeit schaffen können. Und der weitere Betrieb ist nur durch ehrenamtlichen Einsatz möglich“, sagt Hermann Carl, der sich mit dem Haus auch einen persönlichen Traum erfüllen konnte. Carl ist mit den Schulen und Kindergärten des Aachener Landes seit Jahren naturpädagogisch unterwegs und betreut die Rollende Waldschule der <span class="caps">KJS</span>. Seine besondere Leidenschaft gilt den Einsätzen mit behinderten Menschen, für die er unter anderem einen speziellen Rollstuhl konstruiert hat, damit auch sie in unwegsames Gelände gelangen können. „Besonders bedanken möchten wir uns bei den Sponsoren und auch beim <span class="caps">LJV</span> <span class="caps">NRW</span>. Ohne deren Unterstützung hätten wir dieses Projekt nicht so schnell realisieren können. Jetzt brauchen wir nur noch viele Besucher“, fügt er hinzu, denn das Museum ist ein laufender Betrieb, Dienstag bis Sonntag von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet, der auch Kosten verursacht. Spenden sind herzlich willkommen.</p>

	<p>Wünschen wir dem Erlebnismuseum also viele begeisterte Besucher, viele staunende Kinderaugen, zahlreiche Schulklassen aus dem Rheinland und dem Dreiländereck und spannende Erlebnisse für alle in der wunderschönen Eifel.</p>

	<p><strong>Kontakt:</strong> <br />
<strong>Erlebnismuseum Lernort Natur</strong><br />
<strong>Burgau 15</strong><br />
<strong>52156 Monschau</strong><br />
<strong>Tel. 02472 98 77 -530 / -531</strong><br />
<a href="http://www.erlebnismuseum-lernort-natur.de" target='_blank' ><strong>www.erlebnismuseum-lernort-natur.de</strong></a></p><div class="img_center" style="text-align:center"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/img_7591_2__klein.jpg" alt="" style="border:0;" /></div>	<p><strong>Glückliche Gesichter zur Eröffnung nach fünf Monaten harter Arbeit (v. links): Marietheres Fischer, Günter Plum, Hermann Carl und die Monschauer Bürgermeisterin Margareta Ritter.</strong></p><div class="img_center" style="text-align:center"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/img_7578_2__klein.jpg" alt="" style="border:0;" /></div>	<p><strong>Die Jagd ist ein Thema im Lernort Natur-Haus und wird mit ihrer ökologischen Bedeutung erklärt.</strong></p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Fri, 24 May 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Gut versteckt]]></title>
	<link>http://djv.newsroom.de/news/?meta_id=3357</link>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>12. Mai 2013 (dpa) Osthofen/Trippstadt </p><h1>Gut versteckt</h1>

<h2>Wildtierzählung bereitet Experten Schwierigkeiten</h2>

	<p>Wie viele Wildtiere leben im Wald und auf den Feldern? Das ist eine schwierige Frage, selbst für Experten. Denn vor allem Rehe und Wildschweine lassen sich nur schwer zählen. Wildbiologen spüren sie mit ganz unterschiedlichen Methoden auf.</p>

	<p>Gleichmäßig schaukelt der Pick-up den Grasweg entlang durch die rheinhessische Nacht. Die Jäger Robert Ackermann und Christoph Hildebrandt halten große Scheinwerfer aus den Seitenfenstern, leuchten Felder und Äcker ab. &#8220;Ein Hase auf Wintergetreide. Und noch einer auf dem Acker&#8221;, murmelt einer.<br />
Geschossen wird allerdings nicht auf die Langohren &#8211; sie werden nur gezählt. Das geht mit Hasen vergleichsweise leicht, da sie auf offenen Flächen leben und im Lichtkegel für geübte Augen gut zu sehen sind. Auch mehrere Rehe, viele Kaninchen und ein Fuchs huschen durchs Scheinwerferlicht und bekommen einen Strich im Erfassungsbogen.</p>

	<p>Anderen Wildtieren ist schwieriger auf die Spur zu kommen, vor allem, wenn sie meist verborgen im Wald leben. Als Hinweis auf die Populationsgröße dienen vielfach die Jagdstrecke, also die Zahl der geschossenen Tiere, oder Wildunfallstatistiken. Ulf Hohmann von der Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft im pfälzischen Trippstadt gibt jedoch zu Bedenken: &#8220;Jagd ist nicht immer konstant und oftmals selektiv&#8221;. Zudem seien die Unfallzahlen nicht nur von der Wilddichte abhängig, sondern auch vom Verkehrsaufkommen.</p>

	<p>Hohmann hat unter anderem Rotwild von der Luft aus zählen lassen. Die Methode liefere gute Daten, habe jedoch einige Nachteile, sagt der Wildbiologe. Beispielsweise eigne sie sich nur für Tiere ab einer bestimmten Größe wie Rotwild gut, das kleine Reh wird hingegen auch mit der besten Kameratechnik ungenügend erfasst. Nachts seien die Flüge meist zu gefährlich.</p>

	<p>&#8220;Wildschweine und Rehe haben Wildbiologen die meisten Probleme bereitet. Sie sind sehr schwer zu zählen, weil sie sehr versteckt leben&#8221;, erklärt Hohmann. Aber der Experte hat es nach eigenen Worten vor kurzem mit einer weiteren Zählmethode geschafft &#8220;diese Nuss zu knacken&#8221;. Grundlage ist der Kot der Tiere, der gesammelt und über genetische Methoden bestimmten Individuen zugeordnet wird. Mit Hilfe von Wahrscheinlichkeitsrechnung lasse sich dann die Größe der Population bestimmen, sagt der Biologe. &#8220;Bei Wildschweinen funktioniert dies nicht ganz so gut wie bei Rehen, weil sie weniger Kot absetzen. Aber dennoch ist es für Schwarzwild die derzeit beste Zählmethode&#8221;, sagt Hohmann.</p>

	<p>Warum ist es überhaupt so wichtig, über die Anzahl der Wildtiere Bescheid zu wissen? &#8220;Vor allem die großen Pflanzenfresser können in Forst und Landwirtschaft erhebliche Schäden anrichten&#8221;, erklärt der Wildbiologe. In Rheinland-Pfalz habe man in der Vergangenheit die Erfahrung gemacht, dass sich an den Schäden auch mit erhöhten Abschussraten nichts ändere. Der Experte erklärt sich das so: &#8220;Die Bestände wurden oftmals unterschätzt.&#8221; Als Beispiel nennt er ein Experiment aus den 1950er Jahren in Dänemark, bei dem in einem bestimmten Gebiet die Zahl der Rehe erst geschätzt wurde &#8211; anschließend wurden alle geschossen. &#8220;Man ging von rund 70 Tieren aus. Als mehr als 213 Rehe geschossen waren, wurde das Experiment abgebrochen.&#8221;</p>

	<p>Auch der Leiter der rheinland-pfälzischen Landesjagdschule, Hildebrandt, betont, wie wichtig Zählen ist. &#8220;Wir wollen wissen, wie gut es unseren Tieren in der Umwelt geht&#8221;, sagt er. Nur mit möglichst exakten Informationen über die Bestände könnten etwa Hasen gejagt werden, ohne die Populationen zu gefährden. Dafür machen sich jedes Frühjahr und jeden Herbst bundesweit Jäger mit Leuchte und Notizblock bewaffnet auf die Spur der Langohren.</p>

	<p>Im Revier im rheinhessischen Osthofen nahe Alzey werden Hasen bereits seit 1985 auf diese Weise wissenschaftlich erfasst, berichtet Hildebrandt. Es ist ein gutes Gebiet für Mümmelmänner: Allein am Rande eines Feldweges hoppeln mehrere Dutzend Hasen durch die Lichtkegel. Angst vor dem brummenden Auto zeigen die Tiere kaum, viele sitzen aufrecht im Feld, andere ducken sich in eine Ackerfurche.</p>

	<p>Auch Rebhühner und Fasane werden nach den Worten von Hildebrandt von den Jägern gezählt, meist bei den täglichen Revierfahrten. Unter anderem lauschen die Wildexperten auf die Rufe der Vögel. Bei Wildschweinen lasse sich zumindest der Mindestbestand erfassen. Dazu werde das Schwarzwild mit Mais an mehrere Futterstellen gelockt und zeitgleich gezählt. Und welchem Tier ist besonders schwer auf die Schliche zu kommen? &#8220;Dem Iltis&#8221;, sagt Hildebrandt. &#8220;Er ist ausgesprochen nachtaktiv und sehr heimlich in seinen Lebensräumen unterwegs.&#8221; </p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Tue, 14 May 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Bärige Belastung]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>11. Mai 2013 (dpa) Potsdam</p><h1>Bärige Belastung</h1>

<h2>Brandenburgs Jäger erlegen 15.000 Waschbären</h2>

	<p>Waschbären haben sich in Brandenburg zu einer echten Plage entwickelt. Insgesamt 14.495 Exemplare erlegten die märkischen Jäger in der Saison 2011/2012 &#8211; das sind 23 Prozent mehr als im Vorjahr, wie die &#8220;Märkische Allgemeine&#8221; berichtete. Besonders stark hätten sich die Tiere in der Prignitz und im Landkreis Ostprignitz-Ruppin vermehrt.</p>

	<p>&#8220;Die Bestände steigen extrem an&#8221;, sagte der Geschäftsführer des Landesjagdverbandes, Georg Baumann. Als Nesträuber bedrohe der Waschbär nicht nur Fasane und Enten. &#8220;Bei gefährdeten Arten wie der Sumpfschildkröte kann das den Ausschlag geben, dass Populationen ganz verschwinden&#8221;, warnte Baumann.</p>

	<p>Die Jäger wollen den Säugetieren jetzt verstärkt mit Fallen nachstellen. Kritik kommt von Tierschützern: &#8220;Das ist nicht der richtige Weg&#8221;, meinte Axel Kruschat vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (<span class="caps">BUND</span>). Er appellierte an die Bürger, Waschbären nicht zu füttern, wenn sie im eigenen Garten auftauchen.</p>

	<p>Waschbären stammen aus Nordamerika, in Deutschland sind sie eigentlich nicht heimisch. 1945 brachen einige Exemplare aus einer Farm im brandenburgischen Strausberg aus, heute sind die flinken Klettertiere und Allesfresser bis zur Ostsee verbreitet. Bundesweit wurden zuletzt 71.000 Waschbären geschossen.</p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Tue, 14 May 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Aufheben des Bleiverbots für Schrote in Norwegen?]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>8. Mai 2013 (djv) Berlin</p><h1>Aufheben des Bleiverbots für Schrote in Norwegen?</h1>

<h2>Parteien werben um Jäger</h2>

	<p>Norwegische Parteien werben um die Stimmen der Jäger, indem sie eine Aufhebung des Verbotes von Bleischroten im Gebirge fordern. In Norwegen sind seit 2005 flächendeckend bleifreie Schrote Pflicht. Der Norwegische Jäger- und Fischereiverband (<span class="caps">NJFF</span>) gibt an, dass der negative Einfluss von Blei im Gebirge nicht erwiesen sei.</p>

	<p>Sollte im September eine neue Regierung gewählt werden, könnte das Komplettverbot für Bleischrote in Norwegen aufgehoben werden. In Gewässernähe bleibt es jedoch &#8211; wie überall in Europa &#8211; bestehen. </p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Wed, 08 May 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Über die Jagd gemeinsam reden!]]></title>
	<link>http://djv.newsroom.de/news/?meta_id=3353</link>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>8. Mai 2013 (Berlin) </p><h1>Über die Jagd gemeinsam reden!</h1>

<h2>Bundesjägertag 2013: Delegierte diskutieren über „Standortbestimmung Jagd“</h2>

	<p>Eine gemeinsame Wertebasis für die Jagd schaffen, das ist das zentrale Thema des diesjährigen Bundesjägertages. Unter dem Motto „Jagd. Reden wir darüber. Gemeinsam.“ lädt der Deutsche Jagdschutzverband (<span class="caps">DJV</span>) in Kooperation mit dem Landesjagdverband Hessen vom 30. bis 31. Mai 2013 nach Marburg ins Congresszentrum ein. </p>

	<p>Auf die Delegierten aus 15 Landesjagdverbänden wartet ein anspruchsvolles Programm: Mit der aktuellen „Standortbestimmung Jagd“ soll nach 1998 eine weiterentwickelte, gemeinsame Wertebasis für die Jagd in Deutschland geschaffen werden. Die Antragskommission hat dafür mehr als 140 Änderungsvorschläge aus zahlreichen Kreisjägerschaften bearbeitet und präsentiert den Delegierten auf dem diesjährigen Bundesjägertag die überarbeitete Version. Sätze, wie „Jagd ist gelebte Nachhaltigkeit und ein erfolgreiches Modell für den Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen – heute und in Zukunft“ werden zur Diskussion stehen. DJV-Präsident Hartwig Fischer stieß mit der Standortbestimmung auf dem vergangenen Bundesjägertag einen basisdemokratischen Prozess an.</p>

	<p>Die Delegierten sollen in Marburg auch über einen neuen Verbandsnamen entscheiden. Das Präsidium schlägt den Namen „Deutscher Jagdverband – Vereinigung der deutschen Landesjagdverbände für den Schutz von Wild, Jagd und Natur“ vor. Damit würde sich die Bezeichnung der Dachorganisation eng anlehnen an die der Mitgliedsverbände. „Wir vertreten als Verband bundesweit Jagd und Jäger; Jagdschutz ist nur ein kleiner Teilbereich unserer Aufgaben“, so Dr. Hermann Hallermann, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit im <span class="caps">DJV</span>. Außerdem werde „Jagdschutz“ von der breiten Öffentlichkeit so verstanden, dass der Dachverband primär die Jagd schütze und nicht die Wildtiere, wie es gesetzlich verankert sei. In Verbindung mit der Namensänderung sollen die Delegierten über das modifizierte DJV-Logo diskutieren, das im Präsidium bereits breite Zustimmung gefunden hat. „Von Broschüren über Plakate bis zum Internetauftritt und sozialen Medien muss ein Logo universell einsetzbar sein. Hier haben wir nach mehreren Jahrzehnten dringenden Nachholbedarf“, sagt Dr. Hallermann. Die Gelegenheit sei günstig, Name und Logo anzupassen, da aufgrund des Berlin-Umzuges jetzt die komplette Überarbeitung von Broschüren und Internet-Präsenz anstehe.</p>

	<p>Erwartet werden zum Bundesjägertag rund 300 Teilnehmer, darunter Gäste aus dem In- und Ausland.  Dr. Robert Kloos, Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, hält die Festrede auf der anschließenden öffentlichen Kundgebung. Neben Lucia Puttrich, Hessisches Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, haben weitere politische Gäste ihre Teilnahme angekündigt.</p>	<p>.</p>

<div style="padding-bottom:10px;"><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/bundesjgertag_2013_marburg_final.pdf" target="_blank"><img src="/img/shared/pdf.gif" style="float:left;margin: 0 10px 0 0;border:0;"/>
<p><strong>Das Programm zum Bundesjägertag 2013.</strong></p></a>
<span style="clear:both;display:block;"></span></div>
<div style="float:left;margin: 0 15px 15px 0;"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/bundesjgertag2013_titel_468.jpg" alt="" style="border:0;" /></div><span style="display:block;clear:both;"></span></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Wed, 08 May 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
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	<title><![CDATA[60.000 Gänse werden zum Problem]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>7. Mai 2013 (ljv sh) Flintbek</p><h1>60.000 Gänse werden zum Problem</h1>

<h2>Bauern und Jäger in Eiderstädt verärgert</h2>

	<p>Die Weißwangen- oder Nonnengans (Branta leucopsis) ist ein typischer Rastvogel auf der nordfriesischen Halbinsel Eiderstedt. Wenn im Frühjahr und Herbst zehntausende der schwarz-weißen Meeresgänse auf ihren Reisen zwischen den arktischen Brutgebieten und den Winterquartieren dort einen Zwischenstopp einlegen, locken sie Ornithologen aus ganz Deutschland an die Westküste. Sie genießen den Anblick der imposanten Gänseschwärme, die mit lautem Geschnatter die Wiesen abweiden. </p>

	<p>Das Vergnügen der Vogelfreunde muss jedoch von den Landwirten vor Ort teuer bezahlt werden. Im Bereich Westerhever halten sich seit April ca. 60.000 Exemplare der Nonnengänse auf einer Fläche von ca. 500 ha auf – das entspricht etwa der Größe der Hallig Hooge. </p>

	<p>„Durch die Einstellung der Nutzung sind den rastenden Gänsen die Nahrungsflächen auf den Außendeichen verloren gegangen, so dass sie nun die Grünländer und Äcker der Landwirte kahl fressen. Hier müssen dringend Strategien entwickelt werden, die zur Entlassung der geschädigten landwirtschaftlichen Nutzflächen führen,“ fordert Hans-Werner Blöcker, Vizepräsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein.  </p>

	<p>Die Gänsefraßschäden seinen oft so hoch, dass für die Schafe Kraftfutter zugekauft werden und auf den Feldern neu gesät werden muss. Außerdem schießt auf den Äckern Unkraut in die Höhe, das nur durch einen höheren Herbizid-Einsatz bekämpft werden kann. Dazu kommt die starke Verschmutzung des Bodens, der Gräben und der Tränke-Kuhlen durch Gänse-Kot. Diese können von den Landwirten anschließend nicht mehr genutzt werden.  </p>

	<p>Doch nicht nur die Landwirte leiden unter den Nonnengänsen. So finden die Wiesenvögel auf den kahlen Flächen keinerlei Deckung mehr vor Fuchs und anderen Prädatoren. Außerdem brüten sie Aufgrund der großen Gänsepopulation wesentlich später als in anderen Regionen, so dass ihnen bei Zerstörung des Geleges keine Zeit mehr bleibt für ein Nachgelege.</p>

	<p>Die Weißwangen- oder Nonnengans galt in den 1950er Jahren als vom Aussterben bedroht. 1979 wurde sie in den Anhang 1 der Vogelschutzrichtlinie aufgenommen und damit europaweit unter Schutz gestellt. Seitdem vollzog sich eine spektakuläre Zunahme der Bestände: Heute wird der Bestand auf weltweit 800.000 bis 900.000 geschätzt. Die <span class="caps">IUCN</span> (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources) stuft die Art als ungefährdet ein.</p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Tue, 07 May 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Mehr als Mais]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>7. Mai 2013 (Hamburg/Berlin)</p><h1>Mehr als Mais</h1>

<h2>Netzwerk Lebensraum Feldflur gibt Praxistipps für den Anbau von Wildpflanzen zur Biomasseproduktion</h2>

	<p>In den ersten Mai-Tagen beginnen Landwirte mit der Aussaat von Mais, der im Herbst für die energetische Nutzung in Biogasanlagen geerntet werden soll. Inzwischen werden auf jedem fünften Hektar der landwirtschaftlichen Fläche in Deutschland nachwachsende Rohstoffe angebaut. Dies führte regional bereits zu monotonen Fruchtfolgen und zu massiven Nachteilen für die Biologische Vielfalt. Doch es gibt Alternativen: Das Netzwerk Lebensraum Feldflur, ein Zusammenschluss aus bisher 18 Akteuren der Jagd, des Naturschutzes und der Energiewirtschaft, zeigt in einem neu erschienenen Ratgeber für die Landwirtschaft, wie die Energieerzeugung aus Biomasse enger mit den Zielen des Arten-, Natur- und Umweltschutzes verknüpft werden kann. </p>

	<p>„Das Netzwerk Lebensraum Feldflur hat sich zum Ziel gesetzt, Mischungen aus verschiedenen Wildpflanzenarten als eine ökologisch notwendige und ökonomisch tragfähige Ergänzung zu konventionellen Energiepflanzen in der landwirtschaftlichen Praxis zu etablieren“, sagt der Sprecher des Netzwerkes, Joachim Wadsack vom Internationalen Rat zur Erhaltung des Wildes und der Jagd (<span class="caps">CIC</span>). „Einige Ansaatmischungen haben großes Potential für die energetische Nutzung in Biogasanlagen“, so Wadsack weiter. „Die Mischungen enthalten leistungsfähige einjährige Kulturarten, zweijährige Wild- und Kulturpflanzen sowie langlebige Stauden zur breiten Standortanpassung bei fünf und mehr Nutzungsjahren. Damit der Anbau von Wildpflanzen zur Biomasseproduktion auf den Feldern auch gelingt, müssen ein paar wichtige Regeln eingehalten werden“, betont Wadsack. Diese Tipps und Empfehlungen für die landwirtschaftliche Praxis stehen ab sofort auf der Homepage des Projektes unter www.Lebensraum-Feldflur.de zur Verfügung. </p>

	<p><strong>Kontakt:</strong><br />
Das Netzwerk Lebensraum Feldflur wird koordiniert von der Deutschen Wildtier Stiftung (Tel. 040 73339-1878; <a href="mailto:K.Drenckhahn@DeWiSt.de">K.Drenckhahn@DeWiSt.de</a>), vom Deutschen Jagdschutzverband e.V. (Tel. 030 2091394-0; <a href="mailto:T.Moehring@Jagdschutzverband.de">T.Moehring@Jagdschutzverband.de</a>) und dem Internationaler Rat zur Erhaltung des Wildes und der Jagd (<span class="caps">CIC</span>) (Tel. 05606 534609; <a href="mailto:Joachim.Wadsack@t-online.de">Joachim.Wadsack@t-online.de</a>).</p>

	<p>Das Netzwerk Lebensraum Feldflur besteht derzeit aus folgenden Organisationen: Bayerischer Jagdverband e.V., Bundesarbeitsgemeinschaft Jagdgenossenschaften und  Eigenjagdbesitzer (<span class="caps">BAGJE</span>), Deutscher Jagdschutzverband e.V. (<span class="caps">DJV</span>), Deutscher Verband für Landschaftspflege e.V. (<span class="caps">DVL</span>), Deutsche Wildtier Stiftung (DeWiSt), E.ON Bioerdgas GmbH, Fachverband Biogas e.V. (FvB), Forschungsstelle Nachhaltige Biogaserzeugung der Universität Osnabrück, Firma Saaten Zeller, Internationaler Rat zur Erhaltung des Wildes und der Jagd (<span class="caps">CIC</span>), Landesjagd- und Naturschutzverband der Freien und Hansestadt Hamburg e.V., Landesjagdverband Hessen e.V., Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen e.V., Landesjägerschaft Niedersachsen e.V., Landkreis Fulda, Naturstrom AG, <span class="caps">RWE</span> Innogy GmbH, Verband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagden in Westfalen-Lippe e.V. (<span class="caps">VJE</span>).</p>

	<p>Weitere Informationen zum Projekt und den <a href="http://www.lebensraum-brache.de/_downloads/service/downloads/eigene/NLFlur_PRG_05.2013.pdf" target='_blank' >Praxisratgeber zum download</a> unter<br />
<a href="http://www.Lebensraum-Feldflur.de" target='_blank' >www.Lebensraum-Feldflur.de</a></p>

	<p><strong>Pressekontakt:</strong> <br />
Tillmann Möhring, Referent für Landwirtschaft, Deutscher Jagdschutzverband Telefon 030 2091394-24, Fax 030 2091394-30, <a href="mailto:t.moehring@jagdschutzverband.de">t.moehring@jagdschutzverband.de</a>, <a href="http://www.jagdnetz.de/home" target='_blank' >www.jagdverband.de</a></p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Tue, 07 May 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Jäger besorgt um Rebhuhn und Fasan]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>03. Mai 2013 (dpa) Hannover</p><h1>Jäger besorgt um Rebhuhn und Fasan</h1>

<h2>Biotopschutz der Waidmänner vorbildlich</h2>

	<p>Die ungeklärten Besatzrückgänge von Fasan und Rebhuhn, vor allem im Westen des Landes Niedersachsen, lassen die Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. (<span class="caps">LJN</span>) intensiv nach den möglichen Rückgangsursachen bei den Feldhühnern forschen. Flankierend werden vielfältige Maßnahmen zur Verbesserung des Lebensraumes in der Feldflur durchgeführt.</p>

	<p>&#8220;Wir begegnen den zu beobachtenden Besatzrückgängen bei Rebhuhn und Fasan auf zwei Wegen: Zum einen durch vielfältige Projekte und Maßnahmen zur Verbesserung des Lebensraumes, deren Positivwirkung gleichermaßen anderen Bewohnen der Feldflur wie Kiebitz, Feldlerche Insekten oder Bienen zugutekommt. Zum anderen aber auch durch intensive wildbiologische Forschungsprojekte&#8221;, so Helmut Dammann-Tamke, Präsident der Landesjägerschaft Niedersachsen, auf dem heutigen Landesjägertag in Osterholz-Scharmbeck.</p>

	<p>Das Engagement der Jäger im Hinblick auf den Erhalt der Artenvielfalt  würdigte auch Niedersachsen Landwirtschaftsminister Christian Meyer: &#8220;Die vielfältigen Biotopschutzprojekte der Jägerinnen und Jäger im  ganzen Land sind vorbildlich&#8221;, so der für die Jagd zuständige  Ressortminister in seinem Grußwort. Er sei kein Gegner der Jagd,  sondern halte sie in vielen Gebieten und Bereichen für notwendig.  Meyer: &#8220;Ich mache mir erhebliche Sorgen um die zunehmende Ausräumung  der Landschaft und den Verlust an biologischer Vielfalt.&#8221;</p>

	<p>Die Landesjägerschaft Niedersachsen hat mit Beginn dieses Jagdjahres, mit Mitteln aus der Jagdabgabe des Landes Niedersachsen, ein erweitertes Forschungsvorhaben zu den Rückgangsursachsen bei Fasan und Rebhuhn durch das Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung, Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (<span class="caps">ITAW</span>) initiiert. Aufbauend auf  einer Vorstudie von 2011-2012, wird sich in dem weiterführenden  Forschungsvorhaben auf den Aspekt der Infektionskrankheiten fokussiert. Untersucht wird inwieweit virologische, bakteriologische und parasitologische Krankheitserreger sowie toxikologische Einflüsse auf die Besatzsituationen von Rebhuhn und Fasan einwirken. Das Projektgebiet der Untersuchung wurde auf Teile Nordrhein-Westfalens und Schleswig-Holstein erweitert, zumal diese Untersuchung bundesweite Relevanz besitzt. Die Landesjagdverbände <span class="caps">NRW</span> und Schleswig-Holstein beteiligen sich finanziell mit Mitteln aus der Jagdabgabe an dem Projekt.</p>

	<p>Ergänzend zu diesem Projekt läuft am <span class="caps">ITAW</span> das Forschungsprojekt &#8220;Prädation in der Kulturlandschaft&#8221;, das die Landesjägerschaft ebenfalls mit Mitteln aus der Jagdabgabe des Landes Niedersachsen, initiiert hat. Untersucht wird mittels Besenderung von Reb- und Fasenenhennen sowie  Kameraüberwachung von Gelegen, der Einfluss verschiedener Beutegreifer wie Fuchs, Marder oder Rabenkrähe auf den Reproduktionserfolg &#8211; insbesondere die erfolgreiche Gelegeaufzucht.</p>

	<p>Unabhängig von diesen  Forschungsprojekten, leisten die Jägerinnen und Jäger im Land ihren Beitrag, um die Situation schwindender Lebensräume für Feld- und Wiesenbewohner wieder zu verbessern: Landesweite Förderprogramme der Landesjägerschaft &#8211; wie beispielsweise das Programm Lerchenfenster oder der Aktion Hegebüsche &#8211; werden ergänzt durch die vielen regionalen Programme der Jägerschaft vor Ort zur Verbesserung des Lebensraumes in der Feldflur. In enger Zusammenarbeit mit den Landwirten legen die Jäger Blüh- und Huderstreifen an, schaffen Rand- und Saumstrukturen oder widmen sich dem Erhalt und der Pflege von Hecken.</p>

	<p>Die Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. vertritt die Interessen von über 53.000 der etwa 60.000 Jagdscheininhaber im Land Niedersachsen, die über die 66 Jägerschaften und 548 Hegeringe in der Landesjägerschaft organisiert. Seit über 30 Jahren ist die Landesjägerschaft Niedersachsen anerkannter Naturschutzverband &#8211; einer der größten im Land. Auf vielfältige Weise setzt sich die Landesjägerschaft erfolgreich für die Interessen der freilebenden Wildtiere ein.</p>

</div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Fri, 03 May 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Seltene Äpfel vor der Haustür]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>2. Mai 2013 (djv) Berlin/Verden</p><h1>Seltene Äpfel vor der Haustür</h1>

<h2>Fischer pflanzt Baum des Jahres 2013 gemeinsam mit Jägerschaft Verden</h2>

	<p>Hartwig Fischer holt sich den Baum des Jahres, den Wild-Apfel, in das Revier, in dem er aufgewachsen ist: „Mit jedem Baum, den wir pflanzen, schaffen wir ein Stück Zukunft“. Unter diesem Motto setzte der DJV-Präsident und Schirmherr des Baum des Jahres 2013 Ende April zwölf Wild-Äpfel in der Jägerschaft Verden. Geholfen haben ihm dabei seine Gäste, darunter die Baumkönigin Theresa Erdmann, Stefan Meier aus dem Vorstand der Stiftung Baum des Jahres, Ernst-Dieter Meinecke, stellvertretender Präsident der Landesjägerschaft Niedersachsen und Wolfgang Rodewald, Bürgermeister der Gemeinde Kirchlinteln, in der sich das Revier befindet. Der Vorsitzende der Jägerschaft Verden, Jürgen Luttmann, und Anne Zachow, Vorstandsvorsitzende der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung, die die Pflanzen finanzierte, waren vom tatkräftigen Anpacken beim Pflanzen der Bäume begeistert.</p>

	<p>Vor einigen Jahren kam Fischer das erste Mal bei der Anlage von Streuobstwiesen in Grafenwöhr mit dem Wild-Apfel in Kontakt. Als Jäger und Naturliebhaber war er erfreut über die Anfrage für die Schirmherrschaft. Verbunden ist damit seine Hoffnung, dass die selten gewordene Wildobstbaumart nicht nur zurück ins Bewusstsein, sondern auch in die Landschaft kommt. Gemeinsam mit der Jägerschaft Duderstadt hatte Fischer wenige Wochen vorher bereits mehrere Wild-Äpfel gepflanzt und damit ein Zeichen für mehr Biodiversität gesetzt. „Mit Blick auf die Agenda 21 und das Ziel einer nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen hegen und pflegen Jäger jährlich 5.700 Streuobstwiesen – eine Fläche so groß wie 2.000 Fußballfelder“, so Fischer, „eine Lebensraumverbesserung also nicht nur für das Wild, sondern ein Gewinn für die ganze biologische Vielfalt.“</p><div class="img_center" style="text-align:center"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/fischer_pflanzt_wildapfel_verden_468.jpg" alt="" style="border:0;" /><p class="bu">Als Schirmherr des Baum des Jahres 2013 (Wild-Apfel), hat DJV-Präsident Hartwig Fischer Ende April im niedersächsischen Verden 12 Bäume das seltenen Wildobstes gepflanzt. Von links im Bild: Jürgen Luttmann (Vorsitzender der Jägerschaft Verden), Stefan Meier (Vorsitzender der Stiftung Baum des Jahres), Theresa Erdmann (Baumkönigin) und Hartwig Fischer.</p></div></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Thu, 02 May 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Bundeskompensationsverordnung durch Bundeskabinett verabschiedet]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>30. April 2013 (djv) Berlin</p><h1>Bundeskompensationsverordnung durch Bundeskabinett verabschiedet</h1>

<h2>DJV-Forderungen umgesetzt / Neue Möglichkeiten für Naturschutzprojekte von Landwirten und Jägern</h2>

	<p>Der Ausgleich von Eingriffen in Natur und Landschaft muss künftig die landwirtschaftlichen Belange besser berücksichtigen und damit flächenschonender erfolgen. Entsiegelungs- und Wiedervernetzungsmaßnahmen sollen dabei vermehrt zur Anwendung kommen. Dies wurde mit der Verabschiedung der neuen Bundeskompensationsverordnung durch das Bundeskabinett am vergangenen Freitag festgelegt.</p>

	<p>Unter anderem sollen Ausgleichsmaßnahmen in die landwirtschaftliche Produktion besser integriert und auch Ökokonten oder Flächenpools stärker genutzt werden. Eine extensive Landwirtschaft, zum Beispiel durch die Einsaat von Blühflächen, hat eine vielfältige positive ökologische Wirkung. Davon profitieren nicht nur das Niederwild, sondern auch viele Bodenbrüter und Insekten. Wünschenswert wäre, dass die Forderung Wildpflanzen als Alternative zu Mais in Biogasanlagen zu nutzen, künftig auch als Ausgleichs-maßnahme anerkannt wird. </p>

	<p>„Die Bundeskompensationsverordnung setzt wesentliche Forderungen des Deutschen Jagdschutzverbandes um, die wir im Rahmen unserer Stellungnahme zum Entwurf im Dezember letzten Jahres eingebracht haben“, so Dr. Klaus-Hinnerk Baasch, zuständiges DJV-Präsidiumsmitglied. „Die Verordnung eröffnet neue Möglichkeiten für gemeinsame Naturschutzprojekte zwischen Landwirten und Jägern.“ Eine weitere DJV-Forderung betrifft Ausgleichsmaßnahmen auf Grundstücken der öffentlichen Hand. Diese bedürfen – auch auf Grundstücken des Vorhabenträgers – zur dauerhaften Sicherung keines Grundbucheintrages mehr (dingliche Sicherung).</p>

	<p>Die Bundeskompensationsverordnung wurde unter der Federführung des <span class="caps">BMU</span> erarbeitet. Mit ihr soll der Vollzug der Eingriffsregelung wirksam und für alle Bundesländer einheitlich umgesetzt werden. Der Bundesrat muss der Verordnung noch zustimmen und wird sich voraussichtlich am 7. Juni damit beschäftigen. Dabei dürfte es auch um eine Festlegung zur Verwendung der Ersatzgelder gehen, die von der Bundesregierung noch nicht getroffen wurde.</p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Jagdleidenschaft ungebrochen ]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>30. April 2013 (dpa) Langenweddingen </p><h1>Jagdleidenschaft ungebrochen</h1>

<h2>Stabile Mitgliederzahlen in Sachsen-Anhalt</h2>

	<p>Die Jäger in Sachsen-Anhalt erlegen nicht nur Wild. In erster Linie sorgen sie für den Schutz der Natur. Über Nachwuchs braucht sich der Verband keine großen Sorgen zu machen.</p>

	<p>Die Jagdleidenschaft ist in Sachsen-Anhalt ungebrochen. &#8220;Trotz des demografischen Wandels konnten wir die Mitgliederzahlen in den zurückliegenden 20 Jahren in etwa konstant halten&#8221;, sagte der Geschäftsführer des Landesjagdverbandes, Wilko Florstedt, in Langenweddingen bei Magdeburg. Der Verband habe derzeit etwa 8.600 Mitglieder, etwa 20 bis 30 Prozent davon seien unter 30 Jahre alt. Auch Frauen würden zunehmend in die Männerdomäne vordringen. Ihr Anteil liege derzeit bei fünf Prozent, Tendenz steigend.</p>

	<p>&#8220;Verschiedene Aktivitäten haben dazu beigetragen, jüngere Leute für den Verband zu begeistern&#8221;, sagte der Geschäftsführer. Er nannte in diesem Zusammenhang das &#8220;Camp junger Jäger&#8221;, das der Landesverband  im vergangenen Jahr organisierte. 2013 solle ein solches Camp gemeinsam mit den Verbänden der anderen neuen Bundesländer in Brandenburg auf die Beine gestellt werden.</p>

	<p>&#8220;Die Liebe zur Natur ist die wichtigste Voraussetzung, die ein angehender Jäger mitbringen muss&#8221;, sagte Florstedt. 90 Prozent der Arbeit eines Jägers sei der Schutz der Natur. Dazu zählten das Anlegen von Gehölzen, die Fütterung von Niederwild und die Beobachtung des Waldes. Jäger seien mit die ersten, die bemerkten, wenn mit dem Forst etwas nicht stimme. &#8220;Eine weitere Voraussetzung für das Jagen ist der Erwerb des Jagdscheins&#8221;, sagte Florstedt. Er koste in der Regel 500 bis 1.000 Euro, es gebe aber auch Rabatte für jüngere Leute.</p>

	<p>&#8220;Zur Jagdprüfung gehören sieben Fächer&#8221;, sagte der Referent für Jagdhoheit beim Landesverwaltungsamt, Ulrich Mette, in Halle. Dazu zählten &#8220;Jagdbare Tiere&#8221;, &#8220;Ökologie und Naturschutz&#8221;, &#8220;Jagdwaffen&#8221; und &#8220;Jagdhundewesen&#8221; sowie &#8220;Jagdrecht&#8221;. Die Prüfung dauere in der Regel zwei Tage. Sie umfasse eine Schießprüfung, eine schriftliche und eine mündliche Prüfung.</p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Für die Jagd, die Jäger und die Gesellschaft]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>29. April 2013 (ljv sachsen) Dresden</p><h1>Für die Jagd, die Jäger und die Gesellschaft</h1>

<h2>Sächsischer Landesjägertag unter dem Motto "Jagd nachhaltig gestalten"</h2>

	<p>Insgesamt 104 Delegierte trafen sich am 27. April 2013 zum 23. Sächsischen Landesjägertag, der Jahreshauptversammlung und dem höchsten Gremium des Landesjagdverbandes Sachsen (<span class="caps">LJVSN</span>) in Goitzsch. Der Tag stand unter dem Motto „Jagd nachhaltig gestalten“. Er war ein Votum für die Jagd und die Jäger in Sachsen.</p>

	<p>Unter den Gästen konnten u. a. Herr Dr. Fritz Jaeckel, Staatssekretär des Sächsischen Ministeriums für Umwelt und Landwirtschaft, Herr Georg-Ludwig von Breitenbuch, Landtagsabgeordneter, Herr Waldemar Gleinich vom Landesverein Sächsischer Heimatschutz e. V., Herr Gunther Zschommler vom Sächsischen Landesbauernverband e. V. und Vertreter weiterer Verbände und verschiedener Landratsämter begrüßt werden.</p>

	<p>Herr Dr. Jaeckel stellte in seinem Grußwort die Funktionen des seit September 2012 rechtskräftigen neuen Landesjagdgesetzes als Bekenntnis zu Jagd und Hege bei gleichzeitiger Interessenwahrung der gesellschaftlichen Anforderungen dar. Er bedankte sich ausdrücklich für das Engagement der sächsischen Jäger beim Wolfsmonitoring, sprach sich deutlich gegen die Kriminalisierung der Jäger durch noch intensivere waffenrechtliche Kontrollen aus und lobte das flächendeckende Wildtiermonitoring, welches der Landesjagdverband im Rahmen des Projektes <span class="caps">WILD</span> durchführt.</p>

	<p>Herr Georg-Ludwig von Breitenbuch forderte den Zusammenhalt und ein geschlossenes Auftreten der Jäger nach außen. Weiterhin stellte er die Notwendigkeit der Partnerschaft mit Landnutzern und Grundstückseigentümern in den Raum. Er bescheinigte wiederholt: „In Sachsen wird anständig gejagt.“ Herr Gleinich vom Landesverein Sächsischer Heimatschutz e. V. konstatierte in seinem Grußwort: „Ohne Heimat ist Jagd nicht möglich und Heimat braucht die Jagd.“</p>

	<p>Den diesjährigen Gastvortrag hielt Herr Prof. Dr. Dr. Sven Herzog, Inhaber der Dozentur für Wildökologie und Jagdwirtschaft an der TU Dresden unter der Überschrift „Jagdliche Nachhaltigkeit“. Er betrachtete das Gestern, Heute und die Zukunft der Jagd. Er stellte u. a. fest: „Schutz ohne Nutzung ist ein Wohlstandsphänomen“ und verwies dabei auf den erfolgreichen internationalen Artenschutz, bei dem die Nutzung eine wesentliche Säule darstellt. Im Resümee seines Vortrages forderte er in Sachen Jagd die Politik der ruhigen Hand ein, die gekennzeichnet ist durch ein langfristiges Denken losgelöst vom jeweiligen Zeitgeist.</p>

	<p>Knut Falkenberg, der Präsident des <span class="caps">LJVSN</span>, berichtete über die Verbandsarbeit des vergangenen Jahres. Er schloss seinen Bericht mit den Worten: „Jagd wird in der Zukunft in dem Maße ökonomisch, ökologisch und soziokulturell nachhaltig sein, wie wir es verstehen diese Prozesse zu gestalten.“</p>

	<p>Am Nachmittag wurden durch Beschlüsse des Landesjägertages u. a. zum Haushalt 2014 Weichen für die Arbeit in den kommenden Jahren gestellt.</p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Frühmahd tierschutzgerecht gestalten]]></title>
	<link>http://djv.newsroom.de/news/?meta_id=3345</link>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>26. April 2013 (djv) Berlin</p><h1>Frühmahd tierschutzgerecht gestalten</h1>

<h2>Von innen nach außen mähen rettet Wildtierleben</h2>

	<p>Die Mahd von Grünland oder Energiepflanzen wie Grünroggen steht an. Besonders konfliktreich: Der Termin fällt zusammen mit der Brut- und Setzzeit vieler Wildtiere, die in Wiesen und Grünroggen ihren Nachwuchs sicher wähnen. Doch „Ducken und Tarnen“ schützt zwar vor dem Fuchs, nicht aber vor dem Kreiselmäher. Darauf machen Bundesverband Lohnunternehmen (<span class="caps">BLU</span>), Bundesverband der Maschinenringe (<span class="caps">BMR</span>), Deutscher Bauernverband (<span class="caps">DBV</span>) und Deutscher Jagdschutzverband (<span class="caps">DJV</span>) aufmerksam und empfehlen, den Mähtermin mindestens 24 Stunden vorher mit dem Jagdpächter abzusprechen oder selbst erforderliche Maßnahmen für die Wildtierrettung durchzuführen.</p>

	<p>Effektive Wildtierrettung beginnt bereits vor der Mahd, so die Verbände. Entscheidend ist dabei, die anstehenden Grünschnitt-Termine – für Silage oder Biomasseproduktion – rechtzeitig mit dem Jagdpächter abzustimmen und die Mähtechnik dem Tierverhalten anzupassen. Die Verbände empfehlen vor allem, das Feld mit dem Grünlandschnitt grundsätzlich von innen nach außen zu mähen. So haben Feldhasen oder Fasane während der Mahd die Möglichkeit zur Flucht. Bei der Ernte der Ganzpflanzensilage verspricht die Begrenzung der Schnitthöhe auf etwa 15 bis 20 Zentimeter in der kritischen Aufzuchtzeit zusätzlichen Erfolg – gerade bei Rehkitzen, die sich instinktiv ducken.</p>

	<p>Der <span class="caps">DJV</span> appelliert zugleich an Spaziergänger, Abstand zu halten von Jungtieren: Um keine Fressfeinde wie den Fuchs anzulocken, verstecken Rehe oder Feldhasen ihren gut getarnten Nachwuchs in Wiesen und beobachten ihn aus sicherer Entfernung. Es wäre falsch verstandene Tierliebe, Rehkitze und Junghasen anzufassen oder sogar mitzunehmen. </p><div class="img_center" style="text-align:center"><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/grafik_frhjahrsmahd_2013_v2.jpg" target="_blank"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/grafik_frhjahrsmahd_2013_v2_468.jpg" alt="" style="border:0;" /><p class="bu">Das Mähen von innen nach außen ist genauso wirtschaftlich wie die herkömmliche Methode - und ermöglicht vielen Wildtieren die Flucht vor dem Kreiselmäher. Über bereits gemähte Flächen flüchten Reh, Hase und Co. indes nur selten. "Ducken und Tarnen" endet dann für viele Tiere tödlich.</p></a></div></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Fri, 26 Apr 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Baden-Württemberg jagt ab 2014 mit bleifreier Jagdbüchsenmunition]]></title>
	<link>http://djv.newsroom.de/news/?meta_id=3344</link>
	<guid>http://djv.newsroom.de/news/?meta_id=3344</guid>
	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>25. April 2013 (dpa) Stuttgart</p><h1>Baden-Württemberg jagt ab 2014 mit bleifreier Jagdbüchsenmunition</h1>

<h2>Landesjagdverband: Übergangsfrist bis 2016</h2>

	<p>Mit dem Beginn des neuen Jagdjahres im April 2014 dürfen Jäger im Staatswald nur noch mit bleifreier Munition schießen. &#8220;Damit will der Staatsforst, der dem Gemeinwohl in besonderem Maße verpflichtet ist, Vorbild sein und die Verbraucherinnen und Verbraucher vor Belastungen durch Blei schützen&#8221;, sagte Verbraucherminister Alexander Bonde (Grüne) laut einer am Donnerstag in Stuttgart verbreiteten Mitteilung. Der Landesjagdverband trage die Entscheidung der Landesregierung mit und empfehle seinen Mitgliedern ebenfalls die Umstellung.</p>

	<p>&#8220;Eine Übergangsfrist bis 2016 ist jedoch notwendig, damit die Jägerinnen und Jäger den vollständigen Umstieg auf bleifreie Büchsenmunition vorbereiten können&#8221;, betonten der ehemalige Verbandschef Dieter Deuschle und sein frisch gewählter Nachfolger Jörg Friedmann den Angaben nach. Oberstes Ziel sei, die Verbraucher weiterhin mit möglichst unbelastetem Wildbret versorgen zu können.</p>

	<p>Für Normalverbraucher, die im Bundesschnitt rund 500 Gramm Wildbret im Jahr konsumieren, besteht laut Bonde durch die Aufnahme von Blei in Wildfleisch kein erhöhtes Gesundheitsrisiko. Bei Kindern, Schwangeren und Vielverzehrern sei das allerdings möglich. &#8220;Dieses Risiko kann durch die Verwendung von Büchsengeschossen aus Kupfer oder Zink ausgeschlossen werden&#8221;, betonte Bonde.</p>

	<p>Der Minister und der neue Landesjägermeister Friedmann forderten die Industrie auf, für die Jäger im Land möglichst schnell ein ausreichendes Angebot an bleifreier Kugelmunition vorzuhalten, die nicht nur dem Verbraucherschutz Rechnung trägt, sondern auch hohe Sicherheitsstandards und Tierschutzkriterien erfüllt.</p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Thu, 25 Apr 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
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	<title><![CDATA[Aggressive Gänse vertreiben Störche]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>24. April 2013 (ljv rlp) Gensingen</p><h1>Aggressive Gänse vertreiben Störche</h1>

<h2>Landesjagdverband RLP erstmalig ohne Adebar auf seinem Gelände</h2>

	<p>In diesem Jahr werden keine Störche auf dem Gelände des Landesjagdverbandes Rheinland-Pfalz e.V. (<span class="caps">LJV</span>) nisten. Schuld daran hat die Nilgans, eine aggressive, eingewanderte Gänseart, die einheimischen Vogelarten die Nistplätze streitig macht. Deshalb werden auch viele heimische Enten und Gänse das Schicksal der Störche wohl teilen müssen.</p>

	<p>Nilgänse brüten ab März – genau zur gleichen Zeit wie beispielsweise Störche und Entenarten. Während der Brutzeit verhalten sich Nilgänse sehr territorial und dulden keine anderen Enten – oder Gänsevögel in ihrer Nähe. Es wurde auch schon beobachtet, wie sie selbst große Graureiher angriffen, die sich dem Gelege oder der Brut näherten.</p>

	<p>Seit sechs Jahren kamen die Störche nach Gensingen, um auf dem Gelände des <span class="caps">LJV</span> zu brüten. In der Zeit von 2010 bis 2012 kamen insgesamt acht Jungstörche zur Welt, die sich hervorragend entwickelten und mit den Altvögeln die Reise in den Süden antraten. Die Jungstörche wurden jedes Jahr im Sommer beringt. „Dieses Jahr wird es bei uns keine Jungstörche geben“, zeigt sich LJV-Pressereferent Klein enttäuscht. „Nicht nur unsere Mitarbeiter freuten sich über den Anblick der anfliegenden Storcheneltern. Auch viele Spaziergänger konnten die Störche bei der Aufzucht ihrer Jungen beobachten. Die Vertreibung der Störche durch die Nilgänse ist ein großer Verlust.“</p>

	<p>Der Landesjagdverband bedauert, dass die zurzeit als Entwurf vorliegende Landesjagdverordnung des „grünen“ Mainzer Umweltministeriums eine generelle Schonzeit für Nilgänse – und zwar vom 16. Januar bis 1. August – vorsieht. Klein: „Somit werden uns künftig wohl die Hände gebunden sein, denn jagdliche Abwehrmaßnahmen sind dann in dieser Zeit nicht möglich.“ Klein hält es für nicht nachvollziehbar, dass eine Umweltministerin, deren Partei sich den Tier- und Artenschutz auf die Fahnen geschrieben hat, einer so aggressiven und invasiven Art, wie der Nilgans, eine Schonzeit einräumt: „Da steht wieder einmal die Ideologie über der Vernunft.“</p><div class="img_center" style="text-align:center"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/nilgaense_storchennest.jpg" alt="" style="border:0;" /><p class="bu">Setzten sich ins gemachte Nest: Ein Nilgänse-Paar auf dem Storchennest auf dem LJV-Gelände in Gensingen. (Foto: LJV RLP)</p></div></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Wed, 24 Apr 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
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	<title><![CDATA[Landesjägerschaft Bremen mit neuem Präsidenten]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>23. April 2013 (ljsb/djv) Bremen/Berlin</p><h1>Landesjägerschaft Bremen mit neuem Präsidenten</h1>

<h2>Holger Bartels folgt auf Gerhard Delhougne</h2>

	<p>Der 49-jährige Holger Bartels tritt in die Nachfolge als Präsident der Landesjägerschaft Bremen von Gerhard Delhougne (73) an. Delhougne wurde auf der Jahreshauptversammlung am 18. April zum Ehrenpräsidenten gewählt. Er hatte das Amt 24 Jahre lang inne und sich 2013 nicht erneut zur Wahl gestellt. </p>

	<p>Der gebürtige Bremerhavener Holger Bartels will sich zukünftig verstärkt für Öffentlichkeitsarbeit und Naturschutz einsetzen. Darüber hinaus strebt er eine gute Zusammenarbeit mit der benachbarten Landesjägerschaft Niedersachsen an.</p><div class="img_center" style="text-align:center"><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/201304holger_bartels_prsdient_bremen_fb.jpg" target="_blank"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/201304holger_bartels_prsdient_bremen_fb468.jpg" alt="" style="border:0;" /><p class="bu">Der neue Präsident der Landesjägerschaft Bremen: Holger Bartels</p></a></div><div class="img_center" style="text-align:center"><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/201304bartels_delhoughne.jpg" target="_blank"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/201304bartels_delhoughne468.jpg" alt="" style="border:0;" /><p class="bu">Gerhard Delhougne übergibt seinem Nachfolger Holger Bartels das Amt des Präsidenten der Landesjägerschaft Bremen</p></a></div><div class="img_center" style="text-align:center"><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/201304bartels_henke_wurz_habitz_heuck_delhoughne_tucholke_behrens468.jpg" target="_blank"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/201304bartels_henke_wurz_habitz_heuck_delhoughne_tucholke_behrens468.jpg" alt="" style="border:0;" /><p class="bu">Neu an der Bremer Verbandsspitze (v.l.): Holger Bartels (Präsident), Marcus Henke (Vize-Präsident), Guido Wurz (Vertreter der Stadtgruppe Bremerhaven), Gisa Habitz (Kassenwartin), Dieter Heuck (Schriftführer) sowie Gerhard Delhougne (ehemaliger Präsident), Dr. Ulrich Tucholke (ehemaliger Vize-Präsident) und Martin Behrens (ehemaliger Schriftführer)</p></a></div></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
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	<title><![CDATA[Landesjagdverband verjüngt Vorstand]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>22. April 2013 (Bruchsal)</p><h1>Landesjagdverband verjüngt Vorstand</h1>

<h2>Dr. Jörg Friedmann neuer Landesjägermeister / zwei Stellvertreter gewählt</h2>

	<p>Der Landesjagdverband arbeitet mit frischen Kräften an der Zukunft der Jagd in Baden-Württemberg: Beim Landesjägertag am 20. April in Bruchsal wurde Dr. Jörg Friedmann zum neuen Landesjägermeister gewählt. Der 42-jährige Rechtsanwalt aus Bruchsal ist bereits seit 2004 im Präsidium des 29.000 Mitglieder starken Landesjagdverbandes tätig und vertritt den Verband federführend bei der Novellierung des Landesjagdgesetzes. Stellvertreter sind Rechtsanwalt Wolf Riedl (48) aus Feldberg und Christian Kunz (42) aus Nürtingen.</p>

	<p>Der bisherige Landesjägermeister Dr. Dieter Deuschle (72), Esslingen, und sein ebenfalls ausscheidender Stellvertreter Knut Wälde (72), Villingen-Schwenningen, wurden mit großem Applaus verabschiedet. Die Abschaffung der Jagdsteuer in fast allen Landkreisen, die Durchführung der staatlichen Jägerprüfung durch den Landesjagdverband als Beitrag zur Entbürokratisierung sowie gerechtere Regelungen des Wildschadensersatzes in vielen Jagdpachtverträgen sind nur einige der großen Erfolge in ihrer gemeinsamen achtjährigen Amtszeit. Deuschle wurde für seine vorbildliche und vorausschauende Verbandsführung zum Ehren-Landesjägermeister ernannt.</p>

	<p>Das neue Führungsteam sieht sich vor hohe Anforderungen gestellt: 2014 soll ein neues Landesjagdgesetz in Kraft treten, zu dem die Vorbereitungen auf Hochtouren laufen. Vertreter verschiedener Organisationen – von den Jägern über Grundbesitzer, Land- und Forstwirtschaft bis zu Natur- und Tierschutz – bringen in Arbeitsgruppen ihre Interessen ein. Die Landesregierung hat dann die anspruchsvolle Aufgabe, bei den sehr unterschiedlichen Forderungen zu unterscheiden, welche praxisgerecht und welche rein ideologisch motiviert sind. Die Jäger wollen die Vielfalt der Jagdausübung erhalten, mit der sie auch den Schutz der ihnen anvertrauten Tierarten verbinden, und bieten sich und ihre Fachkenntnis als gleichberechtigte Partner an. Manche andere Gruppierungen sähen die Jagd am liebsten beschränkt auf die Reduzierung von Tierarten, die in Feld und Wald Schaden anrichten.</p>

	<p>Der für das Jagdrecht zuständige Staatssekretär Wolfgang Reimer vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg erlebte beim Landesjägertag die Stimmung der Jäger: Die Bereitschaft, ehrenamtlich und sachkundig an praxisgerechten Regelungen mitzuarbeiten, ist ebenso groß wie die Ablehnung, als bloße Dienstleister oder Schädlingsbekämpfer behandelt zu werden. Dr. Friedmann verdeutlichte das Selbstverständnis der Jägerschaft: „Wir sind die Anwender des Gesetzes, also müssen wir in der Lage sein, mit den neuen Regelungen umzugehen. Unser Motto lautet Auftrag und Leidenschaft: Das eine ohne das andere wird es nicht geben!“</p><div class="img_center" style="text-align:center"><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/wolf_riedl_dr._jrg_friedmann_christian_kunz_neu.jpg" target="_blank"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/wolf_riedl_dr_1366633692.jpg" alt="" style="border:0;" /><p class="bu">Dr. Jörg Friedmann (Mitte) wurde von den rund 400 Delegierten des Landesjagdverbandes zum neuen Landesjägermeister gewählt. Seine Stellvertreter sind Wolf Riedl (li) und Christian Kunz.</p></a></div><div class="img_center" style="text-align:center"><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/fischer6_neu.jpg" target="_blank"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/fischer6_neu_1366634416.jpg" alt="" style="border:0;" /><p class="bu">Dr. Dieter Deuschle wurde für seine vorbildliche und vorausschauende Verbandsführung zum Ehren-Landesjägermeister ernannt und von DJV-Präsident Hartwig Fischer geehrt.</p></a></div></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Mon, 22 Apr 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA["Schlagkräftiger Verband ist beste Mitgliederwerbung"]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>20. April 2013 (Paaren/Glien)</p><h1>"Schlagkräftiger Verband ist beste Mitgliederwerbung"</h1>

<h2>Verband wirbt auf Landesjägertag für Nachwuchs</h2>

	<p>Auch die Brandenburger Jäger bekommen den demografischen Wandel zu spüren: Die Mitgliederzahl sinkt und der Altersdurchschnitt steigt. Auf dem Landesjägertag in Paaren/Glien (Havelland) warb am Samstag der Landesjagdverband auch für mehr Mitglieder. Im Land sind etwa 12 000 Jäger aktiv, rund 9700 sind Mitglied im Verband.</p>

	<p>&#8220;Die beste Mitgliederwerbung ist ein schlagkräftiger Verband&#8221;, sagte der Geschäftsführer des Landesjagdverbandes, Georg Baumann. Ein Arbeitskreis sei ins Leben gerufen worden, der Impulse für das Gewinnen neuer und jüngerer Mitglieder liefern solle. Im Sommer sei ein gemeinsames Camp zum Austausch aller Altersgruppen der Organisation geplant. Nach seinen Angaben soll es flexiblere Termine für die Jägerprüfungen geben. Auch die Web-Präsenz soll optimiert werden. Eine Facebook-Gruppe existiere bereits.</p>

	<p>Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (<span class="caps">SPD</span>) würdigte den Umweltschutz der Jäger. Landesregierung und Jäger hätten das gleiche Ziel. Sie wollten die Natur in Brandenburg pflegen und erhalten. Das habe dafür gesorgt, dass der naturnahe Tourismus mittlerweile zu einem Markenzeichen und bedeutenden Wirtschaftsfaktor im Land geworden sei, sagte Platzeck.</p>

	<p>Nach letzten vorliegenden Angaben wurden in der Jagdsaison 2010/2011 rund 165 000 Stück Schalenwild zur Strecke gebracht, fast 7000 Stück mehr als in der vorherigen Saison. Bei Rotwild lag das Ergebnis mit knapp 8900 Tieren etwa 4 Prozent unter dem letzten Ergebnis. Brandenburg verfügt über 1,1 Millionen Hektar Wald. 37 Prozent der Landesfläche ist davon bedeckt. Damit gehört Brandenburg zu den vier waldreichsten Bundesländern Deutschlands.</p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Mon, 22 Apr 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Ohne Jäger keinen erfolgreichen Wolfsschutz]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>18. April 2013 (ljv) Flintbek</p><h1>Ohne Jäger keinen erfolgreichen Wolfsschutz</h1>

<h2>Landesjagdverband Schleswig-Holstein fordert mehr Sachlichkeit</h2>

	<p>Flintbeck: „Längst ausgediente Feindbilder immer aufs Neue heraufzubeschwören, ist kein praktizierter Wildtierschutz. Damit führt der <span class="caps">NABU</span> die Öffentlichkeit nur wieder recht plakativ an der Nase herum“, erklärt Dr. Klaus-Hinnerk Baasch, Präsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein e.V., zur erneut aufgeflammten Diskussion um die Aufnahme des Wolfes in das schleswig-holsteinische Jagdrecht. „Viele Wildtierarten gedeihen gerade deshalb, weil sie im Jagd- und Naturschutzrecht rechtlich verankert sind“, betont Baasch. Dies gelte z.B. für den Seeadler, den Fisch-otter und den Seehund, deren Populationen sich in den letzten Jahren durch die Unterstützung der Jägerschaft hervorragend entwickeln konnten. Für die Bekassine, die vor 40 Jahren unter großem Jubel der Natur-schützer aus dem Jagdrecht herausgenommen wurde und in deren Schutz viele Millionen Euro aus Naturschutztöpfen geflossen sind, gelte das eben nicht, so der Vorsitzende. Die Brutbestände der Bekassine sind seitdem von 10.000 Brutpaaren auf 1000 zusammen geschrumpft.</p>

	<p>Der Vorsitzende fordert vom <span class="caps">NABU</span> mehr Sachlichkeit in der Diskussion: Regulierung und Kontrolle von Wildtierbeständen bedeute für die Jäger-schaft eben nicht dezimieren, sondern eine Population zu beobachten und zu klären, welche Bestände das Ökosystem und seine Bewohner auch dau-erhaft verkraften könnten. Bezüglich des Wolfes müsse erst einmal ein günstiger Erhaltungszustand der polnisch-deutschen Population geschaf-fen werden. Hierzu ist die Populationskontrolle, das sogenannte Monitoring, von großer Bedeutung. Der Landesjagdverband hat deshalb 11 Jäger als Wolfsbetreuer intensiv geschult und unterstützt somit regel-mäßig und dauerhaft das Monitoring. Auch der <span class="caps">NABU</span> führt diese Kontrol-len mit Wildkameras und nur drei anerkannten Wolfsbetreuer in Schleswig-Holstein durch. „Wir haben noch gar keine Wolfspopulation im Land. Zuvor sollten wir jedoch die Zeit nutzen, Fragen – Wie viele Wölfe verträgt Schleswig-Holstein, wo im Land findet diese Wildart sichere Lebensbedingungen vor, wie soll das Zusammenleben mit Nutztierhaltern gestaltet werden? – zu klären und uns nicht in ideologischen Diskussionen ver-rennen“, appelliert Baasch.</p>

	<p>„Eines ist sicher: Allein die Jägerschaft ist in ihren Revieren flächendeckend in der Lage, praktischen und erfolgreichen Wildtierschutz zu betreiben“, stellt der Vorsitzende fest. Nur weil man einen Schritt realistischer in die Zukunft blicke und eben auch Probleme voraussähe und diese anspricht, stelle man die Jägerschaft gerne schnell einmal an den Pranger. Da werde man den Eindruck nicht los, dass es eher um Profilierung von selbsternannten Wolfsexperten als um die Sache „Wolf“ an sich gehe. „Wenn wir den Wolf wieder im Land sehen wollen, sollten wir gemeinsam an einem Strang ziehen“, unterstreicht Baasch. Die Zusammenarbeit zwischen Jägern und anderen Naturschützern, die oftmals an der Basis rei-bungslos funktioniert, wünschen sich die Jägerinnen und Jäger auch auf der Landesebene.</p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Fri, 19 Apr 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Zwischen Bären, Wölfen und Leoparden]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>19. April 2013 (djv/ljv) Berlin/Bonndorf-Glashütte</p><h1>Zwischen Bären, Wölfen und Leoparden</h1>

<h2>Naturkundemuseum Prof. Kalchreuter in Baden-Württemberg eröffnet</h2>

	<p>In Gedenken an den engagierten Naturschützer und Jäger Heribert Kalchreuter wurde am 13. April das Naturkundemuseum Prof. Kalchreuter in Bonndorf-Glashütte im Hochschwarzwald eröffnet. Er verstarb vor drei Jahren. Sein Nachlass bewahrt rund 600 nach wissenschaftlichen Kriterien aufbereitete Tierpräparate. Kalchreuter war international als Wildbiologe, engagierter Naturschützer und Jäger bekannt. Von seinen Forschungsreisen, bei denen er mit den Eingeborenen lebte und jagte, brachte er die interessantesten Studienobjekte mit.  Mit Fleiß, Geld und viel Arbeit wurden die Präparate gereinigt, neu konserviert und zur jetzigen Ausstellung zusammengefügt. Ein stilvoll eingerichtetes Arbeitszimmer und seine &#8220;Küche&#8221;, die Werkstatt des Wildbiologen, stehen ebenfalls für Besuchergruppen offen.</p>

	<p>Zur Eröffnung des Naturkundemuseums in Glashütte hatten gemeinsam die Stiftung Naturkundemuseum Professor Kalchreuter und der Landesjagdverband Baden-Württemberg eingeladen. 90 Gäste wurden von Hermann Kinzy, dem Vorsitzenden der Stiftung begrüßt. Hauptziel der Stiftung ist es, das Museum zu erhalten. Dies solle mit Öffentlichkeitsarbeit sowie Kontakten zu Schulen, Kommunen und Verbänden erreicht werden.</p>

	<p>Bei der Eröffnungsfeier am 13. April würdigten Freunde und Wegbegleiter das Wirken von Heribert Kalchreuter. Landesjägermeister Dr. Dieter Deuschle oblag es, die Ausstellung mit einem &#8220;Waidmannsheil&#8221; zu eröffnen. Er hoffe, dass es auch in Deutschland gelingen möge, das Image der Jagd und der Jäger zu verbessern. Denn Kalchreuters bekanntes Buch „Die Sache mit der Jagd“ sei wegweisend für die wissenschaftlich-kritische Auseinandersetzung mit Argumenten und Vorwürfen von Jagdgegnern gewesen.</p>

	<p>Kalchreuter wies nach, dass die moderne Jagd keine Tierarten ausrottet, sondern sie vor der Ausrottung schützt. Indem er aufzeigte, wie eine geregelte Bejagung vielen – auch seltenen – Wildarten nützt, machte er sich verdient um die Jagd als ein international anerkanntes Instrument des Naturschutzes. Jahrzehntelang hat sich Prof. Kalchreuter mit der Biologie der verschiedensten Tierarten befasst und war als Mitbegründer und Vertreter internationaler Abkommen und Gremien in vielen Ländern der Erde tätig.</p>

	<p><a href="http://www.landesjagdverband.de/?dispatch=43&#38;24=84&#38;34=505243&#38;44=4&#38;72=505243&#38;86=56#505243" target='_blank' >Weitere Informationen zum Naturkundemuseum Prof. Kalchreuter gibts auf der Internetseite des Landesjagdverbandes Baden-Württemberg. Einfach hier klicken.</a></p><div class="img_center" style="text-align:center"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/kalchreuter3_468.jpg" alt="" style="border:0;" /><p class="bu">Vor 90 Gästen und imposanter Kulisse eröffnet Dr. Dieter Deuschle (Landesjägermeister Baden-Württemberg) das Naturkundemuseum Prof. Kalchreuter in Bonndorf-Glashütte. </p></div><div class="img_center" style="text-align:center"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/kalchreuter1_468.jpg" alt="" style="border:0;" /></div>	<p>Das Arbeitszimmer des engagierten Wildbiologen, Artenschützer und Jäger Prof. Kalchreuter. </p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Fri, 19 Apr 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Ausreichender Tierschutz im Jagdgesetz]]></title>
	<link>http://djv.newsroom.de/news/?meta_id=3336</link>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>18. April 2013 (djv/age) Berlin/Bonn</p><h1>Ausreichender Tierschutz im Jagdgesetz</h1>

<h2>Bundesregierung: kein Anlass zur Änderung</h2>

	<p>Nach Angaben des Informationsdienstes Agrar Europe (AgE) sieht die Bundesregierung keine Veranlassung, das Bundesjagdgesetz aus Tierschutzgründen zu ändern. Das geht aus der Antwort von Agrar-Staatssekretär Dr. Gerd Müller auf eine Kleine Anfrage der Grünen hervor.</p>

	<p>Dem Staatssekretär zufolge enthält das geltende Jagdrecht die notwendigen Normen, die das Verhältnis von Jagd und Tierschutz in zentralen Bereichen regeln. Dazu zählten Jagdbeschränkungen und Pflichten bei der Jagdausübung wie ein Verbot quälerischer Fanggeräte, ein Bejagungsverbot von Elterntieren sowie das Bewahren des Wildes vor vermeidbaren Schmerzen und Leiden. Im Rahmen der Jägerprüfung müssten die Bewerber zudem Kenntnisse im Tierschutzrecht nachweisen und eine Schießprüfung ablegen.</p>

	<p>„Der Tierschutz ist Teil der Jagdgesetzgebung und wird bei der Jagdausübung in Deutschland angemessen berücksichtigt“, stellt Müller fest. Unter tierschutzrelevanten Aspekten werde derzeit vor allem die Fangjagd diskutiert, die vornehmlich bei nachtaktiven Tierarten wie dem Fuchs zur Anwendung komme, sowie das Töten von wildernden Hunden und Katzen im Rahmen des Jagdschutzes.</p>

	<p>Nach den Ausführungen des Staatssekretärs unterliegt die Fangjagd hinreichenden arten-, tierschutz- und jagdrechtlichen Beschränkungen. Details zum Schutz des Wildes vor wildernden Hunden und Katzen seien in den Landesjagdgesetzen geregelt. Eine bundesweite Regelung hält die Bundesregierung laut Müller nicht für erforderlich.</p>

	<p><a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/130/1713016.pdf" target='_blank' >Lesen Sie hier die kleine Anfragen der Abgeordneten und der Fraktion BÜ<span class="caps">NDNIS</span> 90/<span class="caps">DIE</span> GRÜ<span class="caps">NEN</span>.</a></p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Thu, 18 Apr 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Jäger, Förster und Landwirte - gemeinsam für die Natur]]></title>
	<link>http://djv.newsroom.de/news/?meta_id=3334</link>
	<guid>http://djv.newsroom.de/news/?meta_id=3334</guid>
	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>16. April 2013 (ljv sh/djv) Flintbek/Berlin</p><h1>Jäger, Förster und Landwirte - gemeinsam für die Natur</h1>

<h2>Aus der DJV-Reihe: "Auf geht's - Jäger in der Öffentlichkeit"</h2>

	<p>Sie legen Feuchtbiotope an, erklären Kindern Tiere aus Wald und Feld, pflanzen Hecken, kochen Wildgerichte für wohltätige Zwecke oder setzen sich regional für den Erhalt der Natur ein. Unsere Jägerinnen und Jäger leisten flächendeckend ehrenamtliche Arbeit.</p>

	<p>Der Deutsche Jagdschutzverband stellt in seiner neuen Info-Reihe “Auf geht’s – Jäger in der Öffentlichkeit” gute Beispiele und Initiativen der Jägerinnen und Jäger vor. Nach- und Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht!</p><div id="info_box" style="margin-bottom:20px">
<h2>2. Beispiel: Jäger veranstalten Pflanzbörse und informieren über die Aufgaben der Jagd</h2>
<div class="content">	<p>Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V. und die Forstabteilung der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein veranstalten jährlich eine Landespflanzenbörse. Seit 24 Jahre wandert diese große Naturschutzaktion durch Schleswig-Holstein und bringt Jägern, Landwirten und Gartenbesitzern heimische Forstbäume und Sträucher. </p>

	<p>Insgesamt sind bislang auf diese Weise 2,8 Millionen Pflanzen in die Erde gebracht worden und haben so wesentlich zur Biotopgestaltung aber auch zur Aufklärungsarbeit über die Tätigkeiten der Jäger beigetragen. </p>

	<p>Zum Jubiläum der 25. Pflanzenbörse lädt der <span class="caps">LJV</span> Schleswig-Holstein ein:</p>

	<p><strong>Vorstellung der Veranstaltung</strong></p>

	<p><strong>Termin:</strong> Mittwoch, 24. April, ab 10.00 Uhr<br />
<strong>Ort:</strong> Gut Altenhof, Kuhstall / Konzertscheune, 24340 Altenhof bei Eckernförde</p>

	<p><strong>Veranstaltung</strong></p>

	<p><strong>Empfang:</strong> 28. April, 11.00 Uhr &#8220;im Kuhstall&#8221; / Konzertscheune</p>

	<p><strong>Kontakt:</strong> Landesjagdverband Schleswig-Holstein<br />
Böhnhusener Weg 6<br />
24220 Flintbek</p>

	<p><strong>Telefon:</strong> 04347 &#8211; 9087-0<br />
<strong>Internet:</strong> <a href="http://www.LJV-SH.de" target='_blank' >www.<span class="caps">LJV-SH</span>.de</a></p></div>
</div>
<div class="img_center" style="text-align:center"><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/pflanzenboerse_schleswigholstein_blumenkasten.jpg" target="_blank"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/pflanzenboerse_schleswigholstein_blumenkasten_468.jpg" alt="" style="border:0;" /><p class="bu">Neben heimischen Forstbäumen und Sträuchern für ausgewählte Biotope gibt es auch Pflanzen für den eigenen Garten. (Foto: LJV SH)</p></a></div><div class="img_center" style="text-align:center"><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/pflanzenboerse_schleswigholstein_blser.jpg" target="_blank"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/pflanzenboerse_schleswigholstein_blser_468.jpg" alt="" style="border:0;" /><p class="bu">Natürlich dürfen die Jagdhornbläser nicht fehlen. (Foto: LJV SH)</p></a></div><div class="img_center" style="text-align:center"><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/pflanzenboerse_schleswigholstein_besucher_mit_pflanzen.jpg" target="_blank"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/pflanzenboerse_schleswigholstein_besucher_mit_pflanzen_468.jpg" alt="" style="border:0;" /><p class="bu">Im Gespräch mit Pflanzprofis und Jägern werden die Besucher auch über die Aufgaben der Jäger informiert. (Foto: LJV SH)</p></a></div><div class="img_center" style="text-align:center"><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/pflanzenboerse_schleswigholstein_bume_und_strucher.jpg" target="_blank"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/pflanzenboerse_schleswigholstein_bume_und_strucher_468.jpg" alt="" style="border:0;" /><p class="bu">Auf der Suche nach einem neuen Standort: Bäume und Sträucher auf der Pflanzbörse. (Foto: LJV SH)</p></a></div></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Tue, 16 Apr 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Wolfsmonitoring bringt ungewöhnliche Familienbande ans Licht]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>15. April 2013 (ljn) Hannover</p><h1>Wolfsmonitoring bringt ungewöhnliche Familienbande ans Licht</h1>

<h2>Neue Nachweise im Emsland und im Wendland</h2>

	<p>Nach der natürlichen Rückkehr des Wolfs nach Niedersachsen breitet sich das scheue, streng geschützte Wildtier weiter aus – unter wissenschaftlicher Begleitung. Das sogenannte Wolfsmonitoring für das Land Niedersachsen macht die Landesjägerschaft Niedersachsen (<span class="caps">LJN</span>) im Auftrag des niedersächsischen Umweltministeriums und in enger Zusammenarbeit mit dem <span class="caps">NLWKN</span> als zuständiger Fachbehörde und den über 40 ehrenamtlichen Wolfsberatern. Im Kalenderjahr 2012 sind insgesamt 330 Meldungen auf Wolfsvorkommen eingegangen, 28 Prozent davon erwiesen sich als definitive Nachweise.</p>

	<p>Neue Wolfsnachweise gibt es aus dem Emsland, dem Wendland und aus dem Landkreis Uelzen. Auf dem Schießplatz Meppen im Emsland ist Ende der vergangenen Woche ein Wolf nachgewiesen worden. Den sogenannten C1-Beleg lieferte ein Fotofallenvideo des Bundesforstbetriebs. Es handelt sich um den ersten Nachweis eines Wolfes im westlichen Niedersachsen. Im Wendland (Raum Gartow) konnte bereist im Herbst 2012 die Anwesenheit eines Wolfes nachgewiesen werden. Jetzt sind dort zwei Wölfe kurz nacheinander in die Fotofalle getappt, wie eine Bilderserie belegt. Insgesamt sind damit nun zehn Wölfe in Niedersachsen sicher nachgewiesen. Auf dem Gelände der Rheinmetall AG in Unterlüß im Landkreis Uelzen bestätigen aktuelle Aufnahmen ebenfalls einen Wolf. Vermutlich handelt es sich um einen Jungwolf aus dem Rudel vom Truppenübungsplatz Munster. </p>

	<p>Auf den Bildern ist zu erkennen, dass das Tier einen seiner vier Läufe schont. Das Tier ist jedoch nach Aussagen von Veterinärmedizinern bei guter Kondition. Das bestätigt auch Theo Grüntjens, der zuständige Wolfsberater vor Ort. Bei dem Wolfspaar auf dem Truppenübungsplatz Bergen, von dessen Existenz man seit  September 2012 weiß, hat eine DNA-Analyse gerade ungewöhnliche Familienbande ans Licht gebracht: Bei den beiden Wölfen handelt es sich um ein Geschwisterpaar. Der Wolfsrüde und die Wolfsfähe sind Nachkommen des Rudels in Altengrabow, Sachsen-Anhalt. „Wolfsgeschwister, die in diesem Alter noch zusammenlaufen, kommen nur äußerst selten vor – in Deutschland ist so ein Fall bis dato noch gar nicht bekannt&#8221;, sagt die LJN-Wolfsbeauftragte Dr. Britta Habbe. Das Material für die DNA-Analyse stammt aus zwei Proben, die der zuständige Förster Jörg-Rüdiger Tilk im Rahmen des Monitorings auf den Flächen der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Truppenübungsplatz Bergen) genommen hat.</p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Mon, 15 Apr 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[WWF fördert 50  Naturschutzprojekte in Deutschland mit je 5000 Euro]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>11. April 2013 (djv) Berlin</p><h1>WWF fördert 50  Naturschutzprojekte in Deutschland mit je 5000 Euro</h1>

<h2>DJV ruft Kreisjägerschaften zum Mitmachen auf</h2>

	<p>Zu seinem 50-jährigen Bestehen ruft der World Wildlife Fund (<span class="caps">WWF</span>) einen Naturschutzwettbewerb aus und vergibt 50 mal 5000 Euro an Naturschutzprojekte &#8220;vor der Haustür&#8221;. Ausschlaggebend für die Beurteilung von Projekten seien folgende Faktoren: </p>

	<p>- naturschutzfachlicher Wert &#8211; Innovationsgrad &#8211; Umweltbildungs- bzw. Öffentlichkeitswirksamkeit</p>

	<p>Die Antragsteller müssen sich selbst aktiv an der Umsetzung der Idee beteiligen. Bewerbungsschluss ist der <strong>31. Juli 2013</strong>. <strong>Bewerben können sich Kreisjägerschaften und Hegeringe</strong> &#8211; jedoch <strong>keine Einzelpersonen</strong>.  </p>

	<p>Mehr Informationen zum Wettbewerb im <a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/admin/assets/wwf_wildesdeutschland_flyer.pdf" target='_blank' >Flyer.</a></p>

	<p><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/admin/assets/wwf_wildes_deutschland_teilnahmeformular.pdf" target='_blank' >Teilnahmeformular</a></p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Thu, 11 Apr 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA["Den Wölfen auf der Spur"]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>8. April 2013 (ljn) Hannover</p><h1>"Den Wölfen auf der Spur"</h1>

<h2>Praktische Phase der Umweltbildungsinitiative des LJV Niedersachsen gestartet</h2>

	<p>28 „Kleine Wolfsexperten“ haben heute aus den Händen von Helmut Dammann-Tamke, Präsident der Landesjägerschaft Niedersachsen und Frank Corleis, Leiter des Lüneburger Umweltbildungszentrums <span class="caps">SCHUBZ</span>, in der Grundschule Breloh ihre Urkunden erhalten. Damit startete die praktische Bildungsarbeit des bundesweit einmaligen und innovativen Bildungsprojektes „Wölfen auf der Spur“ der Landesjägerschaft Niedersachsen in Kooperation mit dem SchubZ Umweltbildungszentrum Lüneburg.</p>

	<p>„Das große Interesse der Schulen und die Begeisterung der Kinder zeigen uns, dass wir mit unserer Bildungsinitiative genau den richtigen Weg eingeschlagen haben“, so Helmut Dammann-Tamke, Präsident der Landesjägerschaft Niedersachsen. „Die frühzeitige Information von Kindern und Jugendlichen durch die altersgerechten Bildungsangebote ermöglicht eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema Rückkehr der Wölfe und fördert so die Akzeptanz dieses großen Beutegreifers.“</p>

	<p>Die Grund- und Förderschule Breloh wurde aufgrund der räumlichen Nähe – auf dem Truppenübungsplatz Munster lebt das erste in Niedersachsen wieder heimisch gewordene Wolfsrudel mit zwei Eltern- und drei Jungtieren – für den praktischen Start der Pilotphase gewählt. Entsprechend groß war auch das Interesse der Kinder an dem Thema. „Wenn es den Schulen gelingt, die Schülerinnen und Schüler bei ihren Interessen zu packen und dieses als Motivation zu nutzen, dann ergeben sich tolle Lernchancen. Das Thema Wölfe ist hier hautnah und daher bin ich froh, dass wir mit der praktischen Bildungsarbeit der Bildungsinitiative in Niedersachsen starten konnten“, so der Pädagoge Frank Corleis, Leiter des Umweltbildungszentrums <span class="caps">SCHUBZ</span> in Lüneburg.</p>

	<p>In dem heute vorgestellten Bildungsmodul für Grundschulen mit dem Titel „Kleine Wolfsexperten“ erwerben Schülerinnen und Schüler vor allem über Spiele und praktische Aktionen Wissen zur Biologie des Wolfes und zum Zusammenleben von Wolf und Mensch. Sie erfahren wie Wölfe kommunizieren, lernen die Sinnesleistungen der Tiere kennen und sammeln Erfahrungen mit ihren eigenen Sinnen. Dazu wird die spannende Frage geklärt: Sind Wölfe wirklich, wie im Märchen beschrieben? So werden die Kinder mit Hilfe des Bildungsangebotes zu echten kleinen Wolfsexperten. In einem Quiz stellen die Grundschüler abschließend ihr Wissen unter Beweis. Wie heute in Breloh, erhalten sie dann ihre Urkunden und dürfen sich „Kleine Wolfsexperten“ nennen.</p>

	<p>Teil dieses Bildungsmoduls ist auch, dass die Lehrkräfte im Vorfeld zur Vorbereitung ihres Unterrichtes an einer Fortbildung teilnehmen und dabei eine Vielzahl entwickelter Unterrichtsmaterialien und methodischer Tipps mit in ihre Schulen zurücknehmen. Das Thema Rückkehr der Wölfe nach Niedersachsen, eignet sich aufgrund der ökologischen, ökonomischen und auch sozio-kulturellen Aspekte ideal zur Umsetzung des Konzeptes einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (<span class="caps">BNE</span>) in den Schulen. Eine weitere Besonderheit des Projektes: Die Leuphana Universität Lüneburg unterstützt die Bildungsinitiative im Rahmen einer Evaluierung und einer Prozessbegleitung. „Aufgrund des methodischen Ansatzes und der landesweiten Reichweite sind wir von diesem Projekt absolut überzeugt – mit einem Finanzvolumen von 211.000 Euro ist es eines unserer größten Förderprojekte“, so Karsten Behr, Geschäftsführer der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung.</p>

	<p>Die Landesjägerschaft Niedersachsen als Projektträger und das mit der Entwicklung und Umsetzung beauftragte <span class="caps">SCHUBZ</span> Umweltbildungszentrum Lüneburg haben sich gemeinsam zum Ziel gesetzt, die unvoreingenommene und sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema Rückkehr der Wölfe nach Niedersachsen, zu fördern. Ausgehend von den Erfahrungen in der Modellregion Lüneburg erarbeitet das <span class="caps">SCHUBZ</span> altersgerechte Projektangebote, die ab dem Sommer 2013 über acht Umweltbildungszentren in ganz Niedersachsen transferiert werden. Über die Bildungsinitiative &#8220;Wölfen auf der Spur&#8221; sollen bis zum Sommer 2014 landesweit 2.500 Kinder und Jugendliche aller Schulstufen und Schulformen sowie Kindertagesstätten erreicht werden.</p><div class="img_center" style="text-align:center"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/kleine_wlfe_ljn_468.jpg" alt="" style="border:0;" /></div>	<p>Eingerahmt von 28  „Kleinen Wolfsexperten&#8221; freuen sich (von links) Frank Corleis, Leiter des SchubZ, Helmut Dammann-Tamke, Präsident der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V., und Karsten Behr, Geschäftsführer der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung, über den Start des Bildungsprojektes „Wölfen auf der Spur&#8221;. (Foto: <span class="caps">LJN</span>)</p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Mon, 08 Apr 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Alle(s) Wild? – 3.000 Interessierte verfolgen DJV-Live-Stream]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>08. April 2013 (djv) Berlin</p><h1>Alle(s) Wild? – 3.000 Interessierte verfolgen DJV-Live-Stream</h1>

<h2>Ticker-Protokoll und Vorträge jetzt online</h2>

	<p>Als Erfolg verbucht der Deutsche Jagdschutzverband seine Live-Übertragung ins Internet zum BfR-Symposium „Alle(s) Wild?“ am 18. und 19. März. Mehr als 3.000 Zuschauer verfolgten den Live-Stream und informierten sich über die neusten Forschungsergebnisse rund um das Thema Büchsenmunition. Die Zuschauer kamen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Aber auch aus Schweden, Polen, Großbritannien und Frankreich wurde zugesehen.</p>

	<p>„Ziel war es, unsere Mitglieder aus erster Hand über die komplexen Sachverhalte der Thematik zu informieren, sodass sich jeder sein eigenes Bild anhand von Fakten bilden kann“, sagte Präsidiumsmitglied Dr. Wolfgang Bethe. „Die positive Rückmeldung über E-Mail und Facebook zeigt uns, dass das Interesse am Thema sehr groß ist.“ Während der Veranstaltung konnten Zuschauer über einen Live-Ticker Fragen stellen, die direkt vor Ort vom <span class="caps">DJV</span> oder von Fachleuten beantwortet wurden. </p>

	<p>Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und Schweden hatten auf dem BfR-Symposium über Blei, Zink und Kupfer in Wildbret, das Abprallverhalten von Jagdmunition, tierschutzgerechten Geschosseinsatz und die ökotoxikologischen Auswirkungen von Schwermetallen referiert. Zudem hat das BfR erste Ergebnisse aus dem derzeit laufenden Projekt „Lebensmittelsicherheit von jagdlich gewonnenem Wildbret“ präsentiert, das der <span class="caps">DJV</span> personell und finanziell unterstützt. </p>

	<p><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/admin/assets/20130320_tickerprotokoll_bfrsymposium.pdf" target='_blank' >Das Ticker-Protokoll zum Symposium kann hier nachgelesen werden</a></p>

	<p><a href="http://www.bfr.bund.de/de/uebersicht_der_praesentationen_zum_bmelv___bfr_symposium_alle_s__wild___stand_der_wissenschaft_zum_verhalten_bleifreier_munition_bei_der_jagd_sowie_zum_eintrag_der_munitionsbestandteile_blei__kupfer_und_zink_in_jagdlich_gewonnenes_wildbret_am_18_3_2013-133154.html" target='_blank' >Hier finden Sie die Präsentationen auf der Internetseite des BfR.</a></p><div id="info_box" style="margin-bottom:20px">
<h2>Die Teilnehmer im Interview mit dem DJV</h2>
</div>
	<p><iframe width="468" height="376,9230" src="http://www.youtube.com/embed/EHsftkHY9Ts" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>	<p><iframe width="468" height="376,9230" src="http://www.youtube.com/embed/hKZnEtSf-9U" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>	<p><iframe width="468" height="376,9230" src="http://www.youtube.com/embed/aVD8rJsZ8D0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>	<p><iframe width="468" height="376,9230" src="http://www.youtube.com/embed/mojy5FCLR1k" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>	<p><iframe width="468" height="376,9230" src="http://www.youtube.com/embed/6semrBfnXB8" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>	<p><iframe width="468" height="376,9230" src="http://www.youtube.com/embed/BL8j4q1SGnI" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>	<p><iframe width="468" height="376,9230" src="http://www.youtube.com/embed/4NG7uat9G6Q" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>	<p><iframe width="468" height="376,9230" src="http://www.youtube.com/embed/NaIpyjdNS2E" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>	<p><iframe width="468" height="376,9230" src="http://www.youtube.com/embed/hOVQ6EKEx-4" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>	<p><iframe width="468" height="376,9230" src="http://www.youtube.com/embed/apmU9Zpks2E" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Mon, 08 Apr 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[„Gamswild hat nicht wirklich eine Lobby“]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>05. April 2013 (djv) Berlin</p><h1>„Gamswild hat nicht wirklich eine Lobby“</h1>

<h2>TV-Journalistin Gabriele Mooser im DJV-Interview</h2>

	<p>Der Bayerische Rundfunk zeigt am Sonntag, 7. April um 19.00 Uhr eine 45-minütige Dokumentation über das heimische Wild im Hochgebirge. Spannung verspricht bereits der Titel „Gams im Visier &#8211; Waldschutz contra Bergwild“. Der <span class="caps">DJV</span> hat mit der BR-Journalistin und Redakteurin des Films Gabriele Mooser gesprochen:</p>

	<p><strong>DJV: Wie sind Sie auf das kontroverse Thema &#8220;Waldschutz contra Bergwild&#8221; gekommen?</strong></p>

	<p>Mooser: „Gams im Visier“ ist für uns der dritte Film über Natur und Wildtiere in Folge. Die ersten beiden thematisierten das Rotwild und das Schwarzwild. Wir hatten dann überlegt, das Rehwild in den Fokus zu stellen, haben uns letztlich aber für das Gebirge mit seinem Gamswild entschieden, unter anderem weil ein Kollege auch Steinböcke gefilmt hat. Wenn man keinen reinen Tierfilm macht und über das Gamswild dreht, kommt man um die Problematik Lawinenwald und Verbiss nicht herum.</p>

	<p><strong>Was das Gamswild für den Bergwald ist, ist das Rehwild für die Buchennaturverjüngung der Flachland- und Mittelgebirgsforsten…</strong></p>

	<p>… wir wollen keine politische Reportage machen. Sicher versucht man immer, sich der Brisanz des Themas zu stellen, aber beim Format „Unter unserem Himmel“ versuchen wir den Mittelweg zwischen der sachlicher Problematik und emotionalen Bildern, die den Zuschauer von der Naturwelt des Hochgebirges begeistern sollen und ihn auch kulturell informieren sollen. So haben wir zum Beispiel einen Gamsbartbinder besucht.</p>

	<p><strong>Wie haben Sie die Wald-Wild-Problematik wahrgenommen?</strong></p>

	<p>Die Bayerischen Staatsforsten versuchen den Waldumbau durch die Anpflanzung von Tanne, damit die Wälder klimabeständiger werden. Das ist nachvollziehbar. Andererseits wollen die Tiere auch irgendetwas fressen und junge Tannentriebe schmecken ihnen besonders gut. Ich habe mit Berufsjägern und mit Förstern gedreht. So verhärtet, wie die Fronten oft beschrieben werden, sind sie gar nicht. Da findet schon eine Annäherung statt.</p>

	<p><strong>Was ist die Zielstellung Ihres Filmes?</strong></p>

	<p>Ich wollte, dass die Wildart wieder in den Vordergrund kommt. Gamswild hat nicht wirklich eine Lobby. Dabei ist es für mich solche eine faszinierende und edle Wildart, die besonders gut an ihren kargen Lebensraum angepasst und sehr schlau ist. </p>

	<p><strong>Haben Sie eine Lieblingsszene während des Drehs vor Augen?</strong></p>

	<p>Ja, das war im Herbst in der Gamsbrunft. In dieser Zeit sind die Tiere nahezu paralysiert. Bei Tieraufnahmen hockt man stundenlang in der Kälte, man darf sich nicht bewegen und harrt aus. Nach einiger Zeit hatten wir beschlossen, dass sich jeder mal ein wenig die Beine vertreten darf. Dann bin ich einige Schritte gegangen und plötzlich steht ein jüngerer Gamsbock vor mir, der offenbar nicht wusste, ob ich Geiß bin oder Mensch. In einem kurzen Moment der Angst hat er dann aufgestampft. Der Anblick war einfach faszinierend. </p>

	<p><strong>Vielen Dank für das Interview.</strong></p>

	<p>„Gams im Visier &#8211; Waldschutz contra Bergwild“<br />
Bayerischer Rundfunk<br />
Sonntag, 7. April 2013<br />
19.00 Uhr</p>

	<p><a href="http://bit.ly/10B5647" target='_blank' >Hier geht&#8217;s zum Film</a></p><div class="img_center" style="text-align:center"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/gabriele_mooser.jpg" alt="" style="border:0;" /><p class="bu">TV-Journalistin Gabriele Mooser: "Gamswild hat nicht wirklich eine Lobby."</p></div></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Fri, 05 Apr 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Kein „Zwei-Klassen-Tier- und Artenschutz”]]></title>
	<link>http://djv.newsroom.de/news/?meta_id=3325</link>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>5. April 2013 (ljv rlp) Pirmasens </p><h1>Kein „Zwei-Klassen-Tier- und Artenschutz”</h1>

<h2>LJV-Präsident Alexander Michael zur geplanten Landesjagdverordnung in Rheinland-Pfalz</h2>

	<p>Auf der diesjährigen Verbrauchermesse „AnJa – Angeln und Jagen 2013“ in Pirmasens (5. bis 7. April) findet Kurt Alexander Michael, Präsident des Landesjagdverbandes Rheinland-Pfalz e.V. (<span class="caps">LJV</span>), deutliche Worte zur geplanten Landesjagdverordnung des rheinland-pfälzischen Umweltministeriums.</p>

	<p>„Es kann nicht sein, dass hier ein ‚Zwei-Klassen-Tier- und Artenschutz‘ eingeführt werden soll, der darauf ausgerichtet ist, zu jeder Zeit alles vorkommende Rotwild außerhalb seiner politisch festgelegten Sperrbezirksgrenzen zu eliminieren“, sagt LJV-Präsident Michael. In seinem Grußwort zur Messeeröffnung kritisiert Michael die Pläne des Mainzer Umweltministeriums, die unter anderem die Abschaffung der Schonzeiten für Rot-, Dam- und Muffelwild außerhalb ihrer Bewirtschaftungsgebiete vorsehen. „Ich muss hier in aller Deutlichkeit darauf hinweisen, dass der Tierschutz in Deutschland Verfassungsrang hat, nicht die Optimierung ökonomischer Wünsche Einzelner – auch nicht der Wünsche des Staates selbst“, betont Michael. Auch die Gefahren für das Niederwild, die von der geplanten Landesjagdverordnung ausgehen, thematisiert der Verbandspräsident. Das Jagdverbot auf den Iltis sei eine Katastrophe für den Artenschutz im gesamten Offenlandbereich, da dieser Räuber für die Gelege von Bodenbrütern und Wasservögeln aber auch für andere seltene Arten – wie wandernde Frösche – zum Verhängnis werden kann. </p>

	<p>Auf seinem Messestand verdeutlicht der Landesjagdverband in einem provokanten Diorama die Problematik, die von der geplanten Landesjagdverordnung aus dem Umweltministerium ausgeht. Als ob die Essensglocke geläutet hätte, sitzen Dachs, Fuchs, Iltis und Co. an einem Krötenschutzzaun und machen sich über die wehrlosen Amphibien her.</p>

	<p>Die fachspezifische Verbrauchermesse für Angeln und Jagen findet bereits im zwölften Jahr in Folge statt. Namhafte Aussteller, Spezialanbieter und Fachbetriebe aus dem gesamten Bundesgebiet bieten alles an, was für die Bereiche Natur, Angeln und Jagen relevant ist.</p><div class="img_center" style="text-align:center"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/essensglocke_2_468.jpg" alt="" style="border:0;" /></div>	<p>Das Diorama des Landesjagdverbandes Rheinland-Pfalz auf der Messe „AnJa – Angeln und Jagen 2013“ in Pirmasens, veranschaulicht die Gefahren, die für das Niederwild von der geplanten Landesjagdverordnung ausgehen. (Foto: <span class="caps">LJV</span> <span class="caps">RLP</span>)</p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Fri, 05 Apr 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Petition Kriminalstatistik: Unterschriften-Formular jetzt online]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>05. April 2013 (djv) Berlin</p><h1>Petition Kriminalstatistik: Unterschriften-Formular jetzt online</h1>

<h2>Teilnahme per Post und Fax möglich</h2>

	<p>Die Petition zur Kriminalstatistik kann jetzt nicht nur <a href="https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2013/_02/_25/Petition_40274.nc.html">online</a>, sondern auch mit einer Unterschriftenliste gezeichnet werden. Diese Liste muss einer bestimmten Form genügen. Der <span class="caps">DJV</span> hat eine entsprechende Vorlage erstellt, die <a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/admin/assets/petition_unterschriftenliste.pdf" target='_blank' >hier</a> heruntergeladen werden kann. Alle Jägerinnen und Jäger der Landesjagdverbände können dieses Formular frei nutzen.</p><div style="padding-bottom:10px;"><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/petition_unterschriftenliste.pdf" target="_blank"><img src="/img/shared/pdf.gif" style="float:left;margin: 0 10px 0 0;border:0;"/>
<p><strong>Unterschriftenformular des DJV zum Mitzeichnen der Petition Kriminalstatistik</strong></p>	<p>Einsendeschluss per Post: 16. April 2013 (Poststempel), per Fax 18. April 2013</p></a>
<span style="clear:both;display:block;"></span></div>
</div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Fri, 05 Apr 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Petition Kriminalstatistik: 44.000 Unterschriften fehlen]]></title>
	<link>http://djv.newsroom.de/news/?meta_id=3323</link>
	<guid>http://djv.newsroom.de/news/?meta_id=3323</guid>
	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>04. April  (djv) Berlin</p><h1>Petition Kriminalstatistik: 44.000 Unterschriften fehlen</h1>

<h2>Zeichnungsfrist bis 18. April verlängert</h2>

	<p>Trägt legaler Schusswaffenbesitz maßgeblich zur Ausübung von Straftaten bei? – Diese Frage kann im Moment keine Statistik so recht klären. Damit sich das ändert und zukünftig die polizeiliche Kriminalstatistik (<span class="caps">PKS</span>) zwischen legalem und illegalem Waffenbesitz unterscheidet, läuft seit 15. März eine Petition (Nummer 40274) im Ausschuss des Bundestages. 50.000 Unterschriften werden benötigt, damit das Thema im Bundestag auch diskutiert wird. Nach drei Wochen Laufzeit haben rund 6.000 Personen die Petition unterschrieben. Es fehlen somit 44.000 Unterschriften. Ein mageres Ergebnis in Anbetracht der 357.000 Jagdscheininhaber in Deutschland. </p>

	<p>Deshalb ruft der <span class="caps">DJV</span> jede einzelne Jägerin und jeden einzelnen Jäger auf, diese Petition mit zu zeichnen! Nachdem das Mitzeichnen auf der Internetseite des Bundestages einige Tage lang technisch nicht möglich war, ist die <strong>Zeichnungsfrist der Petition auf den 18. April 2013 verlängert worden.</strong></p>

	<p>Mitzeichnen können Sie <a href="http://bit.ly/ZAsb7N" target='_blank' >hier</a>. </p>

	<p><strong>Weshalb Jägerinnen und Jäger die Petition unterstützen sollten:</strong></p>

	<p>Die öffentliche Meinung zum privaten Schusswaffenbesitz sowie die Forderungen von Politik und Medien beruhen oft auf wenig differenziertem Zahlenmaterial. Befürworter eines schärferen Waffenrechtes argumentieren bei Waffengewalt mit der Gesamtzahl der Straftaten. Das „Bundeslagebild Waffenkriminalität“ des <span class="caps">BKA</span> zeigt jedoch, dass nicht der legale, sondern der illegale Besitz beziehungsweise erlaubnisfreie Besitz problematisch ist. Eine weitere Verschärfung des Waffenrechtes träfe ausschließlich den legalen Waffenbesitz und ist daher wenig sinnvoll. Um Kriminalität mit illegalen Waffen besser zu belegen und um Argumente für ein sinnvolles Waffengesetz anführen zu können, wird die Unterscheidung in illegale und legale Waffen für die <span class="caps">PKS</span> gefordert.</p>

</div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Thu, 04 Apr 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
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	<title><![CDATA[Funktioniert das?]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>2. April 2013 (Berlin)</p><h1>Funktioniert das?</h1>

<h2>Blaue Reflektoren gegen Wildunfälle / DJV bleibt kritisch</h2>

	<p>An vielen Straßen leuchten sie bereits: auffällig blaue Reflektoren an den Leitpfosten. Sie sollen Rehe, Wildschweine oder Hirsche so abschrecken, dass sie nicht unvermittelt auf die Straße laufen. Bei einem Wildunfall kann ein 20-Kilo-Reh zum Geschoss von rund einer halben Tonne Gewicht werden, falls der Autofahrer es mit 100 Stundenkilometern erwischt. Wissenschaftlich bewiesen ist zwar, dass die Farbe Blau eine besonders erschreckende Wirkung auf Wildtiere hat. Aber wie effektiv sind die blauen Reflektoren? Können sie auf Dauer helfen, die Zahl der Wildunfälle zu reduzieren? </p>

	<p>Der Deutsche Jagdschutzverband (<span class="caps">DJV</span>) sieht die Reflektoren bislang eher kritisch. Zwar gebe es Berichte, wonach Wildunfälle nach der Montage der blauen Leuchten weniger geworden seien. &#8220;Dies ist bislang nicht wissenschaftlich verifizierbar&#8221;, sagt DJV-Sprecher Torsten Reinwald in Berlin. Der Effekt könnte auch auftreten, weil Autofahrer durch die blaue Farbe sensibilisiert seien.</p>

	<p>In einem eigenen Projekt testet der Landesjagdverband (<span class="caps">LJV</span>) Rheinland-Pfalz derzeit die Halbkreisreflektoren auf einer Strecke von rund sechs Kilometern. Die Federführung liegt beim neuen LJV-Lehrrevier &#8220;Weinsheim&#8221;, das im April offiziell seine Arbeit aufnimmt.</p>

	<p>Unter anderem zwischen dem rheinhessischen Waldböckelheim und Hüffelsheim hat Revierjäger Robert Ackermann die neuen Reflektoren montiert. «Wir kennen die markanten Wechsel», erklärt er. An solchen Stellen läuft Wild besonders häufig über die Straße – und es kracht auch öfters. Im Testgebiet seien von der Polizei rund zehn Wildunfälle im Jahr registriert worden, dazu kommt die Dunkelziffer. Zumindest in den zweieinhalb Monaten, seitdem die Reflektoren hängen, sei noch nichts passiert, sagt Ackermann.</p>

	<p>Ob im Wald oder auf freiem Feld: Wild kann fast überall plötzlich vor dem Auto oder im Scheinwerferlicht auftauchen. Dass ausgewachsene Wildschweine wegen ihres höheren Gewichts gefährlicher sind als Rehe, stimmt nach den Worten von Ackermann nicht. &#8220;Denn Rehe springen eventuell so hoch, dass sie durch die Windschutzscheibe brechen.&#8221;</p>

	<p>Für Rheinland-Pfalz liegt die Zahl der Wildunfälle laut <span class="caps">DJV</span> für das Jagdjahr 2011/2012 bei rund 11 300. Bundesweit zählte der Verband rund 194 400 Crashs. Die Daten werden anhand des Fallwildes ermittelt – also über die Zahl toter Tiere, die nicht geschossen wurden. Im Durchschnitt der vergangenen Jahre bedeutet dies zwar einen deutlichen Rückgang. Entwarnung mag der <span class="caps">DJV</span> dennoch nicht geben.</p>

	<p>Nach dem außergewöhnlich langen Winter habe das Wild Heißhunger und könnte bei der Futtersuche unvorsichtig sein. Die Umstellung auf die Sommerzeit birgt ebenfalls Gefahren, da die aktivste Phase der Wildtiere in der Dämmerung nun wieder in den morgendlichen Berufsverkehr fällt. Insgesamt hat sich der Straßenverkehr laut <span class="caps">DJV</span> seit 1975 vervierfacht – die Zahl der Wildunfälle jedoch verfünffacht.</p>

	<p>Die Ursachen sind nach den Worten von Jäger Ackermann vielfältig: Es gibt nicht nur mehr Autos, sondern die Fahrer sind auch schneller unterwegs. In einigen Regionen könnte möglicherweise auch der Wildbestand gestiegen sein, oder Tiere werden von freilaufenden Hunden aufgescheucht. Neben den blauen Reflektoren sollen im Lehrrevier andere Möglichkeiten getestet werden, um das Wild vom Asphalt fernzuhalten. &#8220;Beispielsweise wollen wir Äsungsflächen abseits der Straßen anlegen. Dort hat das Wild seine Ruhe zur Nahrungsaufnahme, es wird nicht gestört&#8221;, erklärt Ackermann.</p>

	<p>Im Institut für Wildbiologie Göttingen und Dresden untersuchen Forscher derzeit über mehrere Jahre die Wirkung der Reflektoren an rund 25 Strecken in Schleswig-Holstein. Es gebe zwar positive Rückmeldungen, sagt Geschäftsführer Marcus Meißner. Für eine Bilanz sei es aber noch zu früh. Die Testergebnisse seien bislang regional sehr unterschiedlich. Die Wissenschaftler interessieren sich unter anderem dafür, ob sich beim Wild ein Gewöhnungseffekt einstellt. Für die Studie wird zudem erfasst, wie viele Autos wie schnell vorbeifahren. Wichtig ist auch die Landschaft neben den Straßen – etwa, wie viel Futter dort wächst.</p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Tue, 02 Apr 2013 00:00:00 +0200</pubDate>
	</item>
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	<title><![CDATA[Zwischen Auto und Wild kracht’s seltener]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>29. März 2013 (djv) Berlin</p><h1>Zwischen Auto und Wild kracht’s seltener</h1>

<h2>DJV legt Wildunfallstatistik 2012 vor: kein Grund zur Entwarnung</h2>

	<p>Reh, Hirsch und Wildschwein: In Deutschland gingen die Verkehrsunfallzahlen im Jagdjahr 2011/12 (1. April 2011 bis 31. März 2012) gegenüber dem Vier-Jahres-Mittel um 17 Prozent zurück. Zu diesem Ergebnis kommt der Deutsche Jagdschutzverband e.V. (<span class="caps">DJV</span>) nach Auswertung der aktuellen Erhebungen durch Jäger. Mit 29 Prozent ist der Rückgang bei Wildschweinen am höchsten, beim Rehwild sind es 16 Prozent weniger und beim Damwild minus zwölf Prozent. Die Unfälle mit Rotwild sind auf gleichem Niveau geblieben.</p>

	<p>„Ich freue mich natürlich, dass die vielfältigen Bemühungen der Jäger Wildunfälle zu vermeiden, so erfolgreich sind und danke allen Organisationen wie <span class="caps">ADAC</span>, Autoversicherern oder Straßenbauverwaltungen für ihre tatkräftige Mithilfe. Von einer Trendwende kann jedoch noch keine Rede sein“, sagte Dr. Klaus-Hinnerk Baasch, im <span class="caps">DJV</span> zuständig für Wildunfälle. Und er prognostiziert ein Frühjahr mit vielen Gefahren: Nach dem rekordverdächtigen Winter haben vor allem Pflanzenfresser, wie Reh und Hirsch, Heißhunger. Setzt das Tauwetter ein, gehen sie verstärkt auf Futtersuche und legen mehr Fressphasen ein als üblich. Für Autofahrer bedeutet das: Achtung Wildwechsel! Besonders unfallträchtig sind Bereiche, in denen die Straße Wald und Wiese voneinander trennt. „Da verläuft die Straße sozusagen zwischen Wohnzimmer und Esszimmer“, sagte Dr. Baasch.</p>

	<p>Zwei weitere Faktoren kommen gefährdend hinzu: Durch die Zeitumstellung am 31. März fällt der morgendliche Berufsverkehr plötzlich wieder in die Dämmerung – die aktivste Phase der Wildtiere. Denn Dämmerung bietet ihnen Schutz vor Fressfeinden. Außerdem beginnen im Frühjahr die Territorialkämpfe des Rehwildes. Einjährige Böcke werden von den männlichen Rivalen vertrieben und müssen sich ein eigenes Revier suchen. Dabei machen sie nicht vor Straßen halt.</p><div id="info_box" style="margin-bottom:20px">
<h2>Hintergrundinformationen zum Wildunfallgeschehen</h2>
<div class="content">	<p>Der Straßenverkehr ist seit Jahren auf einem hohen Niveau: Seit 1975 hat sich der Verkehr vervierfacht. Gleichzeitig haben sich die Wildunfälle verfünffacht. </p>

	<p>Auf Autobahnen fahren durchschnittlich 48.000 Fahrzeuge innerhalb von 24 Stunden. Auf Bundesstraßen sind es in derselben Zeit 9.000 Fahrzeuge. Das Projekt <a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/admin/assets/djv_barrieren_75dpi.pdf" target='_blank' >„Barrieren überwinden“</a> des Deutschen Jagdschutzverbandes hat gezeigt, dass bis zu einer Verkehrsdichte von 10.000 bis 15.000 Fahrzeuge in 24 Stunden die Unfallgefahr mit Reh, Hirsch oder Wildschwein steigt. Die Folgen des zunehmenden Verkehrs können Inzucht und genetische Verarmung sein, da Tiere nicht mehr wandern und sich deshalb mit nahen Verwandten paaren. </p>

	<p>Der Straßenverkehr trägt bei Rehwild mit sechs Prozent zur Gesamtsterblichkeit bei. Höher ist die Gefahr bei seltenen Arten wie Fischotter, Luchs und Wolf: Hier tragen Verkehrsunfälle bis zu 50 Prozent zur Gesamtsterblichkeit bei.</p>

	<p>Die Hochzeiten für Wildunfälle sind im Jahresverlauf April und Mai sowie Oktober und November. Verstärkt wird dieses Phänomen durch die Zeitumstellung. Im Tagesverlauf sind die unfallträchtigen Zeiten zwischen 6 und 9 Uhr sowie abends zwischen 17 und 20 Uhr – genau dann, wenn sich die Wege von Berufspendlern und Tieren auf Nahrungssuche kreuzen.</p>

	<p>Was ist zu tun, wenn ein Wildunfall geschehen ist? Unfallstelle sichern und die Polizei benachrichtigen! Diese nimmt den Unfall auf und wird den zuständigen Jäger informieren. Dieser kann eine Wildunfallbescheinigung für die Versicherung ausstellen und das verunfallte Wild entsorgen. Wichtig: Auch wenn Wildtiere nach einem Unfall flüchten unbedingt die Polizei oder den Jäger informieren – aus Tierschutzgründen. Mit speziell ausgebildeten Hunden finden Jäger schwer verletztes Wild und können es von seinen Qualen erlösen. Tipps zum richtigen Verhalten bei einem Wildunfall gibt es hier: <a href="http://www.jagdnetz.de/naturschutz/wildunfaelle/" target='_blank' >www.jagdverband.de/naturschutz/wildunfaelle/</a></p></div>
</div>
<div class="img_center" style="text-align:center"><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/4571_pressegrafik_wildunfall_2012_final.jpg" target="_blank"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/4571_pressegrafik_wildunfall_2012_4682.jpg" alt="" style="border:0;" /></a></div>	<p>Die Verkehrsunfallzahlen in Deutschland gingen im Jagdjahr 2011/12 (1. April 2011 bis 31. März 2012) gegenüber dem Vier-Jahres-Mittel um 17 Prozent zurück. Mit 29 Prozent ist der Rückgang bei Wildschweinen am höchsten, beim Rehwild sind es 16 Prozent weniger und beim Damwild minus zwölf Prozent. Die Unfälle mit Rotwild sind auf gleichem Niveau geblieben. Zu diesem Ergebnis kommt der Deutsche Jagdschutzverband e.V. (<span class="caps">DJV</span>) nach Auswertung der aktuellen Erhebungen durch Jäger. (Grafik: <span class="caps">DJV</span>)</p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Fri, 29 Mar 2013 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Tier offenbar zwei Mal beschossen]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>28. März 2013 (lupus) Rietschen</p><h1>Tier offenbar zwei Mal beschossen</h1>

<h2>Deutschlands älteste, freilebende Wölfin an Bissverletzung gestorben</h2>

	<p>Am Morgen des 19.03.2013 wurde bei Mücka, Landkreis Görlitz, ein toter Wolf gefunden. Bei dem Tier handelt es sich um die alte Wölfin des Nochtener Rudels, genannt „Einauge“. Sie wurde noch am selben Tag zur Untersuchung an das Institut für Zoo- und Wildtierforschung (<span class="caps">IZW</span>) in Berlin gebracht. Dort stellte sich heraus, dass die Wölfin in Folge zahlreicher, massiver Bissverletzungen gestorben war. </p>

	<p>Die Wölfin wurde 2000 oder 2001 im Muskauer Heide Rudel geboren. 2005 gründete sie zusammen mit einem nah verwandten Rüden das Nochtener Rudel. Filmaufnahmen aus dieser Zeit zeigen, dass die Wölfin lahmte und ihr das rechte Auge fehlte, was ihr den Spitznamen „Einauge“ eintrug. Wie die Autopsie am <span class="caps">IZW</span> zeigte, waren diese Verletzungen auf Beschuss zurückzuführen. Es wurden mehrere Schrotkugeln und Metallpartikel aus dem Kadaver isoliert, die bezeugen, dass das Tier in den vergangenen Jahren mindestens zweimal beschossen worden ist, dies jedoch überlebte.</p>

	<p>Die Wölfin wurde 2010 im Rahmen des BfN Projektes „Ausbreitungs- und Abwanderungsverhalten von Wölfen in Deutschland“ vom Wildbiologischen Büro <span class="caps">LUPUS</span> besendert und erhielt die wissenschaftliche  Bezeichnung FT3 („Einauge“). Leider fiel der Sender bereits im November 2010 aus. Zuvor lieferte die Telemetrie jedoch viele spannende Details aus dem Leben der Wölfin. So konnte 2010 ihr Verhalten während der Welpenaufzucht zeitnah mitverfolgt werden. „Einauge“ überraschte damit, dass sie bereits in deren ersten Lebenswochen mehrmals mit den Welpen umzog. Verbindet man die äußeren Lokationen der Wölfin aus dem Überwachungszeitraum 2010 miteinander, so ergibt sich ein 204 km² großes Territorium (MCP100), dessen Kerngebiete auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz und im Bereich der stillgelegten Flächen des Tagebau Reichwalde liegen. Von 2005 – 2011 zog „Einauge“ mindestens 42 Welpen auf. Nachkommen von ihr gründeten das Daubaner, das Milkeler und das Spremberger Rudel in Sachsen. Eine Tochter gründete das Munster Rudel in Niedersachsen. Ein 2009 im Rahmen des oben erwähnten BfN-Projektes besenderter Sohn von ihr (MT3, „Alan“), wanderte bis Weißrussland. Ein im Milkeler Rudel 2009 geborener Enkel wanderte bis nach Dänemark; er war der erste Wolf der seit 200 Jahren in Dänemark nachgewiesen wurde. </p>

	<p>2012 übernahm eine Tochter (FT2, „Lisa“) das Nochtener Territorium. „Einauge“ und der alte Rüde wurden aus ihrem Kerngebiet an den Süd-Ostrand ihres ehemaligen Territoriums verdrängt. Welpen zogen sie nicht mehr auf. Aktuelle Fotofallenaufnahmen belegen, dass das Nieskyer Rudel in den Südbereich des Nochtener Territoriums vorgedrungen ist. Mücka lag bisher im Grenzgebiet verschiedener Wolfsterritorien. Möglicherweise ist das alte Wolfspaar zwischen die Fronten von aktuellen Grenzstreitigkeiten benachbarter Wolfsfamilien gekommen. Die Analyse der genetischen Proben, die an den Bissverletzungen der Wölfin genommen wurden, könnte hier für Klarheit sorgen. </p>

	<p>Das Schicksal des alten Nochtener Rüden ist unbekannt.</p><div class="img_center" style="text-align:center"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/koerner_woelfin_einauge_2005_468.jpg" alt="" style="border:0;" /><p class="bu">copyright: Koerner/www.lupovision.de</p></div></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Thu, 28 Mar 2013 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Wie geht es Meister Lampe?]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>27. März 2013 (djv) Berlin</p><h1>Wie geht es Meister Lampe?</h1>

<h2>Fragen und Antworten rund um den Feldhasen in Deutschland</h2>

<div style="float:left;margin: 0 15px 15px 0;"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/hoffmann_saarland_268.jpg" alt="" style="border:0;" /><p class="bu">Foto: DJV/Hoffmann</p></div><span style="display:block;clear:both;"></span>	<p><em><strong>Der <span class="caps">DJV</span> im Gespräch mit Präsidiumsmitglied, Wildbiologe und Hasenexperte Dr. Daniel Hoffmann.</strong></em></p>

	<p><strong>DJV: Wie viele Hasen gibt es in Deutschland?</strong></p>

	<p><strong>Dr. Daniel Hoffmann:</strong> Über die gesamte Bundesrepublik gesehen, gibt es vorsichtigen Hochrechnungen zufolge etwa 3,5 Millionen Hasen. Die Hasendichte schwankt jedoch regional sehr stark. So bevorzugt Meister Lampe die fruchtbaren Ackerbau- und Gründlandregionen im nordwestdeutschen Tiefland, wo bis zu 100 Hasen pro Quadratkilometer gezählt werden können. Im Durchschnitt hoppeln in diesem Jahr deutschlandweit etwa 10 Hasen pro Quadratkilometer. Dies entspricht einem Wert, wie er zu Beginn der Erfassung des WILD-Projektes (Wildtier-Informationssystem der Länder Deutschlands) der Jäger im Jahr 2002 ermittelt wurde. Nach besonders guten Hasenjahren, insbesondere durch warme und trockene Frühjahre, von 2007 bis 2009 ist die Population zwar rückläufig, liegt aber immer noch im Bereich natürlicher Schwankung.</p>

	<p><strong>Ist der Hase deshalb vom Aussterben bedroht?</strong><br />
Nein, der Feldhase ist in Deutschland bei weitem nicht vom Aussterben bedroht! Auf der Roten Liste ist er in Kategorie 3 (gefährdet) eingestuft. In dem bundesweit angelegten WILD-Monitoring zählen Jäger zwei Mal pro Jahr den Hasenbestand. So verschaffen sie sich kontinuierlich einen Überblick über Bestandsschwankungen und können sehr schnell reagieren, in dem sie die Bejagung anpassen. Die Zahlen der Jäger werden gemeinsam mit Wissenschaftlern erhoben und ausgewertet. Sie werden vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) anerkannt und veröffentlicht.</p>

	<p><strong>Wie wird die Bejagung angepasst?</strong><br />
Während man in den 1980er Jahren nach der Pegelschen Formel noch mehr als 30 Prozent des Jahresnachwuchses jagdlich nutzen konnte, liegt die tatsächliche Abschöpfungsrate heute bei nur etwa fünf Prozent. In manchen Bundesländern, wie etwa in Sachsen, verzichten die Jäger freiwillig auf einem sehr großen Teil der Fläche auf die Bejagung des Hasen – gezählt wird dennoch. So wissen die Waidmänner auch, wie viele Hasen jährlich als Verkehrsopfer auf der Straße enden. In Sachsen waren dies im Jagdjahr 2011/2012 mit knapp 400 Hasen, etwa 60 Prozent aller getöteten Tiere pro Jahr. Autounfälle sind dort Todesursache Nr. 1. Aufgrund der unterschiedlichen Nutzungsrate, die durch freiwilligen Jagdverzicht entsteht, können Jagdstreckendaten aus den 1980er Jahren mit aktuellen Daten nicht mehr sinnvoll verglichen werden. Die Jagdstrecke ist als Populationsweiser daher nicht brauchbar.</p>

	<p><strong>Was tun Jäger für den Hasen?</strong><br />
Der Hase bevorzugt das vielfältige und kleinparzellierte Offenland. Dieser Typ Lebensraum geht in Deutschland unter anderem aufgrund großflächigen Energiepflanzenanbaus für Biogasanlagen immer mehr verloren. Im Wesentlichen gibt es drei Hauptfaktoren, die dem Feldhasen zusetzen: Witterung, Lebensraum und Prädationsdruck. In diesem Bermudadreieck der Widrigkeiten bemühen sich Jäger, die Bedingungen unserer auf Maximalerwerb getrimmten Kulturlandschaft für den Hasen zu verbessern. Mit der Aussaat von nahrhaften Kräutermischungen auf hasenfreundlichen Blühstreifen oder mit dem Anlegen von Flächen, die Deckung und Ruhe gewähren, helfen Jäger nicht nur Meister Lampe, sondern auch vielen anderen Arten. Unterstützend reduzieren sie Beutegreifer wie den Fuchs.</p>

	<p>*Weitere Informationen zum WILD-Projekt gibt es im Internet unter: <a href="http://www.jagdnetz.de/wild" target='_blank' >www.jagdverband.de/wild</a>*</p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Wed, 27 Mar 2013 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Zehn Feldhasen pro Quadratkilometer]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>26. März 2013 (djv) Berlin</p><h1>Zehn Feldhasen pro Quadratkilometer</h1>

<h2>Jägerschaft setzt sich für verstärkten Arten- und Biotopschutz ein</h2>

	<p>Derzeit leben in Deutschland im Durchschnitt zehn Feldhasen pro Quadratkilometer. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler und Jäger, die für das Wildtier-Informationssystem der Länder Deutschlands (<span class="caps">WILD</span>) zwei Mal jährlich die Feldhasenbestände in über 350 Referenzgebieten ermitteln. Nach besonders guten Hasenjahren von 2004 bis 2006 haben die Bestände damit das Niveau der ersten Zählung im Jahr 2002 erreicht. „Populationsschwankungen sind normal. Man muss jetzt sehr genau beobachten, wie sich die Bestände weiter entwickeln, langfristige Trends lassen sich mit Daten aus zwölf Jahren noch nicht ermitteln“, sagte Wildbiologe Dr. Daniel Hoffmann, der im Präsidium des Deutschen Jagdschutzverbandes (<span class="caps">DJV</span>) das WILD-Projekt betreut. Die Intensivierung der Landwirtschaft sowie die stetig anwachsende Fläche an Mais und anderen Energiepflanzen zur Biogasverwendung könnten zu einem Gefährdungspotenzial für den Feldhasen und andere Niederwildarten wie das Rebhuhn werden, betonte der Wissenschaftler. </p>

	<p>Eine Auswertung von WILD-Daten der Jahre 2004 bis 2009 aus Rheinland-Pfalz zeigt beispielsweise, dass sich der Anbau von Mais auf immer größeren Feldeinheiten nachteilig auf die Feldhasenbesätze auswirkt. Diese Ergebnisse lassen sich auch auf andere Bundesländer übertragen. Die Maisanbaufläche hat sich laut Deutschem Maiskomitee von 15.000 Quadratkilometer (2000) auf 25.600 Quadratkilometer (2012) erhöht. Oftmals wird nach Angaben des Bundesamtes für Naturschutz artenreiches Grünland in Energiemaisflächen oder in Hochleistungsgrünland mit zahlreichen Mähterminen umgewandelt. Die Gefährdung der biologischen Vielfalt verschärft sich somit weiter.  </p>

	<p>„Darf der Artenschutz im Kielwasser der Energiewende und des immer höheren Energieverbrauchs untergehen?“, fragt Dr. Daniel Hoffmann. Nicht nur Jäger sehen darin große Probleme, auch Ornithologen weisen bereits seit Jahren auf die Kehrseite „sauberer“ Energien hin. Der <span class="caps">DJV</span> fordert daher Artenschutzstrategien für alle Arten der Feldflur, wobei mehr ökologische Vorrangflächen mosaikartig und mit möglichst großer Frequenz in der gesamten Republik vorhanden sein müssen. Damit hasenfreundliche Blühstreifen in der Agrarlandschaft entstehen, muss allerdings ein finanzieller Ausgleich für die Landwirte erfolgen.</p>

	<p>Beeinflusst wird die Feldhasenpopulation durch einen Faktorenkomplex aus Witterung, Lebensraum und Fressfeinde. Der ursprüngliche Steppenbewohner benötigt strukturreiche Lebensräume mit Feldhecken, Ackersäumen und Brachflächen, die eine Vielzahl an Kräutern als Äsung und Deckung bietet. Fressfeinde des Feldhasen wie der Fuchs setzen dem Feldhasen zu und verstärken die negativen Effekte von Lebensraumverschlechterung und extremen Witterungsereignissen. Daher fordert der <span class="caps">DJV</span> eine effektive Fangjagd, die Lebensraum verbessernden Maßnahmen in hohem Maße unterstützen kann. „Die Kombination aus Lebensraumgestaltung und Raubwildbejagung bietet ein wirkungsvolles Werkzeug, um unsere Niederwildarten zu schützen. Verantwortungsvoll widmen sich die Jägerinnen und Jäger Deutschlands damit dem gesetzlichen Hegeauftrag“, sagte Dr. Hoffmann. Dies spiegele sich auch in einer zurückhaltenden Bejagung des Feldhasen wider. </p>

	<p>Seit zehn Jahren werden im Rahmen von <span class="caps">WILD</span> auf Initiative der Landesjagdverbände die Feldhasenbesätze in ausgewählten Zählgebieten Deutschlands systematisch erfasst. Geschulte Jäger führen die Zählungen jeweils im Frühjahr und Herbst ehrenamtlich in ihren Revieren durch. Dabei werden entlang festgelegter Fahrrouten bei Dunkelheit die Felder mit Scheinwerfern abgeleuchtet und die Wildtiere gezählt. Anhand der Daten kann die Entwicklung der Besatzdichten sowie der jährliche Hasenzuwachs ermittelt werden.</p>

	<p>*Weitere Informationen zum WILD-Projekt gibt es im Internet unter: <a href="http://www.jagdnetz.de/wild" target='_blank' >www.jagdverband.de/wild.</a>*</p>

	<p><a href="http://djv.newsroom.de/news/?meta_id=3319" target='_blank' ><strong>Wie geht es Meister Lampe? Der <span class="caps">DJV</span> im Gespräch mit Präsidiumsmitglied, Wildbiologe und Hasenexperte Dr. Daniel Hoffmann.</strong></a>" </p>	<p><strong>Licht aus, Spot an – Der Deutsche Jagdschutzverband zählt die Osterhasen. Die Journalistin Jessica Martin sprach mit dem Jäger Anton Maas, der für den <span class="caps">DJV</span> die Feldhasen zählt. Herausgekommen ist ein O-Ton Beitrag, der auf <a href="http://djv.newsroom.de" target='_blank' >http://djv.newsroom.de</a> angehört werden kann.</strong></p>	<p>*Ein Kamerateam begleitete den Jäger Anton Maas auf einer <span class="caps">WILD</span> Hasenzählung. Den Clip gibts auf dem Youtube-Channel des <span class="caps">DJV</span>. <a href="http://www.youtube.com/results?search_query=wild+hasenz%C3%A4hlung&#38;oq=wild+hasenz%C3%A4hlung&#38;gs_l=youtube.3...9862.142643.0.142998.17.17.0.0.0.0.332.2950.6j4j2j5.17.0...0.0...1ac.1.uXd88vHcn4A" target='_blank' >Einfach hier klicken.</a>*</p> <iframe width="468" height="263,25" src="http://www.youtube.com/embed/mTQryGHfGIU" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Tue, 26 Mar 2013 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Waffenrecht: Bündnis 90/Die Grünen scheitern]]></title>
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	<guid>http://djv.newsroom.de/news/?meta_id=3316</guid>
	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>22. März 2013 (dpa) Berlin</p><h1>Waffenrecht: Bündnis 90/Die Grünen scheitern</h1>

<h2>Keine Mehrheit im Bundestag für Verschärfung</h2>

 Die Grünen sind mit einem Vorstoß für ein verschärftes Waffenrecht gescheitert. Im Bundestag machten sie sich am vergangenen Freitag dafür stark, den Einsatz von halbautomatischen kriegswaffenähnlichen Schusswaffen zu verbieten. Nach dem Willen der Grünen sollte es zudem untersagt sein, funktionsfähige Schusswaffen und Munition in Privatwohnungen aufzubewahren. Die Vorschläge fanden jedoch keine Mehrheit. In Deutschland gibt es rund 5,5 Millionen Waffen im Privatbesitz. Das geht aus dem Nationalen Waffenregister hervor. Die Zahl der Waffenbesitzer liegt bei 1,4 Millionen. Das heißt, im Schnitt hat jeder von ihnen etwa vier Waffen.</div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Mon, 25 Mar 2013 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Schüsse gehören zum Wald]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>23. März 2013 (dpa/lnw) Hamm</p><h1>Schüsse gehören zum Wald</h1>

<h2>Keine Entschädigung für totes Pferd</h2>

	<p>Von einer Treibjagd durch einen Wald müssen entfernt wohnende Anlieger nicht unbedingt unterrichtet werden. Ein Pferdehalter, der aufgrund einer solchen Treibjagd Verluste unter seinen Tieren zu beklagen hatte, unterlag vor dem Oberlandesgericht Hamm. Er fand, er hätte gewarnt werden müssen: Seine Pferde standen in einiger Entfernung vom Wald auf der Weide. Sie gerieten durch die Schüsse der Jäger in Panik und verletzten sich, eines musste getötet werden.</p>

	<p>Gut 23.000 Euro wollte der Pferdehalter deshalb von dem Jagdveranstalter haben. Die Richter wiesen ihn mit ihrem jetzt veröffentlichten Urteil ab: Schüsse im Wald müssten als typische Geräusche hingenommen werden, entschieden sie. Zwar sei der Veranstalter grundsätzlich verpflichtet, eine Schädigung Unbeteiligter zu vermeiden. Aber die Schüsse bei der Treibjagd habe er dem Pächter der etwas entfernt gelegenen Weide nicht ankündigen müssen.</p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Mon, 25 Mar 2013 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Unterschrift für detaillierte Kriminalstatistik]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>22. März 2013 (djv) Berlin</p><h1>Unterschrift für detaillierte Kriminalstatistik</h1>

<h2>DJV fordert zur Unterstützung einer Petition an den Bundestag auf</h2>

	<p>Die polizeiliche Kriminalstatistik soll zukünftig unterscheiden, ob Delikte mit legal oder illegal besessenen Waffen verübt wurden. Dafür wirbt eine aktuelle Petition im Bundestag. Die Statistik gibt bislang nur pauschal an, ob bei Delikten Schusswaffen zum Einsatz gekommen sind.</p>

	<p>Eine detaillierte Aufschlüsselung der Statistik könne die Frage klären, ob legale Schusswaffen maßgeblich für die Ausübung von Verbrechen genutzt werden, so der Petent. Der Deutsche Jagdschutzverband (<span class="caps">DJV</span>) fordert auf, die Petition mit zu zeichnen. „Pauschalverurteilungen legaler Waffenbesitzer bringen uns genau so wenig weiter wie noch strengere Waffengesetze“, sagte Dr. Dieter Deuschle, Mitglied des DJV-Präsidiums. „Wir nehmen die Waffenausbildung unserer Jägerinnen und Jäger sehr ernst und gehen damit im Rahmen unserer Jägerprüfung sehr verantwortungsbewusst vor“, so Deuschle. Sollte die Statistik künftig detaillierter ausfallen, werde man dies auch ablesen können.</p>

	<p>Die Petition läuft bis zum 15. April 2013. Mindestens 50.000 Unterschriften sind erforderlich, damit über das Thema im Petitionsausschuss des Bundestages beraten wird.</p>

	<p><strong>Petitionsnummer: 40274</strong></p>

	<p><a href="https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2013/_02/_25/Petition_40274.nc.html"><strong>Hier klicken und die Petition mitzeichnen.</strong></a></p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Sun, 24 Mar 2013 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Bundesjagdgesetz wird geändert]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>22. März 2013 (djv) Berlin</p><h1>Bundesjagdgesetz wird geändert</h1>

<h2>Große Mehrheit im Bundesrat / Umsetzung des Urteils des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte</h2>

	<p>Die bereits vom Bundestag beschlossene Änderung des Bundesjagdgesetzes, mit der das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (<span class="caps">EGMR</span>) zur Pflichtmitgliedschaft in der Jagdgenossenschaft umgesetzt werden soll, hat heute im Bundesrat mit großer Mehrheit die letzte parlamentarische Hürde genommen.</p>

	<p>Der Deutsche Jagdschutzverband (<span class="caps">DJV</span>) hält die Umsetzung des Urteils des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte vom 26. Juni 2012 durch den Bund für konsequent und begrüßt die enge Orientierung am EGMR-Urteil. DJV-Präsidiumsmitglied Dr. Daniel Hoffmann dazu: „Wir respektieren die Gewissensentscheidung eines jeden einzelnen. Die Möglichkeit, einen Antrag zu stellen, ist jedoch keine Befriedungsgarantie.“ Künftig soll die Jagd in Deutschland auf Antrag von einzelnen Grundstückseigentümern unter bestimmten Voraussetzungen verboten oder eingeschränkt werden können. Dazu ist ein behördliches Verfahren vorgesehen. Damit soll sichergestellt werden, dass öffentliche Interessen – etwa der Schutz vor Tierseuchen oder der Artenschutz – sowie der Schutz vor Wildschäden in der Land- und Forstwirtschaft ausreichend gewahrt bleiben.</p>

	<p>Der Bundestag hatte am 28. Februar den Gesetzentwurf ebenfalls mit großer Mehrheit beschlossen – mit den Stimmen der Regierungskoalition aus CDU/<span class="caps">CSU</span> und <span class="caps">FDP</span> sowie von <span class="caps">SPD</span> und Linken. Die Gesetzesänderung wird jetzt vom Bundespräsidenten ausgefertigt, im Bundesgesetzblatt verkündet und tritt dann ein halbes Jahr später in Kraft.</p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Fri, 22 Mar 2013 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Jäger fordern messbare Kriterien für Jagdmunition]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>20. März 2013 (Berlin)</p><h1>Jäger fordern messbare Kriterien für Jagdmunition</h1>

<h2>DJV: Bundesweite Rahmenbedingungen für Einsatz bleifreier Geschosse unzureichend</h2>

	<p>„Alle(s) Wild?“ hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) auf seinem zweitägigen Fachsymposium zum Thema Blei im Wildbret gefragt. Vertreter der Wissenschaft haben geantwortet – so gut es die Faktenlage zuließ. Das Fazit des Deutschen Jagdschutzverbands (<span class="caps">DJV</span>): Es sind noch gravierende Fragen offen.</p>

	<p>„Nach den vorliegenden Teilergebnissen des Lebensmittelsicherheitsprojektes müssen wir allerdings verstärkt über bleifreie Alternativen bei Büchsenmunition nachdenken“, fasste DJV-Vizepräsident Dr. Wolfgang Bethe am Ende des Symposiums zusammen. Die BfR-Wissenschaftler haben insbesondere in Nähe des Schusskanals teils deutlich erhöhte Bleigehalte nachgewiesen. Aus Sicht des Verbraucherschutzes sollte ein Bleieintrag in Lebensmittel mit vertretbaren Maßnahmen verhindert werden. Der <span class="caps">DJV</span> empfiehlt Jägern, die Bleimunition nutzen, den Schusskanal über sichtbare Hämatome hinaus großzügig zu entfernen. Für die künftige Aus- und Weiterbildung der Jägerinnen und Jäger schlägt der <span class="caps">DJV</span> neue Richtlinien vor: „Das Fach Wildbrethygiene sollte ein Sperrfach in der Jägerprüfung werden“, sagte Dr. Bethe. „Wir Jäger produzieren ein hochwertiges Lebensmittel. Wer Wildkrankheiten oder Organe nicht erkennt, der sollte genauso durch die Prüfung fallen wie jemand, der eine Waffe falsch bedient.“ </p>

	<p>Experten aus verschiedenen Fachbereichen haben während des BfR-Symposiums aufgezeigt, dass neben der Lebensmittelsicherheit auch Tierschutz, Umweltschutz und Sicherheit bei der Jagd entscheidende Kriterien für Jagdmunition sind. Die Abwägung der Faktoren ist eine politische Entscheidung und muss wissensbasiert passieren. Dies ist aus Sicht des <span class="caps">DJV</span> derzeit noch nicht möglich. Zudem müssen die Rahmenbedingungen für den Einsatz alternativer Munition bundesweit geschaffen werden. Bethe betonte: „Wir brauchen messbare Kriterien für die Wirksamkeit von Büchsenmunition und zwar unabhängig vom Material.“ Die bisherigen Vorgaben für Geschosse von 2.000 Joule Energie auf 100 Meter scheinen nach  neusten Erkenntnissen für das tierschutzgerechte Töten nicht ausreichend zu sein und sollten laut <span class="caps">DJV</span> überdacht werden. „Unsere Jäger dürfen nicht gezwungen sein, ihre Munition an Wild zu testen. Schließlich ist Tierschutz im Grundgesetz verankert.“ Ergebnisse des Symposiums haben gezeigt, dass nicht jede Munition, die am Markt käuflich zu erwerben ist, auch jagdlich geeignet ist. </p>

	<p>Die Deutsche Versuchs- und Forschungsanstalt für Jagd- und Sportwaffen (<span class="caps">DEVA</span>) hat Ergebnisse vorgestellt, die nahe legen, dass herkömmliche Jagdbüchsen und alternative Munition jeweils aufeinander abgestimmt werden müssen. „Dies muss auf dem Schießstand passieren“, so Bethe. Allerdings erfüllen laut <span class="caps">DEVA</span> eine Vielzahl von Ständen die sicherheitstechnischen Voraussetzungen für bleifreie Munition derzeit nicht. Der <span class="caps">DJV</span> fordert deshalb die Länder auf, die Schießstände den neuen Anforderungen anzupassen – und zwar bundesweit einheitlich. Die Finanzierung darf nicht auf die Jäger abgewälzt werden. Solange nicht flächendeckend geeignete Schießstände vorhanden sind, darf es keine politisch verordnete Umstellung auf bleifreie Munition geben.</p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Wed, 20 Mar 2013 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA["Wir lehnen Tierversuche in freier Wildbahn ab!"]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>18. März 2013 (Berlin)</p><h1>"Wir lehnen Tierversuche in freier Wildbahn ab!"</h1>

<h2>BfR-Symposium zu Jagdmunition: DJV stellt Umfrage-Ergebnisse vor</h2>

	<p>„Wa(h)re Alternativen?“ Unter diesem Titel präsentiert Dr. Daniel Hoffmann, Wissenschaftler und Präsidiumsmitglied des Deutschen Jagdschutzverbandes (<span class="caps">DJV</span>), heute die Ergebnisse einer verbandseigenen Umfrage zu Jagdmunition. Anlass ist das Symposium „Alle(s) Wild“ des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) in Berlin. Besonders auffallend ist der hohe Anteil von Jägern, die unzufrieden waren mit bleifreier Jagdmunition: Von 580 Bleifrei-Schützen wechselten 36 Prozent zurück zu bleihaltigen Geschossen. Mangelnde Tötungswirkung, schlechte Schusspräzision und das Risiko von Abprallern waren die Hauptgründe. Teilgenommen haben an der DJV-Umfrage rund 1.700 Jäger. </p>

	<p>Die Unzufriedenheit mit bleifreier Jagdmunition ist laut DJV-Umfrage gekoppelt an die verwendeten Geschosse. So kehrten knapp 60 Prozent einem älteren, immer noch auf dem Markt erhältlichen Geschosstyp den Rücken. Neuere Geschosse desselben Herstellers gaben unter 30 Prozent der Jäger wieder zurück. Insgesamt war die Rückwechslerquote erschreckend hoch: Bei drei von sieben statistisch auswertbaren Geschosstypen lag sie bei mehr als 40 Prozent. Wegen der geringen Stichprobenzahl war eine detailliertere Auswertung nach verwendetem Kaliber nicht möglich. Allerdings zeigte die Umfrage: Jäger, die starke Magnum-Kaliber oder 9,3&#215;62 nutzen, setzen bleifreie Munition signifikant häufiger ein. Jäger, die schwächere Kaliber führen (7&#215;64, 7&#215;65R), schießen häufiger mit Bleimunition. </p>

	<p>Die Auswertung legt den Schluss nahe, dass es für die Bandbreite der gängigen Jagdkaliber derzeit keine zufriedenstellende Abdeckung mit bleifreier Munition gibt. DJV-Präsidiumsmitglied Dr. Daniel Hoffmann sagt: „Es ist beunruhigend, dass auf dem Markt Patronen angeboten werden, die offensichtlich mangelhaft sind. Groß angelegte Tierversuche in freier Wildbahn lehnen wir ab!“. Unabhängig vom Geschossmaterial müsse sich Jagdmunition künftig an einheitlichen Standards messen lassen, fordert Dr. Hoffmann.</p><div style="float:left;margin: 0 15px 15px 0;"><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/4556_pressegrafiken_bleifreiemunition03_rgb_01.pdf" target="_blank"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/4556_pressegrafiken_bleifreiemunition03_rgb_01_1363616001.jpg" alt="" style="border:0;" /></a></div><span style="display:block;clear:both;"></span><div style="float:left;margin: 0 15px 15px 0;"><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/4556_pressegrafiken_bleifreiemunition03_rgb_03.pdf" target="_blank"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/4556_pressegrafiken_bleifreiemunition03_rgb_03_1363615888.jpg" alt="" style="border:0;" /></a></div><span style="display:block;clear:both;"></span><div style="float:left;margin: 0 15px 15px 0;"><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/4556_pressegrafiken_bleifreiemunition03_rgb_04.pdf" target="_blank"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/4556_pressegrafiken_bleifreiemunition03_rgb_04_1363615340.jpg" alt="" style="border:0;" /></a></div><span style="display:block;clear:both;"></span><div style="float:left;margin: 0 15px 15px 0;"><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/4556_pressegrafiken_bleifreiemunition03_rgb_05.pdf" target="_blank"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/4556_pressegrafiken_bleifreiemunition03_rgb_05_1363615310.jpg" alt="" style="border:0;" /></a></div><span style="display:block;clear:both;"></span><div style="float:left;margin: 0 15px 15px 0;"><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/4556_pressegrafiken_bleifreiemunition03_rgb_06.pdf" target="_blank"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/4556_pressegrafiken_bleifreiemunition03_rgb_06_1363615866.jpg" alt="" style="border:0;" /></a></div><span style="display:block;clear:both;"></span><div style="float:left;margin: 0 15px 15px 0;"><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/4556_pressegrafiken_bleifreiemunition03_rgb_07.pdf" target="_blank"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/4556_pressegrafiken_bleifreiemunition03_rgb_07_1363615247.jpg" alt="" style="border:0;" /></a></div><span style="display:block;clear:both;"></span><div style="float:left;margin: 0 15px 15px 0;"><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/4556_pressegrafiken_bleifreiemunition03_rgb_08.pdf" target="_blank"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/4556_pressegrafiken_bleifreiemunition03_rgb_08_1363615283.jpg" alt="" style="border:0;" /></a></div><span style="display:block;clear:both;"></span></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Mon, 18 Mar 2013 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Einmal pro Woche kommt Wild auf den Tisch]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>Berlin, 18. März 2013 (djv)</p><h1>Einmal pro Woche kommt Wild auf den Tisch</h1>

<h2>DJV stellt Hochrechnungen zu Verzehrgewohnheiten in Jägerfamilien vor</h2>

	<p>Einmal pro Woche gibt es Wild beim Jäger: In Jägerhaushalten werden jährlich etwa 66 Wildmahlzeiten pro Kopf verzehrt. Das entspricht rund 13 Kilogramm Wildbret von Reh, Wildschwein, Rot- und Damwild pro Kopf und Jahr. Je nach Haushaltsgröße schwankt jedoch die Fleischmenge, die auf den Tellern landet. So verzehren Menschen in einem Ein-Personen-Haushalt mit rund 31 Kilogramm pro Jahr doppelt so viel wie Familienmitglieder in Zwei-Personen-Haushalten, die pro Kopf etwa 16 Kilogramm Wildfleisch konsumieren. In Haushalten mit drei bis vier Bewohnern sind es etwa 12 Kilogramm pro Kopf, in Haushalten mit mehr als vier Personen im Schnitt 10 Kilogramm Wildfleisch.</p>

	<p>Diese Ergebnisse präsentiert der Deutsche Jagdschutzverband (<span class="caps">DJV</span>) heute im Rahmen des Symposiums „Alle(s) Wild“ des Bundesinstitutes für Risikobewertung (BfR) in Berlin. Grundlage für die Hochrechnungen bildet eine Umfrage unter 1.700 Jägerinnen und Jägern aus dem vergangenen Jahr.</p>

	<p>„Die tatsächliche Verzehrmenge von Wildfleisch schätzen wir jedoch etwas höher ein als die errechneten 13 Kilogramm“, sagt Dr. Daniel Hoffmann, Präsidiumsmitglied des <span class="caps">DJV</span>. Die Erhebung berücksichtigt ausschließlich heimische Hauptschalenwildarten (Reh-, Rot-, Dam- und Schwarzwild). In der Umfrage wurde das gern verzehrte Niederwild wie Ente, Taube oder Wildkaninchen nicht abgefragt.</p>

	<p>Ein Vergleich des Wildkonsums in Jägerfamilien mit dem durchschnittlichen Fleischverzehr der Deutschen ergibt: 13 Kilogramm Wildfleisch pro Kopf stehen etwa 60 Kilogramm Fleisch aus landwirtschaftlicher Produktion gegenüber – davon 39 Kilogramm Schweinefleisch, 11 Kilogramm Hühnerfleisch oder 9 Kilogramm Rindfleisch.</p><div style="float:left;margin: 0 15px 15px 0;"><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/4556_pressegrafiken_fleischverzehr_01.jpg" target="_blank"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/4556_pressegrafiken_fleischverzehr_01_1363599687_1363599709.jpg" alt="" style="border:0;" /></a></div><span style="display:block;clear:both;"></span><div style="float:left;margin: 0 15px 15px 0;"><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/4556_pressegrafiken_fleischverzehr_02.jpg" target="_blank"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/4556_pressegrafiken_fleischverzehr_02_1363599840.jpg" alt="" style="border:0;" /></a></div><span style="display:block;clear:both;"></span><div style="float:left;margin: 0 15px 15px 0;"><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/4556_pressegrafiken_fleischverzehr_03.jpg" target="_blank"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/4556_pressegrafiken_fleischverzehr_03_1363599915.jpg" alt="" style="border:0;" /></a></div><span style="display:block;clear:both;"></span><div style="float:left;margin: 0 15px 15px 0;"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/dr_1363606970.jpg" alt="" style="border:0;" /></div>	<p>DJV-Präsidiumsmitglied Dr. Daniel Hoffmann stellt die Ergebnisse einiger Zusatzfragen aus der DJV-Umfrage &#8220;Erfahrung mit Jagdbüchsenmunition&#8221; auf dem BfR-Symposium in Berlin vor.  </p><span style="display:block;clear:both;"></span></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Mon, 18 Mar 2013 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Zwei Anträge auf Jagdverbot in Thüringen]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>11. März 2013 (dpa/djv) Erfurt/Berlin</p><h1>Zwei Anträge auf Jagdverbot in Thüringen</h1>

<h2>EGMR-Urteil wird im Bundesjagdgesetz umgesetzt</h2>

	<p>Zwei Grundbesitzer aus Thüringen haben sich bislang das Urteil zum deutschen Jagdrecht zunutze gemacht und ein Jagdverbot auf ihren Flächen beantragt. Wie <span class="caps">MDR</span> Thüringen am Montag berichtete, haben die Behörden aber noch nicht darüber entschieden.</p>

	<p>Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (<span class="caps">EGMR</span>) hatte im Juni 2012 geurteilt, dass Grundbesitzer nicht ohne Weiteres verpflichtet werden dürfen, die Jagd auf ihrem Land zu dulden. Nach deutschem Recht ist das allerdings so. Derzeit wird auf Grundlage des EGMR-Urteils das Bundesjagdgesetz geändert.</p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Mon, 11 Mar 2013 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Fakt ist …! – MDR-Gesprächsrunde mit Jägern und Jagdgegnern]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>Berlin, 8. März 2013 (djv)</p><h1>Fakt ist …! – MDR-Gesprächsrunde mit Jägern und Jagdgegnern</h1>

<h2>DJV bittet um rege Beteiligung an der Sendung und stellt Fakten zur Verfügung</h2>

	<p>„Zu viel Wild, zu wenig Jäger – Wenn die Natur außer Kontrolle gerät“: Am Montag, 11. März 2013 um 22.05 Uhr, wird DJV-Präsidiumsmitglied Steffen Liebig (<span class="caps">LJV</span> Thüringen) in der MDR-Gesprächsrunde „Fakt ist …!“ die Notwendigkeit der Jagd erörtern. Ein Kontrahent ist der erklärte Jagdgegner Lovis Kauertz von Wildtierschutz Deutschland.</p>

	<p>Der <span class="caps">DJV</span> ruft alle Jäger dazu auf, sich an der Sendung zu beteiligen. Dies ist ausdrücklich gewünscht: Zuschauer können im Vorfeld und während der Ausstrahlung ihre Meinungen zum Thema mitteilen. E-Mail-Beiträge werden in der laufenden Sendung aufgegriffen. </p>

	<p>Die gängigsten Vorurteile gegen die Jagd hat der <span class="caps">DJV</span> aufgearbeitet und – passend zum Titel der Sendung – mit Fakten widerlegt. Das entsprechende Dokument gibt es hier: </p><div style="padding-bottom:10px;"><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/fakten_statt_vorurteile_8.3.pdf" target="_blank"><img src="/img/shared/pdf.gif" style="float:left;margin: 0 10px 0 0;border:0;"/>
<p><strong>Fakten statt Vorurteile – Behauptungen von Jagdgegnern (Stand 8. März 2013)</strong></p></a>
<span style="clear:both;display:block;"></span></div>
	<p>*Kontakt zur Redaktion von „Fakt ist …!“ per E-Mail: <a href="mailto:Faktist@mdr.de">Faktist@mdr.de</a>*</p>

	<p>*Weitere Informationen zur Sendung gibt es hier: <a href="http://bit.ly/Zl6auv" target='_blank' ><span class="caps">MDR</span> &#8211; Fakt ist &#8230;!</a>*</p> 

	<p>.</p><div class="img_center" style="text-align:center"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/sendung_fakt_ist_2_1362744199.jpg" alt="" style="border:0;" /></div></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Fri, 08 Mar 2013 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Wildkameras: Zulässigkeit geklärt]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>7. März (ljv vjs) Gensingen</p><h1>Wildkameras: Zulässigkeit geklärt</h1>

<h2>Einsatz an Kirrungen ist im Saarland erlaubt</h2>

	<p>Wildkameras werden von Jägern nahezu ausschließlich an Kirrungen eingesetzt, um festzustellen, ob und wann Schwarzwild sich dort aufhält. An einer Kirrung wird eine geringe Menge Lockfutter, zumeist Mais, ausgebracht, um Schwarzwild zu erlegen. Gerade bei der derzeitigen, sehr großen Population an Schwarzwild ist es wichtig, diese möglichst effizient und dabei zugleich störungsarm zu bejagen.</p>

	<p>Wildkameras werden schon von der Zweckbestimmung her nicht an Orten eingesetzt, an denen der Wald besonders häufig von Menschen besucht wird. Dort wäre die Möglichkeit der Informationsgewinnung über unsere Wildtiere mit Sicherheit am geringsten.   </p>

	<p>Ein Missbrauch von Wildkameras durch Jäger ist der Vereinigung der Jäger des Saarlandes (<span class="caps">VJS</span>) bisher nicht bekannt geworden und würde von dieser auch nicht hingenommen.  </p>

	<p>Der ständige Ausschuss der <span class="caps">VJS</span> für Datenschutz hat sich bereits vor mehr als einem halben Jahr mit Fragen des Einsatzes von Wildkameras beschäftigt und in seiner Sitzung vom 21. August 2012 ein datenschutzrechtliches Gutachten hierzu vorgestellt. Der Datenschutzbeauftragte der <span class="caps">VJS</span> und Jurist Michael Helling zusammenfassend: „Der Einsatz von Kameras zur Wilderfassung ist im unmittelbaren Bereich jagdwirtschaftlicher Einrichtungen, insbesondere auch von abseits der Wege gelegenen Kirrungen, die nach den Rechtsvorschriften des Landeswaldgesetzes von Waldbesuchern nicht betreten werden dürfen, datenschutzrechtlich zulässig.“  </p>

	<p>Landesjägermeister Dr. Daniel Hoffmann teilte mit, dass in Kürze ein Gespräch mit der Landesdatenschutzbeauftragten stattfinden wird, um die Rechtslage beim Einsatz von Wildkameras noch einmal gemeinsam zu erörtern und konkrete Empfehlungen für den Spielraum bei deren Einsatz im Wald auszuarbeiten. Der Landesjägermeister wies im Übrigen darauf hin, dass die in den Medien genannte Zahl von 5.000 Kameras in saarländischen Wäldern weit überzogen ist. In manchen der rund 400 saarländischen Privatreviere kommen mehrere Kameras zum Einsatz, in vielen anderen Revieren hingegen gar keine. </p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Thu, 07 Mar 2013 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Börnsen und Fischer wünschen sich engere Zusammenarbeit ]]></title>
	<link>http://djv.newsroom.de/news/?meta_id=3304</link>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>7. März 2013 (bhu/djv) Bonn/Berlin</p><h1>Börnsen und Fischer wünschen sich engere Zusammenarbeit</h1>

<h2>Bundesverbände der Jäger und der Heimatvereine wollen kulturelles Erbe bewahren</h2>

	<p>Beim Wald sind Kultur- und Naturschutz zwei Seiten einer Medaille. Das gilt besonders für die Naturschutzbedeutung historisch genutzter Wälder; Jagdparks und Tiergärten gehören dazu. Sie haben oft eine alte Geschichte. Diese Schätze zu heben, damit hat jetzt der Bund für Heimat und Umwelt (<span class="caps">BHU</span>) in zwei Workshops begonnen. Die erste Dokumentation dazu wurde in diesen Tagen vom Vizepräsidenten des Verbandes, MdB Wolfgang Börnsen (Bönstrup), an den Präsidenten des Deutschen Jagdschutzverbandes (<span class="caps">DJV</span>), MdB Hartwig Fischer, in Berlin überreicht. Diese kenntnisreiche und anregende Dokumentation, so Fischer, könne den Anstoß für eine engere Kooperation beider Bundesverbände geben. </p>

	<p>Die Broschüre verdeutlicht viele Schnittmengen mit dem ehemaligen Deutschen Heimatbund, dem jetzigen Bund Heimat und Umwelt, dem Bundesverband für Kultur, Natur und Heimat. Die Themenbandbreite des <span class="caps">BHU</span>, so dessen Vizepräsident, werde auch durch den weiteren Schwerpunkt Denkmalschutz deutlich. Denkmäler aus der Jagdkultur der vergangenen Jahrhunderte befinden sich – vielerorts leider vernachlässigt – immer noch in Jagdparks, Tiergärten und in Waldgebieten.</p>

	<p>„Es gelte jetzt auch diesen Teil unseres kulturellen Erbes wieder erkennbar sowie erlebbar zu machen“, bekräftigt Börnsen. Für diese bundesweite Herausforderung wäre eine Zusammenarbeit des <span class="caps">DJV</span>, der rund 250.000 Jäger vertritt und des <span class="caps">BHU</span>, der insgesamt rund 550.000 Mitglieder umfasst, ein hoffnungsvoller Ansatz.</p>

	<p>Die vom Bundesumweltministerium und Bundesamt für Naturschutz geförderte Publikation „Jagdparks und Tiergärten – Naturschutzbedeutung historisch genutzter Wälder“ kann über den <span class="caps">BHU</span> bezogen werden.</p>

	<p><a href="http://www.bhu.de/bhu/content/de/publikationen/liste/pages/1358163736.xml" target='_blank' >Hier geht’s zur Publikation „Jagdparks und Tiergärten – Naturschutzbedeutung historisch genutzter Wälder“.</a></p><div class="img_center" style="text-align:center"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/fischer_und_brnsen_2_468.jpg" alt="" style="border:0;" /><p class="bu">Wolfgang Börnsen (rechts), Vizepräsident des Bundes für Heimat und Umwelt, überreicht Hartwig Fischer (links), Präsident des Deutschen Jagdschutzverbandes, die Publikation "Jagdparks und Tiergärten - Naturschutzbedeutung historisch genutzter Wälder" als Anstoß für eine engere Zusammenarbeit. (Foto: Börnsen)</p></div></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Thu, 07 Mar 2013 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Frühlingsboten kehren zurück]]></title>
	<link>http://djv.newsroom.de/news/?meta_id=3303</link>
	<guid>http://djv.newsroom.de/news/?meta_id=3303</guid>
	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>6. März 2013 (ljv sh) Flintbek</p><h1>Frühlingsboten kehren zurück</h1>

<h2>Erster Weißstorch in Schleswig-Holstein gesichtet</h2>

	<p>Der erste Weißstorch ist aus seinem afrikanischen Winterdomizil zurück und wurde in den letzten Tagen mehrfach von Jägern rund um das Nienwohlder Moor nordöstlich von Hamburg gesehen.</p>

	<p>„Sie sind zurück“, freut sich Hans-Jürgen Juhls, Jäger und Betreuer des Naturschutzgebietes Nienwohlder Moor. In den letzten Tagen habe er in der Region rund um das Schutzgebiet mehrfach einen einzelnen Weißstorch gesehen.</p>

	<p>In Schleswig-Holstein brüten jährlich etwas über 200 Paare. Es ist also in den nächsten Tagen davon auszugehen, dass die großartigen Vögel als Boten des Frühlings und der Fruchtbarkeit aus ihren Überwinterungsquartieren in Afrika zurückkehren und mit der Balz und dem Brutgeschäft in Schleswig-Holstein beginnen.</p>

	<p>Sie brüten auf Hausdächern, Türmen, Strommasten oder Bäumen. Um den Störchen geeignete Nistmöglichkeiten anzubieten, haben Jäger, Landwirte und andere Naturliebhaber zahlreiche künstliche Nisthilfen auf Türmen, Masten und Scheunen errichtet. Nun bleibt zu hoffen, dass 2013 eine erfolgreiche Brutsaison mit vielen ausfliegenden Jungstörchen wird.</p><div class="img_center" style="text-align:center"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/weistorch_balz_012_kh_volkmar_468.jpg" alt="" style="border:0;" /><p class="bu">Weißstörche bei der Paarung (K.-H. Volkmar/ LJV SH) </p></div></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Wed, 06 Mar 2013 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Alle(s) Wild?]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>5. März 2013 (djv) Berlin</p><h1>Alle(s) Wild?</h1>

<h2>DJV berichtet live vom BfR-Symposium über aktuelle Ergebnisse zu Metallen in Wildbret</h2>

	<p>„Alle(s) Wild?“ – unter diesem Titel laden das Bundeslandwirtschaftsministerium (<span class="caps">BMELV</span>) gemeinsam mit dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) zum Symposium am 18. und 19. März nach Berlin ein. Vorgestellt werden auf der Tagung die Forschungsergebnisse der letzten vier Jahre zum Thema Jagdmunition. Der <span class="caps">DJV</span> wird auf seiner Internetseite <a href="http://www.jagdnetz.de/" target='_blank' ><strong>www.jagdverband.de</strong></a> die Veranstaltung live übertragen und auf Twitter berichten.</p>

	<p>Namenhafte Institute stellen ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse aus den Forschungsvorhaben „Abprallverhalten von Jagdmunition“, „Untersuchungen zur Tötungswirkung bleifreier Geschosse“ sowie erste Ergebnisse aus dem laufenden Projekt „Lebensmittelsicherheit von jagdlich gewonnenem Wildbret“ vor, das vom <span class="caps">DJV</span> personell und finanziell unterstützt wird. Ergänzt wird das Programm um Vorträge zum Einfluss von Geschossmaterialien auf die Umwelt. Der <span class="caps">DJV</span> wird auf der Veranstaltung durch Dr. Wolfgang Bethe (Landesjagdverband Brandenburg) und Dr. Daniel Hoffmann (Präsident der Vereinigung der Jäger des Saarlandes) vertreten. Dr. Hoffmann präsentiert die DJV-Umfrage „Erfahrung im Umgang mit Jagdbüchsenmunition“. Eine erste Auswertung der Fragebögen ergab, dass 66 Prozent der 1.662 Umfrageteilnehmer Bleimunition benutzen und 34 Prozent bleifreie. Von diesen 34 Prozent blieben 64 Prozent bei bleifreier Munition und 36 Prozent wechselten zurück zu bleihaltigen Geschossen. Auf dem Symposium wird der <span class="caps">DJV</span> weiterführende Auswertungen vorstellen.</p>

	<p>Weitere Informationen zu der Tagung „Alle(s) Wild?“ finden Sie auf der Internetseite des BfR. Hier können Sie sich auch das Programm der Veranstaltung ansehen und herunterladen.</p>

	<p><a href="http://www.bfr.bund.de/de/veranstaltung/bmelv___bfr_symposium_alle_s__wild___stand_der_wissenschaft_zum_verhalten_bleifreier_munition_bei_der_jagd_sowie_zum_eintrag_der_munitionsbestandteile_blei__kupfer_und_zink_in_jagdlich_gewonnenes_wildbret-132376.html" target='_blank' ><strong>Hier geht’s zur Internetseite des BfR.</strong></a></p>

	<p><a href="http://www.bfr.bund.de/cm/343/bfr-symposium-alles-wild-programm.pdf" target='_blank' >*Hier gibt’s das Programm des Symposiums „Alle(s) Wild?*“ zum Download.</a></p>	<p>.</p>

<div style="float:left;margin: 0 15px 15px 0;"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/dok30_neu.jpg" alt="" style="border:0;" /></div><span style="display:block;clear:both;"></span></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Tue, 05 Mar 2013 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Minister versetzt Nationalpark-Jagdchef]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>1. März 2013 (dpa) Schwerin</p><h1>Minister versetzt Nationalpark-Jagdchef</h1>

<h2>Erste Konsequenzen nach Streit um Großjagden</h2>

	<p>Die massive Kritik an den umstrittenen Großjagden im Müritz-Nationalpark hat erste personelle Konsequenzen. Umweltminister Till Backhaus (<span class="caps">SPD</span>) hat den Leiter der Jagd im Nationalpark, Falk Jagszent, zur Landesforstanstalt nach Malchin versetzt, wie das Ministerium am Freitag mitteilte. Die Versetzung sei für drei Monate geplant, habe Backhaus den Mitarbeitern des Nationalparks auf einer Versammlung in Hohenzieritz (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) erklärt. Hintergrund sei die „ordnungsgemäße und sachliche Aufklärung aller Kritikpunkte“.</p>

	<p>Bei den Großjagden mit bis zu 160 Jägern war Ende 2012 unter anderem der Abschussplan bei Damwild deutlich überschritten worden. Statt 160 wurden 220 Stück Damwild geschossen. Der Landesjagdverband hatte außerdem von „eklatanten Verstößen gegen das Tierschutzgesetz“ gesprochen. So sollen unter anderem Bachen, die Frischlinge hatten, rechtswidrig geschossen worden sein. Zudem hatten Jäger von Problemen bei der Nachsuche von verletzten Tieren berichtet. Backhaus hatte eine Untersuchung der Vorwürfe angekündigt.</p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Fri, 01 Mar 2013 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Mit großer Mehrheit: Bundestag beschließt Jagdgesetzänderung]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>1. März 2013 (djv) Berlin</p><h1>Mit großer Mehrheit: Bundestag beschließt Jagdgesetzänderung</h1>

<h2>Bündnis90/Die Grünen stimmt gegen den Entwurf</h2>

	<p>Der Bundestag hat gestern Abend mit den Stimmen der Regierungskoalition von CDU/<span class="caps">CSU</span> und <span class="caps">FDP</span> sowie von <span class="caps">SPD</span> und den Linken eine Änderung des Bundesjagdgesetzes beschlossen, um das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (<span class="caps">EGMR</span>) vom 26. Juni 2012 umzusetzen. Lediglich Bündnis90/Die Grüne stimmten dagegen. Die europäischen Richter stufen die Pflicht, Jagd auf dem eigenen Grundstück zu dulden, unter bestimmten Voraussetzungen als menschenrechtswidrig ein. Das Reviersystem wird aber grundsätzlich nicht in Frage gestellt. </p>

	<p>Der Deutsche Jagdschutzverband (<span class="caps">DJV</span>) hält die Umsetzung des Urteils des Europäischen Gerichtshofes für Menschrechte (<span class="caps">EGMR</span>) durch die Bundesregierung für konsequent und begrüßt die enge Orientierung am EGMR-Urteil. DJV-Präsidiumsmitglied Dr. Daniel Hoffmann dazu: „Wir respektieren die Gewissensentscheidung eines jeden einzelnen. Die Möglichkeit, einen Antrag zu stellen, ist jedoch keine Befriedungsgarantie.“ Zukünftig soll die Jagd in Deutschland auf Antrag von einzelnen Grundstückseigentümern unter bestimmten Voraussetzungen verboten oder eingeschränkt werden können. Hierzu ist ein behördliches Verfahren vorgesehen. Damit soll sichergestellt werden, dass öffentliche Interessen – etwa der Schutz vor Tierseuchen oder der Artenschutz – sowie der Schutz vor Wildschäden in der Land- und Forstwirtschaft ausreichend gewahrt bleiben.</p>

	<p>Nachdem der Bundestag das Gesetz jetzt beschlossen hat, kann der Bundesrat noch den Vermittlungsausschuss einschalten. Voraussichtlich wir der Bundesrat darüber am 22. März entscheiden.</p><div style="padding-bottom:10px;"><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/bjagdgstn_anhrung_bt_djv_hoffmann_drs_17101190d.pdf" target="_blank"><img src="/img/shared/pdf.gif" style="float:left;margin: 0 10px 0 0;border:0;"/>
<p><strong>Hier zum Download: Stellungnahme des DJV zur Änderung des Bundesjagdgesetzes. </strong></p></a>
<span style="clear:both;display:block;"></span></div>
<div style="padding-bottom:10px;"><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/fuapapier_egmranhrung_bundestag_20.2.2013.pdf" target="_blank"><img src="/img/shared/pdf.gif" style="float:left;margin: 0 10px 0 0;border:0;"/>
<p><strong>Hier zum Download: Frage-Antwort-Papier zur Änderung des Bundesjagdgesetzes.</strong></p></a>
<span style="clear:both;display:block;"></span></div>
</div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Fri, 01 Mar 2013 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>28. Februar 2013 (djv/Wolfsregion Lausitz) Berlin/Rietschen</p><h1>Toter Wolf in Dänemark aus Sachsen</h1>

<h2>720 Kilometer über Autobahnen und Wasserläufe</h2>

	<p>Nach Angaben des Kontaktbüros „Wolfsregion Lausitz“ stammt der Mitte November 2012 im dänischen Nationalpark Thy (Nordjütland) tot aufgefundene Wolf aus Sachsen. Genetische Untersuchungen am Senckenberg Institut für Wildtiergenetik in Gelnhausen und der Universität Aarhus (Dänemark) zeigten, dass es sich um einen männlichen Wolf aus dem Milkeler Rudel handelt, wo er vermutlich im Jahr 2009 geboren wurde. Der Wolf ist scheinbar unbemerkt durch Deutschland bis in den Norden Dänemarks gewandert. Die Entfernung zwischen dem Milkeler Territorium und dem Fundort in Dänemark beträgt rund 720 km Luftlinie. Auf seinem Weg muss er mehrere Autobahnen und große Wasserläufe, wie den Nord-Ostsee-Kanal überquert haben. Im Oktober 2012 wurde ein Wolf im dänischen Thy Nationalpark fotografiert. Einen Monat später wurde vermutlich das gleiche Tier tot aufgefunden. Die Obduktion ergab, dass das Tier einen Tumor im Halsbereich hatte, wodurch es verhungert ist. </p>

	<p>Die meisten Jungwölfe wandern im Alter von ein bis zwei Jahren aus ihrem elterlichen Territorium auf der Suche nach einem eigenen Revier und einem Paarungspartner ab. Während viele Jungwölfe versuchen in der Nähe ihres Geburtsrudels eine eigene Familie (Rudel) zu gründen, wandern andere über sehr weite Strecken ab und können so neue Gebiete besiedeln. Der junge Milkeler Wolf ist seit fast 200 Jahren der erste Wolf, der in Dänemark nachgewiesen wurde. Ein Jungwolf aus dem Nochtener Rudel, der 2009 im Rahmen einer Pilotstudie des Bundesamts für Naturschutz (BfN) zur Abwanderung und Ausbreitung der Wölfe in Deutschland mit einem GPS-Halsbandsender versehen worden war, war auf seiner Abwanderung bis an die Grenze zwischen Weißrussland und Litauen gelaufen, wo sein Sender ausfiel. Dabei hatte er eine Strecke von über 800 Kilometer Luftlinie zurückgelegt.  </p>

	<p>In Dänemark tauchen immer mehr Wölfe auf, berichtet aktuell der <a href="http://www.shz.de/nachrichten/top-thema/artikel/die-spur-der-woelfe-fuehrt-nach-daenemark.html" target='_blank' >Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag.</a></p><div class="img_center" style="text-align:center"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/abwanderung_wolf_milkeldnemark_468.jpg" alt="" style="border:0;" /><p class="bu">720 Kilometer nach Dänemark: der tote Wolf stammt aus Sachsen, zeigen genetische Untersuchungen.</p></div><h1></h1>

</div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Thu, 28 Feb 2013 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Exotisches Federvieh beschäftigt Heidelberger ]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>28. Februar 2013 (dpa) Heidelberg</p><h1>Exotisches Federvieh beschäftigt Heidelberger</h1>

<h2>Schwanen- und Nilgans bevölkern die Stadt</h2>

	<p>Jetzt brüten sie wieder: In Heidelberg gibt es zahlreiche Schwanen- und Nilgänse. Die exotischen Tiere vermehren sich stark. Deshalb werden im Sommer überzählige Vögel auch an Tierfreunde abgegeben.</p>

	<p>Der eine freut sich über die Exoten, der andere ärgert sich über ihren massenhaften Kot: In Heidelberg gibt es immer mehr Schwanen- und Nilgänse. Seit auf der Neckarwiese vor der weltbekannten Stadt-Silhouette vor einigen Jahren die watschelnden und quakenden Wesen auftauchten, hat sich das ursprünglich aus Sibirien und Afrika stammende Federvieh massiv vermehrt. Auf dem einige Fußballfelder großen Areal liegt deshalb zu jeder Jahreszeit sehr viel Gänsekot.</p>

	<p>Unter den Bäumen am Fluss gibt es massive Ansammlungen von bis zu 100 Gänsen. Die etwas eleganteren Schwanengänse kommen immer im Pulk. Nilgänse dagegen treten auch nur paarweise auf, fliegen die Neckarwiese plötzlich aber auch im „Hunderter-Pack“ an. Dies liegt nicht nur am milden Klima zwischen Odenwald und Rhein oder an den idealen Brutplätzen rund um den Neckar, sondern auch daran, dass Einheimische die Vögel permanent füttern. „Die Tiere fühlen sich hier sehr wohl und kommunizieren dieses optimale Aufenthaltsgebiet auch unter ihren Artgenossen weiter“, sagt der Vogelkundler Michael Wink von der Universität Heidelberg.</p>

	<p>Seit Jahren untersucht der Biologie-Professor vor allem die Nilgänse im Rahmen eines Projektes zur Vogelgrippe. „Ursprünglich stammen die heute bis zu 30 000 Nilgänse in Deutschland aus Tiergärten und haben sich wieder selbstständig gemacht“, sagt Wink. „Sie sind sehr schlau und aggressiv.“ Ihr Erfolgsgeheimnis sei, dass sie monogam leben und bis zu dreimal im Jahr ab Februar brüten. Von den bis zu zwölf geschlüpften Gänse-Küken überlebe durchschnittlich jedes dritte Tier &#8211; doppelt so viele wie bei Singvögeln.</p>

	<p>Mittlerweile gibt es in und um Heidelberg schätzungsweise 300 Nilgänse. Diese brüten gerne in Bäumen oder geschützten Räumen wie Gebäuden. „Auch wenn die Menge der Tiere nicht jedem gefällt, ist diese Anhäufung trotzdem ein tolles Experiment der Natur“, sagt der Ornithologe. Bei keinem der Tiere, die Wink seit Jahren in den Sommermonaten mit seinen Mitarbeitern eingefangen und markiert hat, konnte er bisher das Vogelgrippe-Virus nachweisen.</p>

	<p>Damit nicht einheimische Arten komplett verdrängt werden, gibt der zuständige Jagdpächter Klaus Ihlenfeld an Tiergärten, Freilichtmuseen oder auch tierliebe Privatpersonen, die einen großen Garten und Teich haben, nach der Markierung immer wieder Schwanen- und Nilgänse ab. Zeitweise war allein die Schwanengans-Population in Heidelberg auf mehr als 200 Tiere angewachsen.</p>

	<p>Eine offene Jagd mit Gewehren und Hunden ist in Heidelberg im Gegensatz zu ländlichen Flussgebieten komplett ausgeschlossen, da die Uferstreifen Sperrbezirke für Jäger sind. Das Einfangen ist auch deshalb notwendig, weil in der Vergangenheit viele Gänsefamilien den Verkehr der Universitätsstadt lahmlegten. Auf der Suche nach Futter überquerten sie sogar vierspurige Straßen.</p>

	<p>Außerhalb der Stadt können die Nilgänse auf Antrag von Jagdpächtern aber geschossen werden, sagt der Heidelberger Kreisjägermeister Jürgen Baller. Und landeten dann auf dem Teller. „Mit Rotweinsoße, ein wenig Thymian und Kartoffeln schmecken die Nilgänse wie Stockenten. Ein typischer Wildgeschmack, der viel besser schmeckt als aus der Tiefkühltruhe“, sagt Baller.</p><div class="img_center" style="text-align:center"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/nilgans_ulrich_velten_pixelio_468.jpg" alt="" style="border:0;" /><p class="bu">Die aus Ägypten stammende Nilgans fühlt sich zunehmend auch in Deutschland wohl. Die Tiere finden ausreichend Futter und haben damit eine gute Grundlage zur Vermehrung. (Foto: Ulrich Velten / pixelio.de) </p></div><div class="img_center" style="text-align:center"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/schwanengnse_heidelberg_neckarwiese_cymothoa_exigua_wikipedia_468.jpg" alt="" style="border:0;" /><p class="bu">Die Schwanengans stammt ursprünglich aus Sibirien, der Mongolei und China. In der Rhein-Neckar-Region gibt es eine freilebende Population. Wie hier auf der Neckarwiese in Heidelberg treten sie immer in großen Gruppen auf. (Foto: Cymothoa exigua / wikipedia)</p></div></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Thu, 28 Feb 2013 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Alle Menschen sind gleich, doch manche sind gleicher]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>27. Februar 2013 (ljv sh) Flintbek</p><h1>Alle Menschen sind gleich, doch manche sind gleicher</h1>

<h2>Der BUND tritt Grundrechte mit Füßen</h2>

	<p>Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (<span class="caps">BUND</span>) fordert eine Berufseinschränkung für alle Fachgutachter und Sachverständige, wenn sie Jäger sind – Landesjagdverband Schleswig-Holstein protestiert.</p>

	<p>Mit der Veröffentlichung des Positionspapiers zur Jagd in Schleswig-Holstein erkennt der <span class="caps">BUND</span> Fachgutachtern und Sachverständigen mit Jagdschein die Qualifikation in Fragen des Natur- und Artenschutzes ab.</p>

	<p>Bei der Frage, ob die Jagdausübung in bestimmten Gebieten erlaubt sein soll oder nicht, heißt es im BUND-Papier: „Dazu muss ein strikter Nachweis durch unabhängige Sachverständige, die selbst nicht Jäger sind, erbracht werden …“. „Es kann nicht sein, was nicht sein darf“, so sieht es wohl der <span class="caps">BUND</span> und fordert offenbar eine Berufseinschränkung für Sachverständige, die sich fachlich mit der Jagd auseinandersetzten und in diesem Bereich durch eine qualifizierte Ausbildung mit behördlicher Prüfung bei der Erlangung des Jagdscheins weitergebildet haben.</p>

	<p>„Es mutet schon sehr merkwürdig an, dass ein Verband, dessen Mitglieder in der Regel weder eine einheitliche Qualifikation noch eine behördliche Prüfung – wie sie jeder Jäger und jede Jägerin hat – nachweisen können oder gar müssen, solche Forderungen in den Raum stellt. Darüber hinaus haben wir in Deutschland die verfassungsmäßigen Rechte der freien Berufswahl und -ausübung und der Gleichstellung, die der <span class="caps">BUND</span> hier mit Füssen tritt“, rügt Dr. Klaus-Hinnerk Baasch, Präsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein.</p>

	<p>„Wo soll, dass hinführen“, fragt sich Dr. Baasch, „dürfen dann künftig auch alle Mitbürger, die einen Führerschein haben, keine Gutachten und Planungen in Sachen Straßen- und Wegebau mehr erstellen dürfen?“</p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Wed, 27 Feb 2013 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Rotwild bald vogelfrei?]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>20. Februar 2013 (ljv rpf) Gensingen </p><h1>Rotwild bald vogelfrei?</h1>

<h2>Neue Landesjagdverordnung in Rheinland-Pfalz geplant</h2>

	<p>Mit der durch die rheinland-pfälzische Landesregierung angekündigten, neuen Landesjagdverordnung  könnten für viele Wildtiere schwierige Zeiten anbrechen. Arten- und tierschutzgerechte Jagd sieht anders aus.</p>

	<p>Aufhebung der Schonzeit für Rot-, Dam- und Muffelwild außerhalb von Bewirtschaftungsbezirken sowie Streichung der Güteklassen beim männlichen Rotwild, Jagdzeitverlängerung für den Rehbock und Vollschonung für den Iltis: So stellt sich die Landesregierung in Mainz offenbar eine nachhaltige Jagd vor.</p>

	<p>Kurt Alexander Michael, Präsident des Landesjagdverbandes Rheinland-Pfalz e.V. (<span class="caps">LJV</span>), kritisiert die Pläne der Landesregierung scharf. „Sollten all diese Vorhaben Wirklichkeit werden, ist kaum noch eine sinnvolle, nachhaltige und revierübergreifende Jagd möglich“, zeigt sich Michael verärgert. „Durch die Abschaffung der Schonzeiten für Rot-, Dam- und Muffelwild außerhalb der behördlich festgesetzten Bewirtschaftungsbezirke, werden diese Arten so gut wie vogelfrei. Wann immer beispielsweise ein Stück Rotwild diese Grenzen überschreitet, würde der gesetzliche Schießbefehl gelten. Unsere größte Wildart erhält damit außerhalb der Bewirtschaftungsgebiete den gleichen Schutzstatus wie die Bisamratte.“ Es müsse daher vielmehr über die Auflösung dieser „Wildtier-Gettos“ nachgedacht werden, so Michael weiter. </p>

	<p>Auch die Abschaffung der Güteklasseneinteilung beim Rothirsch sei unnötig, ja kontra-produktiv. Eine wirkliche Regulation des Bestandes erreiche man nur über das weibliche Rotwild als Reproduktionsträger, nicht über eine Liberalisierung der Hirscheinteilung. „Gleiches gilt für die Verlängerung der Jagdzeit auf den Rehbock. Studien haben gezeigt, dass trotz Jagdzeitverlängerung keine signifikante Streckensteigerung erzielt wird. Vielmehr verlagert sich das Streckenbild hin zu den Böcken. Nur dumm, dass diese eine zweitrangige Rolle bei der Populationsdynamik spielen“, sagt der Verbandspräsident. „Will man den Bestand senken, muss bei den weiblichen Stücken – den Ricken – jagdlich eingegriffen werden!“</p>

	<p>Führt die Landesregierung eine ganzjährige Schonzeit für den Iltis ein, kann dieses Raubtier ungehindert Kiebitz, Rebhuhn, Feldhase und Co. dezimieren. „In keinem einzigen Teil von Rheinland-Pfalz ist der Bestand des Iltis‘ bedroht“, erklärt Michael. „Dieser Plan ist für den Tier- und Artenschutz in der ausgeräumten Kulturlandschaft eine Bankrotterklärung. Seltene Tierarten werden es durch das geplante Jagdverbot auf den Iltis noch schwerer haben.“</p>

	<p>Verbandspräsident Michael sieht eines der nachhaltigsten und tierschutzgerechtesten deutschen Landesjagdgesetze in Gefahr. „Erst 2010 setzte die damalige SPD-Regierung das aktuell gültige rheinland-pfälzische Jagdgesetz in Kraft. Jetzt soll dieses Gesetz durch eine neue, in weiten Teilen ideologisch geprägte Jagdverordnung ausgehölt werden“, sagt Michael. „Der <span class="caps">LJV</span> appelliert eindringlich an die Landesregierung, die unsinnigen und tierschutzfeindlichen Teile der Verordnung über Bord zu werfen.“</p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Fri, 22 Feb 2013 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Präsidiumsmitglied Dr. Hoffmann vetritt DJV im Agrarausschuss]]></title>
	<link>http://djv.newsroom.de/news/?meta_id=3291</link>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>21. Februar 2013 (djv) Berlin</p><h1>Präsidiumsmitglied Dr. Hoffmann vetritt DJV im Agrarausschuss</h1>

<h2>Sitzung zum EGMR-Urteil jetzt in Mediathek des Parlamentsfernsehens</h2>

	<p>&#8220;Wir respektieren die Gewissensentscheidung eines jeden einzelnen&#8221;, so Dr. Daniel Hoffmann in der Anhörung zur Umsetzung des EGMR-Urteils im Bundesjagdgesetz. Der Regierungsentwurf zur geplanten Änderung im Bundesjagdgesetz war am 20. Februar Thema einer Anhörung des Agrarausschusses. Die Mehrheit der sieben geladenen Sachverständigen, darunter Hoffmann in Vetretung für den <span class="caps">DJV</span>, bestätigte die Notwendigkeit der grundstücksübergreifenden Jagd. Die Umsetzung des Urteils des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte im Bundesjagdgesetz beurteilt der <span class="caps">DJV</span> als weitestgehend gelungen.</p>

	<p><a href="http://www.bundestag.de/Mediathek/index.jsp?action=search&#38;contentArea=details&#38;offsetStart=0&#38;id=2180801&#38;&#38;instance=m187&#38;categorie=Ausschusssitzungen&#38;mask=search&#38;&#38;destination=&#38;destination=search" target='_blank' >Die etwa zweistündige Sitzung kann jetzt in der Mediathek des Parlamentsfernsehens angeschaut werden. Hier geht&#8217;s zum Link.</a> </p><div style="padding-bottom:10px;"><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/bjagdgstn_anhrung_bt_djv_hoffmann_drs_17101190d.pdf" target="_blank"><img src="/img/shared/pdf.gif" style="float:left;margin: 0 10px 0 0;border:0;"/>
<p><strong>Die Stellungnahme des DJV zur Änderung des Bundesjagdgesetzes lesen Sie hier.</strong></p></a>
<span style="clear:both;display:block;"></span></div>
<div style="padding-bottom:10px;"><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/fuapapier_egmranhrung_bundestag_20.2.2013.pdf" target="_blank"><img src="/img/shared/pdf.gif" style="float:left;margin: 0 10px 0 0;border:0;"/>
<p><strong>Der DJV hat ein Frage-Antwort-Papier zur Änderung des Bundesjagdgesetzes zusammengestellt. Lesen Sie es hier.</strong></p></a>
<span style="clear:both;display:block;"></span></div>
<div class="img_center" style="text-align:center"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/agrarausschuss_468.jpg" alt="" style="border:0;" /></div>	<p>Die Teilnehmer der Anhörung im Agrarausschuss zur Änderung im Bundesjagdgesetz (von links): Peter Bleser (parl. Staatssekretär, <span class="caps">BMELV</span>), Martin Rackwitz (Landwirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern, Sachverständiger), Dr. Kirsten Tackmann (Die Linke), Norbert Leben (<span class="caps">BAGJE</span>, Sachverständiger), Dietrich Mehl (<span class="caps">ANW</span> Brandenburg, Sachverständiger), Dr. Christel Happach-Kasan (<span class="caps">FDP</span>), Cajus Caesar (CDU/<span class="caps">CSU</span>), Elisabeth Emmert (Vorsitzende des ÖJV, Sachverständige), Petra Crone (<span class="caps">SPD</span>), Dr. Daniel Hoffmann (DJV-Präsidiumsmitglied, Sachverständiger), Cornelia Behm (Bündnis 90/Die Grünen), Prof. Sven Herzog (TU Dresden, Sachverständiger), Dr. Edmund Peter Geisen (<span class="caps">FDP</span>), Hans-Michael Goldmann (<span class="caps">FDP</span>, Vorsitzender des Agrarausschusses) und Dieter Stier (CDU/<span class="caps">CSU</span>).</p>

	<p>(Foto: Deutscher Bundestag / Lichtblick / Achim Melde)</p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Thu, 21 Feb 2013 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Umsetzung des EGMR-Urteils weitestgehend gelungen]]></title>
	<link>http://djv.newsroom.de/news/?meta_id=3290</link>
	<guid>http://djv.newsroom.de/news/?meta_id=3290</guid>
	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>20. Februar 2013 (djv) Berlin</p><h1>Umsetzung des EGMR-Urteils weitestgehend gelungen</h1>

<h2>DJV nimmt Stellung zur Änderung des Bundesjagdgesetzes</h2>

	<p>Der Deutsche Jagdschutzverband (<span class="caps">DJV</span>) hat zu den geplanten Änderungen im Bundesjagdgesetz auf der heutigen Anhörung des Ernährungsausschusses des Bundestages Stellung genommen: Die Umsetzung des Urteils des Europäischen Gerichtshofes für Menschrechte (<span class="caps">EGMR</span>) durch die Bundesregierung ist weitestgehend gelungen. Demnach soll es Grundbesitzern mit ethischen Bedenken gegenüber der Jagd fortan im Einzelfall möglich sein, die Einschränkung der Jagd auf der eigenen Fläche zu beantragen.</p>

	<p>DJV-Präsidiumsmitglied Dr. Daniel Hoffmann hat die Position der Jägerinnen und Jäger vertreten und zu einer Vielzahl von Fragen in der öffentlichen Anhörung Stellung bezogen. „Wir respektieren die Gewissensentscheidung eines jeden einzelnen“, sagt Hoffmann. „Die Möglichkeit, einen Antrag zu stellen, ist jedoch keine Befriedungsgarantie.“ Die Umsetzung des Urteils muss ebenfalls die Interessen von Grundbesitzern benachbarter Flächen, Land- und Forstwirten sowie von Tier- und Artenschutz berücksichtigen. Die Gewissensentscheidung Einzelner dürfe nicht über das Gemeinwohl der Gesellschaft gestellt werden. Dies sei ein Akt der Entsolidarisierung, weswegen auch die weitere Beteiligung des Antragstellers am Wildschadensersatz richtig sei. Jäger müssen auch zukünftig in der Lage sein, ihren Aufgaben wie Prävention von Wildschäden, Seuchenschutz sowie Natur- und Artenschutz gerecht zu werden, so der <span class="caps">DJV</span> in seiner Stellungnahme.</p>

	<p>In der kommenden Woche soll die zweite und dritte Lesung des Entwurfes im Bundestag erfolgen. Anschließend geht der Entwurf erneut in den Bundesrat. Um Rechtssicherheit für Jäger, Grundstückseigentümer und umsetzende Behörden zu gewährleisten, solle das weitere Gesetzgebungsverfahren möglichst schnell fortgeführt werden, betont DJV-Vertreter Dr. Daniel Hoffmann.</p><div style="padding-bottom:10px;"><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/bjagdgstn_anhrung_bt_djv_hoffmann_drs_17101190d.pdf" target="_blank"><img src="/img/shared/pdf.gif" style="float:left;margin: 0 10px 0 0;border:0;"/>
<p><strong>Stellungnahme des DJV zur geplanten Änderung des Bundesjagdgesetzes</strong></p>	<p>Im Rahmen der Anhörung präsentiert durch DJV-Präsidiumsmitglied Dr. Daniel Hoffmann</p></a>
<span style="clear:both;display:block;"></span></div>
<div style="padding-bottom:10px;"><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/fuapapier_egmranhrung_bundestag_20.2.2013.pdf" target="_blank"><img src="/img/shared/pdf.gif" style="float:left;margin: 0 10px 0 0;border:0;"/>
<p><strong>Fragen- und Antworten-Papier des DJV zur Anhörung</strong></p></a>
<span style="clear:both;display:block;"></span></div>
<div class="img_center" style="text-align:center"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/paulloebehausinnen1_468.jpg" alt="" style="border:0;" /><p class="bu">Die Anhörung des Ernährungausschusses zur geplanten Änderung des Bundesjagdgesetzes fand im Paul-Loebe-Haus statt. (Foto: DJV)</p></div><div class="img_center" style="text-align:center"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/dsc_2363_468.jpg" alt="" style="border:0;" /><p class="bu">Mit der Anhörung und dem geplanten Gesetzesentwurf weitestgehend zufrieden (v.l.): DJV-Justiziar Friedrich von Massow, DJV-Präsidiumsmitglied Dr. Daniel Hoffmann und DJV-Geschäftsführer Andreas Leppmann (Foto: DJV)</p></div></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Wed, 20 Feb 2013 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Natur erleben in den Kölner Messehallen]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>19. Februar 2013 (djv) Köln</p><h1>Natur erleben in den Kölner Messehallen</h1>

<h2>Lernort Natur auf der Bildungsmesse didacta</h2>

	<p>Lernen mit Kindern und Jugendlichen im Wald? Welchen Nutzen das hat und wie Waldpädagogik aussehen kann, darüber informiert der Deutsche Jagdschutzverband ab heute mit seiner Initiative „Lernort Natur“ auf der Bildungsmesse didacta in Köln. Im Rahmen der Sonderschau „Natur erleben“ werden gemeinsam mit den Projektpartnern waldpädagogische Angebote vorgestellt, Bildungsmatrialien verteilt und Fragen beantwortet. Bis zum 23. Februar findet Europas größte Bildungsmesse in den Kölner Messehallen statt. Mitarbeiter des <span class="caps">DJV</span> erwarten Messebesucher am Stand in Halle 7.1, Gang G. </p>

	<p>In diesem Jahr ist der Lernort-Natur-Stand des <span class="caps">DJV</span> in die große Sonderschau „Natur erleben“ eingebunden. Sie wird von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, der Bonner Jägerschaft und dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gestaltet. Praxiserfahrene Ansprechpartner informieren über waldpädagogische Projekte wie beispielsweise „<span class="caps">SOKO</span> <span class="caps">WALD</span> – Auf den Spuren des Unsichtbaren“, die Rollenden Waldschulen von Lernort Natur oder regionale waldpädagogische Einrichtungen und Fortbildungsangebote in Nordrhein-Westfalen. </p>

	<p>Seit mehr als zwanzig Jahren ist der <span class="caps">DJV</span> mit seiner Initiative Lernort Natur bei der didacta dabei. Neben den Materialien für alle Schul- und Altersstufen zeigen Jägerinnen und Jäger, welche praktischen Maßnahmen gestaltet werden können. Erlebnisorientiertes Lernen mit allen Sinnen steht im Vordergrund der bundesweit tätigen Natur- und Waldpädagogen. Lernort Natur ist bereits seit 2008 ein offizielles Projekt der <span class="caps">UNESCO</span> “Weltdekade Bildung für Nachhaltige Entwicklung”.</p>

	<p><a href="http://www.didacta-koeln.de/de/didacta/home/index.php" target='_blank' ><strong>Weitere Informationen zur Bildungsmesse didacta gibt es unter www.didacta-koeln.de.</strong></a></p>

	<p><a href="http://www.didacta-koeln.de/de/didacta/diemesse/events_veranstaltungen/schule___hochschule/sonderschauen_3/index.php" target='_blank' ><strong>Für mehr Informationen über die Sonderschau Natur erleben klicken Sie hier.</strong></a> </p><div class="img_center" style="text-align:center"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/rolf_meine_468.jpg" alt="" style="border:0;" /><p class="bu">Rolf Meine von der Jägerschaft Peine in Niedersachsen berät Messebesucher der didacta über waldpädagogische Bildungsmaßnahmen und berichtet von der Intitiative Lernort Natur.</p></div><div class="img_center" style="text-align:center"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/mitarbeiter_468.jpg" alt="" style="border:0;" /><p class="bu">Wanderfalke oder Turmfalke - Ein Mitarbeiter am Stand des DJV zeigt die Möglichkeiten, die sich für das Bildungskonzept von Pädagogen im Wald bieten.</p></div></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Tue, 19 Feb 2013 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Landesjagdverband NRW muss Logo anpassen]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>18. Februar 2013 (ljv nrw) Dortmund</p><h1>Landesjagdverband NRW muss Logo anpassen</h1>

<h2>Vorsicht bei Autoschildern</h2>

	<p>Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen und der Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen haben sich verständigt, dass der Landesjagdverband künftig das Landeswappen nicht weiter in seinem Logo einsetzen wird. Der Landesjagdverband kann künftig das dem Landeswappen ähnliche Zeichen Nordrhein-Westfalens in seinem Logo verwenden, dessen Gebrauch für Vereine, die dadurch ihre Landeszugehörigkeit zum Ausdruck bringen wollen, durch Erlass des Innenministers geregelt ist. Dieses Zeichen macht einen frischen und modernen Eindruck. Ein Entwurf ist bereits in Auftrag gegeben. Entscheiden werden über das künftige Logo die Führungsgremien des Landesjagdverbandes. </p>

	<p>Der Landesjagdverband hat das Landeswappen über Jahrzehnte in abgewandelter Form in seinem Logo benutzt, ohne dass dies vom Land oder der Landesregierung beanstandet wurde. Den Vorwurf von Jagdgegnern, Jäger würden hoheitliche Zeichen missbrauchen, weist der Landesjagdverband <span class="caps">NRW</span> als absurd zurück. Kein Jäger trägt ein NRW-Logo am Mantel, um sich im Wald Respekt zu verschaffen. Um Missverständnisse zu vermeiden, sollte deshalb auch auf das Tragen der Baseballmütze mit dem LJV-Logo verzichtet werden.</p>

	<p>In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Autoschilder für die Windschutzscheibe mit dem Landeswappen und beispielsweise dem Schriftzug „Jagdschutz“, wie sie zum Teil von kommerziellen Anbietern vertrieben werden, grundsätzlich nicht erlaubt sind. Selbst ein LJV-Aufkleber am Auto könnte Jagdgegner zu einer Anzeige wegen unbefugter Nutzung des Landeswappens provozieren. Nachdem das überarbeitete LJV-Logo eingeführt ist, wird der Landesjagdverband <span class="caps">NRW</span> neue Aufkleber zum Austausch für die alten anbieten.</p>

	<p>Sollte jemand entsprechend angezeigt werden, wird ihm geraten, sich umgehend mit der Geschäftsstelle des Landesjagdverbandes in Verbindung zu setzen.</p>

</div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Tue, 19 Feb 2013 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[taz-Kommentar diskriminiert Jägerschaft]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>18. Februar 2013 (djv) Berlin </p><h1>taz-Kommentar diskriminiert Jägerschaft</h1>

<h2>Tageszeitung missachtet eigene Redaktionsstandards</h2>

	<p>„Der Wolf frisst keine Menschen“ – Mit dieser Behauptung leitet Ulrike Fokken ihren Kommentar in der Tageszeitung taz vom 8. Februar ein und lässt in der weiteren Argumentation journalistische Sorgfaltspflicht und fachkundige Recherche vermissen. Zudem dominieren den Text Diskriminierung der Jägerschaft und falsche Behauptungen. Der <span class="caps">DJV</span> ruft dazu auf, sich sachlich bei der Redaktion über den Beitrag <a href="http://www.taz.de/Kommentar-Wolfsjagd/!110599/" target='_blank' >„Der Wolf wird dem Menschen nicht gefährlich“</a> zu beschweren und eine Richtigstellung der Fakten einzufordern.</p>

	<p>Die Autorin behauptet, der Wolf fresse keine Menschen. Das stimmt so nicht: Übergriffe von Wölfen auf Menschen sind glücklicherweise selten, jedoch kam es in Europa zwischen 1950 und 2000 zu neun tödlichen Übergriffen. Dies belegt eine Erhebung des <span class="caps">NINA</span> Instituts in Skandinavien (Linnell et al. 2002). Fünf der Fälle sind tollwütigen Wölfen anzulasten. In vier weiteren Fällen waren es einzelne, verhaltensauffällige Wölfe.</p>

	<p>Weiter bringt die Autorin an, die Hegepflicht habe den Jägern „Reichsjägermeister Hermann Göring 1934 auferlegt“. Das ist völlig falsch. Die Bestandteile des Bundesjagdgesetzes stammen von dem Sozialdemokraten und preußischen Ministerpräsidenten Otto Braun aus den 1920er Jahren. Nahezu unverändert übernahm Hermann Göring 1934 dieses Jagdgesetz und fügte eine Präambel hinzu, die gespickt war mit Nazi-Ideologie. Damit drängt die Autorin die Jäger in die Ecke des Nationalsozialismus und verstößt zudem gegen das taz-Redaktionsstatut §2(4): „Die taz wendet sich gegen jede Form von Diskriminierung“. Fokken kreidet im Weiteren an, dass sich „keine Bundesregierung […] bislang an das Jagdgesetz gewagt“ hat. Richtig ist: Das Bundesjagdgesetz, wie auch die Landesgesetze, wurde seit seiner Entstehung mehrfach novelliert und neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen angepasst, zuletzt im Jahr 2011. </p>

	<p>Ferner behauptet die taz, dass Jäger „Problemwölfe abknallen“ dürften, sobald sie im Jagdrecht seien und zieht damit Polemik der gründlichen Recherche vor. Denn erstens bleibt der Wolf in Sachsen, dem einzigen Bundesland, in dem der Wolf im Jagdrecht ist, nach wie vor streng geschützt. Zweitens zeigen Arten wie Seeadler und Fischotter, die dem Jagdrecht unterliegen aber ganzjährig geschont sind, einen Positivtrend und breiten sich aus. Sie sind gute Beispiele für der Hegeverpflichtung: Diese sorgt dafür, dass Jäger die Lebensräume der Arten verbessern. So fließen Gelder aus der Jagdabgabe direkt in deren Erforschung. Viele Jägerinnen und Jäger engagieren sich bundesweit im Wolfsmonitoring. Dieses ist nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie der Europäischen Union verpflichtend und dient dem Artenschutz. Das Monitoring wird nach Richtlinien des Bundesamtes für Naturschutz durchgeführt. In Schleswig-Holstein haben sich beispielsweise 15 Jägerinnen und Jäger zu Wolfsbetreuern schulen lassen und sind im Auftrag des Monitorings unterwegs.</p>

	<p><strong>Beschwerden gegen diesen tendenziösen Journalismus können an folgende Adresse gerichtet werden:</strong></p>

	<p><span class="caps">TAZ</span> <br />
Chefredakteurin<br />
Ines Pohl<br />
Rudi-Dutschke-Straße 23<br />
10969 Berlin <br />
Im Internet unter: <a href="http://www.taz.de/6/kontakt/" target='_blank' >www.taz.de</a> </p>

	<p><a href="http://www.taz.de/Kommentar-Wolfsjagd/!110599/" target='_blank' ><strong>Zu dem Beitrag „Der Wolf wird dem Menschen nicht gefährlich“ von Ulrike Fokken hier klicken.</strong></a> </p>

	<p><a href="http://www.taz.de/6/redaktionsstatut/" target='_blank' ><strong>Zum Redaktionsstatut der taz hier klicken</strong>.</a> </p><div class="img_center" style="text-align:center"><a href="http://www.taz.de/Kommentar-Wolfsjagd/!110599/" target="_blank"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/taz_468.jpg" alt="" style="border:0;" /></a></div></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Mon, 18 Feb 2013 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Berufsgenossenschaft erhöht Beiträge drastisch]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>15. Februar 2013 (djv) Berlin</p><h1>Berufsgenossenschaft erhöht Beiträge drastisch</h1>

<h2>Musterschreiben für Widerspruch jetzt im Internet / DJV prüft Musterklage</h2>

	<p>Derzeit erreichen den <span class="caps">DJV</span> viele Anrufe und E-Mails zur Beitragserhöhung der Berufsgenossenschaft Mittel- und Ostdeutschland. Die betroffenen <span class="caps">LJV</span> und der <span class="caps">DJV</span> beschäftigen sich intensiv mit diesem Thema und haben bereits einen Musterwiderspruch vorbereitet. Diesen können Betroffene ab sofort herunterladen. Der Widerspruch ist wahrscheinlich kostenfrei. Vorsorglich weist der <span class="caps">DJV</span> darauf hin, dass es hierzu unterschiedliche Aussagen gibt. Der Deutsche Jagdschutzverband prüft die Beitragserhöhung juristisch, um eine eventuelle Musterklage vorzubereiten.</p><div style="padding-bottom:10px;"><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/20130313_musterschreiben_einspruch_berufsgenossenschaft.pdf" target="_blank"><img src="/img/shared/pdf.gif" style="float:left;margin: 0 10px 0 0;border:0;"/>
<p><strong>Den Musterwiderspruch gibt es hier zum herunterladen. Einfach klicken.</strong></p></a>
<span style="clear:both;display:block;"></span></div>
</div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Fri, 15 Feb 2013 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Jagdpächter schockiert]]></title>
	<link>http://djv.newsroom.de/news/?meta_id=3285</link>
	<guid>http://djv.newsroom.de/news/?meta_id=3285</guid>
	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>15. Februar 2013 (ljv) Michendorf</p><h1>Jagdpächter schockiert</h1>

<h2>Berufsgenossenschaft steigert Beiträge um 300 Prozent</h2>

	<p>Die erhebliche Beitragserhöhung der ehemaligen Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft Mittel- und Ostdeutschland (<span class="caps">LBG</span> <span class="caps">MOD</span>) führt zu extremen Belastungen der Jagdausübungsberechtigen.</p>

	<p>Nachdem sich die Beiträge bereits 2010 etwa verdoppelt hatten, steigen sie für das Beitragsjahr 2012 nochmals um bis zu 200 Prozent an. Da die Erhebung rückwirkend erfolgt, gingen die Bescheide der Berufsgenossenschaft in den vergangenen Tagen zu. Die Landesjagdverbände von Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen empfehlen den Betroffenen, Widerspruch einzulegen und kündigen eine rechtliche Prüfung an. „Die Verdreifachung des Hebesatzes auf den Faktor 10,0223 je Berechnungseinheit erschließt sich uns nicht“, sagt Dr. Wolfgang Bethe, Präsident des Landesjagdverbandes Brandenburg e.V. „Es besteht die Gefahr, dass viele ortsansässige Pächter, die ihre Flächen seit Jahren nachhaltig und verantwortungsvoll bewirtschaften, die hohen Preise nicht mehr zahlen können und die regionale jagdliche Kompetenz verdrängt wird.“ Viele Jäger sehen keine Leistungssteigerungen im Bezug auf die Beitragssteigerungen der Versicherung.</p>

	<p>Die verantwortlichen Jagdbezirksinhaber, das sind die Jagdpächter und Inhaber von Eigenjagden, unterliegen der gesetzlichen Pflichtversicherung nach dem Sozialgesetzbuch (<span class="caps">SBG</span> <span class="caps">VII</span>). Durch die gesetzlich fixierte Zwangsmitgliedschaft können sich die bei einer Berufsgenossenschaft Versicherten einer Zahlung nicht entziehen und in eine andere Unfallversicherung ausweichen. Beiträge um die 1500 Euro pro Revier sind keine Seltenheit. </p>

	<p>Es besteht die Gefahr, dass die Jägerinnen und Jäger aus ökonomischen Gründen den  freiwillig übernommenen und in der Jagdgesetzgebung fixierten Aufgabenstellungen auch als staatlich anerkannte Naturschützer nicht mehr gerecht werden können. Ohne die ehrenamtliche Tätigkeit der Jäger wären die gesellschaftlich notwendigen Aufgaben der Jagd und des Naturschutzes nicht zu erfüllen. Allein die zur Wildschadensverhütung notwendige Reduktion von Wildschweinen, Rehen und Hirschen durch staatliche Berufsjäger würde den Steuerzahler enorm belasten. Die zum größten Teil aus eigener Tasche bezahlten Hegemaßnahmen kommen zahlreichen Arten zu Gute, die gar nicht dem Jagdrecht unterliegen. Jäger pflanzen und pflegen jährlich Hecken in der Länge der Chinesischen Mauer – das sind fast 6.000 Kilometer; Jäger legen jährlich neue Teichflächen in etwa der Größe der Insel Amrum an – etwa 1.700 Hektar; Jäger legen jährlich ökologisch wertvolle Flächen so groß wie 2.000 Fußballfelder an – das macht 6.300 Feldholzinseln und 5.700 Streuobstwiesen. Diese freiwillige Arbeit ist gefährdet, da die Beiträge der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften seit 2011 um gut 300 Prozent erhöht wurden, und das ist noch nicht das Ende. 2014 blühen den Jägern weitere Beitragserhöhungen, nämlich dann, wenn der bundeseinheitliche Beitrag eingeführt werden soll. Vor diesem Hintergrund werden es die Grundeigentümer schwerer haben, das Jagdrecht zu verpachten. </p>

	<p>Der Landesjagdverband Brandenburg hat unterdessen für Mitglieder, die gegen den Bescheid von 2012 vorgehen wollen, ein geprüftes Widerspruchsmuster erstellt, das über die Internetseite des Landesjagdverbandes <a href="http://www.ljv-brandenburg.de/" target='_blank' >www.ljv-brandenburg.de</a> erhältlich ist. Die Landesjagdverbände prüfen derzeit rechtliche Mittel, um gegen die Bescheide der BG vorzugehen. </p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Fri, 15 Feb 2013 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Öffentliche Anhörung zur Änderung des Bundesjagdgesetzes]]></title>
	<link>http://djv.newsroom.de/news/?meta_id=3279</link>
	<guid>http://djv.newsroom.de/news/?meta_id=3279</guid>
	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>12. Februar 2012 (djv) Berlin</p><h1>Öffentliche Anhörung zur Änderung des Bundesjagdgesetzes</h1>

<h2>DJV vertreten durch Dr. Daniel Hoffmann (VJS)</h2>

	<p>Am Mittwoch den 20. Februar findet im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz eine öffentliche Anhörung zur Änderung des Bundesjagdgesetzes statt. Hintergrund ist das Urteil des <span class="caps">EGMR</span> und das Recht auf Befriedung von privaten Flächen. Der <span class="caps">DJV</span> wird von Präsidiumsmitglied Dr. Daniel Hoffmann (Vereinigung der Jäger des Saarlandes) vertreten.</p>

	<p>Die Stellungnahme des <span class="caps">DJV</span> steht <a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/admin/assets/stellungnahme_egmr_verfahren_djv.pdf" target='_blank' >hier</a> zum herunterladen bereit. Stellungnahmen anderer Interessensgruppen sind auf der <a href="http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a10/anhoerungen/2013_02_20_Jagdgesetz/Stellungnahmen/index.html" target='_blank' >Seite des Bundestages</a> zu finden. </p>

	<p>Interessierte Zuschauer können sich im Sekretariat des Ausschusses anmelden. Die Veranstaltung wird auf www.bundestag.de live übertragen. <a href="http://bit.ly/12bjXXH" target='_blank' >Hier finden Sie weitere Informationen</a></p><div style="padding-bottom:10px;"><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/stellungnahme_egmr_verfahren_djv.pdf" target="_blank"><img src="/img/shared/pdf.gif" style="float:left;margin: 0 10px 0 0;border:0;"/>
<p><strong>Stellungnahme des DJV für die Anhörung zur Änderung des Bundesjagdgesetzes am 20. Februar 2013</strong></p></a>
<span style="clear:both;display:block;"></span></div>
</div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Tue, 12 Feb 2013 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Medien zitieren Entscheidung des Bayerischen VGH falsch]]></title>
	<link>http://djv.newsroom.de/news/?meta_id=3274</link>
	<guid>http://djv.newsroom.de/news/?meta_id=3274</guid>
	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>8. Februar 2013 (djv) Berlin</p><h1>Medien zitieren Entscheidung des Bayerischen VGH falsch</h1>

<h2>DJV warnt vor Überbewertung der Einzelfallentscheidung zur Pflichtmitgliedschaft in der Jagdgenossenschaft</h2>

	<p>Ein Beschluss des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs, in dem es um die Pflichtmitgliedschaft in der Jagdgenossenschaft geht, sorgt derzeit für Verwirrung. In Zeitungsmeldungen ist die Rede davon, dass damit die Mitgliedschaft in der Jagdgenossenschaft ausgehebelt sei, ja sogar, dass damit Rechtsgeschichte geschrieben worden sei. Der Deutsche Jagdschutzverband (<span class="caps">DJV</span>) stellt klar: Die Entscheidung ist lediglich eine vorläufige Regelung eines Einzelfalles. „Ich warne davor, dieser mehr Gewicht einzuräumen als sie tatsächlich hat“, sagt DJV-Präsidiumsmitglied Dr. Dieter Deuschle. Die Entscheidung beziehe sich lediglich auf ein Grundstück von 0,78 Hektar Fläche. „Wir müssen zunächst einmal die Entscheidung des Bundestages abwarten“, so Dr. Deuschle.</p>

	<p>Erst nach der beabsichtigten Änderung des Bundesjagdgesetzes können örtliche Jagdbehörden auf der dann gültigen gesetzlichen Grundlage Entscheidungen treffen. Diese können auch ganz anders aussehen als die vorläufige Entscheidung des bayerischen Gerichts. Die Anordnung aus Bayern hat keine Auswirkungen auf laufende Anträge von Grundeigentümern, die ebenfalls die Jagd auf ihrem Grundstück untersagen wollen, stellt der <span class="caps">DJV</span> klar. Jagdbehörden stellen derzeit bundesweit Anträge zurück, um die Änderung des Bundesjagdgesetzes abzuwarten. In solchen Fällen kann der Grundstückseigentümer auch keine gerichtliche Entscheidung – wie sie jetzt der Bayerische Verwaltungsgerichtshof getroffen hat – beantragen. Dies ist übrigens auch im Interesse des Eigentümers, denn nach der derzeitigen Rechtslage müssen die Behörden die Anträge ablehnen. „Die derzeitige Situation zeigt, wie wichtig eine zügige Neuregelung auf Bundesebene ist, um Rechtssicherheit zu schaffen“, betont Dr. Deuschle.</p>

	<p>Bund und Länder haben deutlich gemacht, dass sie eine schnelle Entscheidung des Gesetzgebers anstreben. Im September 2012 haben dies die Agrarminister der Länder einstimmig gefordert. Das Gesetzgebungsverfahren auf Bundesebene ist bereits weit fortgeschritten: Der Bundesrat hat in seiner Stellungnahme zum vorliegenden Gesetzentwurf keine grundsätzlichen Vorbehalte geäußert. Derzeit wird der Gesetzentwurf im Bundestag beraten. </p>

	<p>In seinem Beschluss hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof deutlich gemacht, dass er einer Entscheidung des Bundestages nicht vorgreifen könne und wolle. Dies wird vom Rechtsanwalt des Klägers in der Öffentlichkeit anders dargestellt und von vielen Medien nicht erwähnt. Der Verwaltungsgerichtshof ist davon ausgegangen, dass eine Entscheidung des Gesetzgebers noch dauern könne und daher eine vorläufige Regelung zu treffen sei. </p>

	<p>Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (<span class="caps">EGMR</span>) hat übrigens die Pflichtmitgliedschaft in der Jagdgenossenschaft als solche für vereinbar mit der Menschenrechtskonvention erklärt. Lediglich die Pflicht, eine Bejagung zu dulden, hat der <span class="caps">EGMR</span> als unverhältnismäßigen Eigentumseingriff angesehen, weil die Gewissensentscheidung des Grundstückseigentümers nicht beachtet wird. „Der <span class="caps">EGMR</span> hat keineswegs entschieden, dass eine Ablehnung der Jagd auf dem eigenen Grundstück ohne Rücksicht auf die Interessen Dritter und der Allgemeinheit zulässig ist“, betont Dr. Deuschle. Der Schutz von Nachbarn vor Wildschäden oder die Bekämpfung von Tierseuchen könnten nicht außen vor gelassen werden. </p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Fri, 08 Feb 2013 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Hauskatzen gefährden die Artenvielfalt]]></title>
	<link>http://djv.newsroom.de/news/?meta_id=3270</link>
	<guid>http://djv.newsroom.de/news/?meta_id=3270</guid>
	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>05. Februar 2013 (djv) Berlin</p><h1>Hauskatzen gefährden die Artenvielfalt</h1>

<h2>US-amerikanische Forscher veröffentlichen neue Ergebnisse zum Einfluss von Katzen auf Wildtiere</h2>

	<p>„Katzen sind für die Artenvielfalt gefährlicher als Pestizide“, so titelte die Online-Ausgabe der Tageszeitung „Welt“ vergangene Woche. Hintergrund ist eine Studie aus den <span class="caps">USA</span>, die jetzt im Fachmagazin „Nature Communications“ erschien (<a href="http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article113234856/Katzen-fuer-Artenvielfalt-gefaehrlicher-als-Pestizide.html" target='_blank' >Link zum Welt-Artikel</a>). Torsten Reinwald, DJV-Pressesprecher, appelliert: „Katzenbesitzer sollten jederzeit Verantwortung zeigen für ihr Haustier, es füttern, versorgen und in der Ferienzeit nicht vor die Tür setzen.“ Tierschutzverbände schätzen, dass es in Deutschland neben den „Ferienstreunern“ mehr als zwei Millionen Katzen gibt, die gänzlich verwildert sind. Allein diese erbeuten nach DJV-Hochrechnungen jährlich etwa sechs Millionen Singvögel in Deutschland.</p>

	<p>Der US-Studie zufolge töten allein in den <span class="caps">USA</span> Katzen bis zu 3,7 Milliarden Vögel sowie 20,7 Milliarden kleine Säuger. Die Ergebnisse übersteigen alle bisher getroffenen Annahmen anderer amerikanischer Studien. Sie liegen auch über der angenommenen Sterblichkeitsrate durch menschliche Einflüsse, so zum Beispiel durch Zusammenstöße mit Fenstern, Gebäuden, Funktürmen, Fahrzeugen und Verschmutzung durch Pestizide. Der größte Schaden geht bei Vögeln genauso wie bei Säugern auf freilebende und herrenlose Katzen zurück. Bei einzelnen Untersuchungen, die die Wissenschaftler betrachteten, kamen auf eine freilaufende Katze 200 getötete kleine Säugetiere pro Jahr. Ginge man nur von 100 getöteten Kleinsäugern pro Katze und einer Population von 30 bis 80 Millionen freilaufender Katzen aus, hieße das, dass 3 bis 8 Milliarden kleine Säuger allein in den <span class="caps">USA</span> durch sie zu Tode kommen. </p>

	<p>Anlass für die Studie war das oft hervorgebrachte Argument, dass der Einfluss freilaufender Katzen im Vergleich zu menschlichen Eingriffen, wie die Errichtung von Infrastruktur oder die Zerstörung von Lebensräumen, vernachlässigbar ist. Doch laut der Weltnaturschutzunion (<span class="caps">IUCN</span>) zählen Hauskatzen zu den 100 gefährlichsten nicht-heimischen invasiven Arten. Sie tragen zur Gefährdung von Vogel-, Säugetier- und Reptilienarten bei, die auf der Roten Liste bedrohter Arten stehen.</p>

	<p>Auch in Deutschland ist die Zahl der Katzen unnatürlich groß. Laut dem Statistik-Unternehmen „Statista“ waren 2012 Katzen die beliebtesten Haustiere nach dem Hund. Rund zehn Millionen Haushalte haben mindestens eine Katze (<a href="http://de.statista.com/statistik/daten/studie/182518/umfrage/besitzer-von-haustieren-nach-haustierart/" target='_blank' >Link zu Statista</a>). Ähnliche Zahlen nennt der Industrieverband Heimtierbedarf. Dort geht man von rund 8,3 Millionen Katzen aus (<a href="http://www.ivh-online.de/de/home/schulmaterial/katze.html" target='_blank' >Link zum Idustrieverband Heimtierbedarf</a>). Hinzu kommen schätzungsweise zwei Millionen verwilderte Tiere. </p>

	<p>Die amerikanische Studie kommt zu dem Schluss, dass der Einfluss von Hauskatzen auf heimische Wildtiere reguliert werden muss. In Deutschland gibt es schon erste Ansätze: Einige Städte folgten dem Vorreitermodell der Stadt Paderborn und führten eine Kastrationspflicht ein. In den Städten Verden und Hildesheim müssen Katzen außerdem einen Chip tragen, damit sie leichter ihrem Besitzer zugeordnet werden können.</p>

	<p><strong>Der Original-Artikel ist erschienen in <span class="caps">NATURE</span> COMMUNICATIONS</strong>,<br />
Number 4, Artikelnummer 1396, DOI: 10.1038/ncomms2380; erschienen: 29. Januar 2013<br />
“The impact of free-ranging domestic cats on wildlife of the United States”<br />
Autoren: Scott R. Loss, Tom, Will & Peter P. Marra<br />
<a href="http://www.abcbirds.org/abcprograms/policy/cats/pdf/Loss_et_al_2013.pdf" target='_blank' >Download des Artikels im Internet</a></p>

	<p><strong>Weiterführende Studien zum Einfluss von Katzen:</strong><br />
Olaf Geiter, Susanne Homma, Ragnar Kinzelbach: Bestandsaufnahme und Bewertung von Neozoen in Deutschland. Untersuchung der Wirkung von Biologie und Genetik ausgewählter Neozoen auf Ökosysteme und Vergleich mit den potenziellen Effekten gentechnisch veränderter Organismen. Texte, Heft 25/2002. Umweltbundesamt, Berlin 2002, <span class="caps">ISSN</span> 1862-4804<br />
<a href="http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/2141.pdf" target='_blank' >Download der Studie im Internet</a> </p>

	<p>M. Woods et al.: Predation of wildlife by domestic cats Felis catus in Great Britain. Mammal Rev. 2003, Volume 33, No. 2, 174–188. <br />
<a href="http://www.komitee.de/sites/www.komitee.de/files/wiki/2011/02/Predation%20of%20wildlife%20by%20domestic%20cats%20in%20Great%20Britain%20-%20M.Woods%20for%20the%20Mammal%20Society%20%28en%29.pdf" target='_blank' >Download des Artikels im Internet</a></p>

	<p>John S. Coleman, Stanley A. Temple, Scott R. Craven: Cats and Wildlife. A Conservation Dilemma. (englisch). In: wildlife.wisc.edu, University of Wisconsin, 1997, abgerufen am 6. Juli 2011.</p>

</div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Tue, 05 Feb 2013 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Von Wildwuchs und Wildbret]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>05. Februar 2013 (djv) Berlin</p><h1>Von Wildwuchs und Wildbret</h1>

<h2>DJV veröffentlicht überarbeitete Broschüren „Jagd ist Naturschutz“ und „Wissenswertes zur Jagd“</h2>

	<p>Annähernd so groß wie 2000 Fußballfelder ist die Fläche der Streuobstwiesen, die Jäger jährlich pflegen und erneuern. Würden die Hecken, denen sich die Waidmänner jedes Jahr widmen, in einem Stück gepflanzt, ergäben sie mit 6000 Kilometern bald die Länge der Chinesischen Mauer. Die Anpflanzungen aus Hartriegel, Schwarzdorn oder Pfaffenhütchen sind also bei weitem kein Wildwuchs, sondern für die Bedürfnisse der Tierwelt angelegt und deren Pflege eine von zahlreichen Aufgaben der Jägerschaft. Viele weitere listet der <span class="caps">DJV</span> in seiner neuen Broschüre „Jagd ist Naturschutz“ auf, die bereits im Januar während der Internationalen Grünen Woche in Berlin, der weltgrößten Messe für Landwirtschaft und Ernährung, ein breites Publikum gefunden hat. </p>

	<p>Mehr denn je ist es notwendig, die Öffentlichkeit über die Leistungen der Jäger und deren vielfältige Aufgaben zu informieren. Deshalb hat der <span class="caps">DJV</span> eine weitere Broschüre überarbeitet und mit aktuellen Fakten versehen. In „Wissenswertes zur Jagd“ informiert der <span class="caps">DJV</span> beispielsweise über die heutige Jägergeneration. So ist die Zahl der Jägerinnen in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen: Die Umfrage des <span class="caps">DJV</span> unter den Jungjägern zeigt, dass in den Vorbereitungskursen zum Jagdschein bereits rund 20 Prozent der Teilnehmer Frauen sind. Zudem liegt der Fokus von „Wissenswertes zur Jagd“ auf heimischem Wildbret und die Initiative „Wild aus der Region“, informiert über die Jagd- und Schonzeiten, das Jagdrecht und die Verbandsarbeit und die Kontaktmöglichkeiten zu den Landesjagdverbänden.</p>

	<p><strong>Die Broschüren sind kostenfrei erhältlich über die DJV-Service- und Marketing GmbH, jedoch zuzüglich Versandkosten.</strong></p>

	<p><strong>Kontakt:</strong><br />
DJV-Service- und Marketing GmbH<br />
Friesdorfer Straße 194a<br />
53175 Bonn<br />
Tel.: (0228) 38 72 90-0<br />
Fax: (0228) 38 72 90-25<br />
Mail: <a href="mailto:info@djv-service.de">info@djv-service.de</a><br />
Internet: <a href="http://www.djv-service.de/" target='_blank' >www.djv-service.de</a></p><div class="img_center" style="text-align:center"><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/120002_naturschutzbroschuere_final.pdf" target="_blank"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/naturschutzbroschuere_368.jpg" alt="" style="border:0;" /><p class="bu">Die Broschüre "Jagd ist Naturschutz" mit einem Klick auf das Bild herunterladen.</p></a></div><div class="img_center" style="text-align:center"><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/wissenswertes_zur_jagd2013_finale_version.pdf" target="_blank"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/wissenswertes_zur_jagd2013_368.jpg" alt="" style="border:0;" /><p class="bu">Die Broschüre "Wissenswertes zur Jagd in Deutschland" mit einem Klick auf das Bild herunterladen.</p></a></div></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Tue, 05 Feb 2013 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Genießen, informieren, staunen auf der Grünen Woche 2013]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>04. Februar 2013 (djv) Berlin</p><h1>Genießen, informieren, staunen auf der Grünen Woche 2013</h1>

<h2>DJV-Präsident Fischer im Gespräch mit Besuchern der Landwirtschaftsmesse in Berlin</h2>

	<p>„Diskussion erwünscht“ hieß es dieses Jahr am Stand des Deutschen Jagdschutzverbandes (<span class="caps">DJV</span>) auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin. DJV-Präsident Hartwig Fischer stellte sich einen Nachmittag lang den Fragen von Messebesuchern und motivierte vor allem Jungjäger zum ehrenamtlichen Engagement: „Die Zukunft der Jagd hängt entscheidend davon ab. Jäger stehen immer mehr im Fokus der Öffentlichkeit – da ist Gemeinsamkeit wichtiger denn je“. </p>

	<p>Mit Premieren ging es am Stand der Jäger in Halle 26a weiter: Die neuaufgelegten Broschüren „Wissenswertes zur Jagd“ und „Jagd ist Naturschutz“ sowie das aktuelle DJV-Handbuch 2013 lagen druckfrisch auf dem Tresen. Mittels eines Imagefilms stellte der <span class="caps">DJV</span> erstmals seinen Messeauftritt in den Sozialen Medien vor. Ehrenamtlich tätige Mitarbeiter der Jägerschaft Peine halfen mehr als 1.500 Kindern beim Lösen des Wildtier-Quiz im Biotop, ganze Schulklassen pirschten über den Naturlehrpfad. Ein Wildtier-Glücksrad bereicherte mit freundlicher Unterstützung des Landesjagdverbandes Sachsen den Stand und lockte Naturkenner zum Raten an. Die Poster und Aufsteller der Kampagne „Wir jagen weil…“ nach einer Idee des Landesjagdverbandes Rheinland-Pfalz ließen viele Passanten stehenbleiben. Etwa 500 Kilogramm Wildbret gingen als Boulette, Bratwurst, Knacker oder Gulasch über die Theke des Imbisses am DJV-Stand und stimmten den Brandenburger Jäger und Restaurantbetreiber Erich Einecke zufrieden. </p>

	<p>Die Bläsergruppen des Landesjagdverbandes Berlin, die Jagdhornbläsergruppe Rehberge sowie das niedersächsische Jagdhornbläserkorps „Das Große Freie“ sorgten für jagdliche Klänge. Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (<span class="caps">CSU</span>) erlebte am DJV-Stand, „dass sich immer mehr Menschen für Lebensmittel, ihre Entstehung und Verarbeitung interessieren“. Ehrenpräsident Constantin Freiherr Heeremann von Zuydtwyck, Niedersachsens Landwirtschaftsminister Gert Lindemann (<span class="caps">CDU</span>) oder die diesjährige Baumkönigin Theresa Erdmann waren ebenfalls zu Gesprächen bei den Jägern.</p>

	<p>Mit einer Beteiligung von 1.630 Ausstellern aus 67 Ländern und einem Besucherrekord von 407.000 hat die Internationale Grüne Woche ihre Stellung als weltweit größtes agrarpolitisches Treffen behauptet. 2014 wird die <span class="caps">IGW</span> vom 17. bis 26. Januar in der Messe <span class="caps">ICC</span> Berlin stattfinden.</p>

	<p><strong>Weitere Fotos zum Messeauftritt des <span class="caps">DJV</span> gibt es auf der Facebook-Seite des Verbandes. Sie können sich die Bilder auch anschauen, ohne bei Facebook angemeldet zu sein.</strong> <a href="https://www.facebook.com/media/set/?set=a.453434398038090.98243.249986091716256&#38;type=3"><strong>Einfach hier klicken.</strong></a></p>

	<p><strong>Das Video zur Grünen Woche und weitere Interviews gibt’s auf youtube.</strong> <a href="http://www.youtube.com/user/DJVJagdschutzverband" target='_blank' ><strong>Hier geht&#8217;s lang.</strong></a></p><div class="img_center" style="text-align:center"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/meet_the_president2_468.jpg" alt="" style="border:0;" /><p class="bu">DJV-Präsident Hartwig Fischer stellt sich einen Nachmittag lang den Fragen der Messebesucher. Besonders Jungjäger motivierte er für die ehrenamtliche Tätigkeit. (Foto: DJV)</p></div><div class="img_center" style="text-align:center"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/fischer_mit_aigner_24_jan_468.jpg" alt="" style="border:0;" /><p class="bu">Bundeslandwirtschaftministerin Ilse Aigner (CSU) und Hartwig Fischer nutzten die Grüne Woche für Gespräche über aktuelle jagdpolitische Themen. (Foto: DJV)</p></div><div class="img_center" style="text-align:center"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/dsc_1663_468.jpg" alt="" style="border:0;" /><p class="bu">Die diesjährige Baumkönigin Theresa Erdmann (Mitte) mit DJV-Ehrenpräsident Constantin Freiherr Heeremann von Zuydtwyck (links) und DJV-Präsident Hartwig Fischer: Fischer hat 2013 die Schirmherrschaft über den Baum des Jahres - den Wild-Apfel - inne. (Foto: DJV)</p></div><div class="img_center" style="text-align:center"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/26_jan_2_468.jpg" alt="" style="border:0;" /><p class="bu">Im Waldbiotop am DJV-Stand kamen kleine und große Besucher heimischen Wildtieren ganz nah. Warum es in Deutschland so viele Wildschweine gibt? Udo Fiesel (rechts) von der Jägerschaft Peine hatte mit seinen Kollegen Rolf Meine und Reinhard Schwenke auf viele Fragen die richtigen Antworten. (Foto: DJV)</p></div><div class="img_center" style="text-align:center"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/26_jan_468.jpg" alt="" style="border:0;" /><p class="bu">Ob Damwild, Rotwild oder Reh - das Wildtier-Glücksrad gab Rästel auf. DJV-Mitarbeiter Sebastian Loose gab entscheidende Hinweise zur Lösung und überraschte die Teilnehmer mit Preisen. Vielen Dank an den Landesjagdverband Sachsen zur Verfügungstellung des Glücksrads. (Foto: DJV)</p></div></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Mon, 04 Feb 2013 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[DJV veröffentlicht Ergebnisse der Jagdstatistik 2011/12 ]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>29. Januar 2013 (djv) Berlin/Dortmund</p><h1>DJV veröffentlicht Ergebnisse der Jagdstatistik 2011/12</h1>

<h2>Reh, Hirsch und Wildschwein weiter auf hohem Niveau / Nilgans und Waschbär legen zu</h2>

	<p>Pünktlich zum Auftakt der „Jagd und Hund“, Europas größter Messe für Jagd und Angelfischerei, veröffentlicht der Deutsche Jagdschutzverband (<span class="caps">DJV</span>) aktuelle Ergebnisse der Jagdstatistik 2011/12 (1. April bis 31. März des Folgejahres). Verglichen werden die Daten mit 5-Jahres-Durchschnittswerten, die das Thünen-Institut für Waldökosysteme, Eberswalde (TI Eberswalde) für die Saison 2006/07 bis 2010/11 errechnet hat.</p>

	<p><strong>Jagdergebnis bei Schalenwild überwiegend positiv</strong></p>

	<p>Demnach haben Jäger 2011/12 rund 12 Prozent mehr Damwild (62.955 Tiere) und vier Prozent mehr Rotwild (67.179) erlegt. Beim Rehwild blieb die Strecke nahezu unverändert hoch (1.105.983). Experten schätzen, dass dieser Trend anhält. Nach Angaben des TI Eberswalde hat sich die Zahl des erlegten Schalenwilds (Reh-, Dam-, Rot- und Schwarzwild) in Zentraleuropa innerhalb von 40 Jahren fast verdreifacht. Die Ursachen sind komplex, mehr Nahrung und Deckung sind allerdings die Hauptgründe, so die Wissenschaftler. Unter anderem hat der Anbau von bitterstofffreiem Raps und Mais ab Anfang der 1990er Jahre großflächig für Extranahrung gesorgt, ebenso wie die klimabedingte, stärkere Samenproduktion bei Buchen und Eichen. Das Wildschwein konnte seinen Lebensraum innerhalb von 4 Jahrzehnten laut TI Eberswalde verdreifachen, die Vermehrungsrate liegt in Deutschland derzeit bei durchschnittlich 260 Prozent jährlich. Ohne Jagd würde der Bestand von 100 Tieren also innerhalb eines Jahres auf 360 anwachsen. Zwar ist die Zahl der erlegten Wildschweine 2011/12 (402.501) im Vergleich zum 5-Jahres-Mittelwert um 17 Prozent gefallen, regelmäßige Schwankungen sind aber typisch bei Schwarzkitteln. Für das Jagdjahr 2012/13 wird wieder ein positiver Trend prognostiziert.</p>

	<p><strong>Heterogene Entwicklung bei Waschbär und Marderhund</strong></p>

	<p>Besonders eindrucksvoll fallen die Steigerungsraten bei der Waschbärjagd aus: Im Vergleich zum 5-Jahres-Mittel wurden 2011/12 54 Prozent mehr Tiere erlegt (71.127). Einher geht diese Entwicklung mit der flächenmäßigen Ausbreitung des räuberischen Kleinbären. Das belegen die Zahlen des Wildtier-Informationssystems der Länder Deutschlands (<span class="caps">WILD</span>), das vom <span class="caps">DJV</span> initiiert wurde: im Kerngebiet (Hessen, Thüringen, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt) war er 2011 in 66 Prozent der Jagdreviere vertreten, 2005 waren es lediglich 45 Prozent. Die zweite eingeschleppte Art, der Marderhund, breitet sich laut <span class="caps">WILD</span> ebenfalls in der Fläche weiter aus, in Ostdeutschland sind allerdings zahlreiche Tiere Räude- und Staupeepidemien zum Opfer gefallen. Die bundesweite Jagdstrecke (14.424) brach deshalb im Vergleich mit dem 5-Jahres-Mittel im Jahr 2011/12 um 43 Prozent ein. In den westlichen Bundesländern hingegen stieg die Jagdstrecke um 57 Prozent auf 2.278 Tiere. Räude und Staupe haben auch den Fuchs lokal stark befallen. Die Jagdstrecke ging bundesweit auf 449.606 Tiere zurück, ein Minus von 13 Prozent gegenüber dem 5-Jahres-Mittel.</p>

	<p><strong>Ein Drittel mehr Wildgänse erlegt</strong></p>

	<p>71.829 Wildgänse – überwiegend Graugänse &#8211; haben die Jäger in der Saison 2011/12 erlegt. Das sind 34 Prozent mehr als das 5-Jahres-Mittel der vorangegangenen Jahre. Besonders bei Nilgänsen (10.893) – eine Art, die vom Menschen in jüngster Zeit eingeschleppt wurde &#8211; fällt die Steigerungsrate hoch aus: sie liegt bei 90 Prozent. Die steigenden Abschusszahlen gehen einher mit einer positiven Bestandsentwicklung, wie das WILD-Projekt eindrucksvoll zeigt: Demnach lag bereits 2009 allein die Zahl der Graugans-Brutpaare bei über 20.000 in Deutschland. Das waren etwa ein Drittel mehr Paare, als bis dato von Wissenschaftlern angenommen. Für die anpassungsfähige und konkurrenzstarke Nilgans wurden immerhin 8.000 Brutpaare erfasst, etwa 3-mal so viele wie in der Literatur angegeben.</p>

	<p><strong>Jagdstrecke bei Feldhase und Fasan geht zurück</strong></p>

	<p>Beim Feldhasen ist das Jagdergebnis 2011/12 um 24 Prozent niedriger ausgefallen als im 5-Jahres-Mittel. Unter dem Gesichtspunkt der nachhaltigen Nutzung haben die Jäger seit der Saison 2007/08 die Jagd auf Feldhasen regional freiwillig eingeschränkt. Daten aus dem WILD-Projekt zeigen, dass bundesweit im Schnitt 12 Tiere pro Quadratkilometer leben und die Gesamtpopulation bei etwa 4 Millionen Individuen liegt. Allerdings zeigt eine WILD-Untersuchung von 2004 bis 2009 in Rheinland-Pfalz auch: Insbesondere der Anbau von Mais auf immer größeren Feldern wirkt sich negativ auf den Feldhasen aus.</p>

	<p>Die andauernde Zusammenlegung von Äckern hat zudem zur Folge, dass Ackersäume und Brachflächen verloren gehen. Diese sind jedoch nachweislich positiv für den Feldhasen. Brachflächen sind bundesweit von 8.200 Quadratkilometer (2000) auf 2.300 Quadratkilometer (2011) geschrumpft. Gleichzeitig hat sich die Maisanbaufläche von 15.000 Quadratkilometer (2000) auf 25.000 Quadratkilometer (2011) erhöht. Insbesondere für die Erzeugung von Biogas wird Mais verstärkt angebaut. Für den Fasan ist die Jagdstrecke 2011/12 ebenfalls zurückgegangen. Und zwar um 27 Prozent gegenüber dem 5-Jahres-Mittel. Die Ursachen hierfür werden derzeit in Forschungsprojekten in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen untersucht. Als mögliche Ursachen werden derzeit unter anderem Lebensraumverlust und Krankheitserreger diskutiert.</p><div class="img_center" style="text-align:center"><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/admin/assets/4509_pressegrafik_jagdstatistik_schalenwild.jpg" target="_blank"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/pressegrafik_jagdstatistik_schalenwild_468.jpg" alt="" style="border:0;" /><p class="bu">Jagdstatistik 2011/2012 für Schalenwild: Jäger haben in der Saison 2011/12 gegenüber dem 5-Jahres-Durchschnitt rund 12 Prozent mehr Damwild (62.955 Tiere) und vier Prozent mehr Rotwild (67.179) erlegt. Beim Rehwild blieb die Strecke nahezu unverändert hoch (1.105.983). (Grafik: DJV)</p></a></div><div class="img_center" style="text-align:center"><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/admin/assets/4509_pressegrafik_jagdstatistik_neozoen.jpg" target="_blank"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/pressegrafik_jagdstatistik_neozoen_468.jpg" alt="" style="border:0;" /><p class="bu">Jagdstatistik 2011/2012 für die Neozoen Waschbär und Marderhund: Im Vergleich zum 5-Jahres-Mittel wurden 2011/12 54 Prozent mehr Waschbären erlegt (71.127). Die bundesweite Jagdstrecke des Marderhundes brach im Jahr 2011/12 (14.424) aufgrund von Räude- und Staupeepidemie im Vergleich mit dem 5-Jahres-Mittel um 43 Prozent ein. (Grafik: DJV)</p></a></div><div class="img_center" style="text-align:center"><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/admin/assets/4509_pressegrafik_jagdstatistik_gaense.jpg" target="_blank"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/pressegrafik_jagdstatistik_gaense_468.jpg" alt="" style="border:0;" /><p class="bu">Jagdstatistik 2011/2012 für Wildgänse und Nilgans: 34 Prozent mehr Wildgänse – überwiegend Graugänse – haben die Jäger gegenüber dem 5-Jahres-Mittel in der Saison 2011/12 erlegt (71.829). Besonders bei Nilgänsen (10.893) – eine Art, die vom Menschen in jüngster Zeit eingeschleppt wurde – fällt die Steigerungsrate hoch aus: sie liegt bei 90 Prozent. (Grafik: DJV)</p></a></div></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Tue, 29 Jan 2013 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Zahl der Jäger in Deutschland steigt stetig]]></title>
	<link>http://djv.newsroom.de/news/?meta_id=3253</link>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>25. Januar 2013 (djv) Berlin</p><h1>Zahl der Jäger in Deutschland steigt stetig</h1>

<h2>Trend seit zwanzig Jahren ungebrochen</h2>

	<p>Genau 357.114 Naturbegeisterte haben in der Jagdsaison 2011/2012 ihren Jagdschein gelöst. Das sind 5.282 oder 1,5 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Zahl der Inhaber des „Grünen Abiturs“ steigt seit der Wiedervereinigung Deutschlands nach Angaben des Deutschen Jagdschutzverbands (<span class="caps">DJV</span>) kontinuierlich an. „Die Jagd wird immer beliebter – zunehmend auch unter jungen Leuten, die die Natur und das traditionelle Handwerk für sich entdecken“, sagte Hartwig Fischer, Präsident des <span class="caps">DJV</span>, anlässlich der Fachmesse „Jagd & Hund“ in Dortmund. Es sei erfreulich, dass sich immer mehr Frauen für das Waidwerk entschieden, so Fischer. Eine aktuelle repräsentative Umfrage des <span class="caps">DJV</span> belegt, dass ihr Anteil in den in Jungjägerkursen bei 20 Prozent liegt – ebenfalls so viele wie noch nie.</p>

	<p>Die Jungjäger kommen aus allen Alters- und Berufsgruppen: vom Schüler bis zum Rentner, vom Handwerker über die Friseurin bis hin zur Ärztin oder dem Professor. Sie alle treffen sich in den Vorbereitungskursen. Die Teilnehmer büffeln abends nach der Arbeit, am Wochenende oder in den Sommerferien, im Revier und im Klassenzimmer. In 120 bis 180 Pflichtstunden nehmen sie Themen wie Biologie, Jagdrecht, Wildbrethygiene, Schießwesen oder Natur- und Artenschutz durch. Am Ende wird eine staatliche Prüfung abgelegt. Während Frauen oft über ihren Hund zur Jagd kommen, zählt bei Männern überwiegend der Appetit auf Wildbret. Jäger sind gern in der Natur, darüber sind sich beide Geschlechter einig, das zeigt die DJV-Studie. Eine solide Ausbildung der Jäger wird immer wichtiger, betont Fischer: „Die Jagd steht mehr und mehr im öffentlichen Fokus. Jäger erfüllen einen gesetzlichen Auftrag, dem sie Rechnung tragen müssen. Zusätzlich sind sie die einzigen staatlich geprüften ehrenamtlichen Naturschützer.“
 </p><div class="img_center" style="text-align:center"><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/pressegrafik_jagdscheininhaber_rz_1359128920.jpg" target="_blank"><img src="http://medienjagd.test.newsroom.de/pressegrafik_jagdscheininhaber_rz_1359128920.jpg" alt="" style="border:0;" /></a></div></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Fri, 25 Jan 2013 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Landesjagdverband empört über Kritik an Wildfütterungen]]></title>
	<link>http://djv.newsroom.de/news/?meta_id=3252</link>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>23. Januar 2013 (djv) Gensingen</p><h1>Landesjagdverband empört über Kritik an Wildfütterungen</h1>

<h2>Vermehrung der Wildscheine wird zum ernsthaften Problem</h2>

	<p>Der Landesjagdverband Rheinland-Pfalz (<span class="caps">LJV</span>) weist die Kritik des Tierschutzbeirats an der sogenannten Kirrjagd zurück. Der Tierschutzbeirat verdrehe die Fakten, wenn er behaupte, das Anlocken von Wildschweinen mit Futter vor dem Schießen fördere die übermäßige Vermehrung der Tiere. «Diese These hält keiner ernsthaften Überprüfung stand», erklärte LJV-Geschäftsführer Erhard Bäder am Mittwoch. Die Jäger verwendeten bei der Kirrjagd nur sehr kleine Mengen Mais oder Getreide. Die starke Vermehrung der Wildschweine habe andere Gründe.</p>

	<p>Der Vorsitzende des Tierschutzbeirats Rheinland-Pfalz, Helmut Stadtfeld, hatte am Dienstag gesagt: «Es gibt auch sehr vernünftige Jäger, aber was vielerorts passiert, mutet an wie der Versuch, aus dem Wildschwein ein landwirtschaftliches Nutztier zu machen.» Die vielen Wildschweine seien wegen massiver Wildschäden, häufiger Verkehrsunfälle und der Gefährdung der Hausschweine durch die Schweinepest zu einem ernsten Problem geworden.</p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Wed, 23 Jan 2013 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Prozess um erschossenen Wolf ]]></title>
	<link>http://djv.newsroom.de/news/?meta_id=3249</link>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>18. Januar 2013 (dpa) Montabaur</p><h1>Prozess um erschossenen Wolf</h1>

<h2>Jäger muss 3500 Euro Strafe zahlen</h2>

	<p>Montabaur (dpa) &#8211; Ob Wolf oder Hund &#8211; wegen tödlicher Schüsse auf einen Vierbeiner im Westerwald muss ein Jäger eine Geldstrafe von insgesamt 3500 Euro zahlen. Der Mann aus dem Raum Köln habe gegen das Tierschutzgesetz verstoßen, weil er ein Wirbeltier ohne Grund getötet habe, urteilte das Amtsgericht Montabaur am Donnerstag. Dabei sei es unerheblich, ob es sich zweifelsfrei um einen Wolf oder einen Hund gehandelt habe, sagte Richter Jens Kaboth. Um diese Frage war auch vor Gericht gestritten worden.</p>

	<p>Der 72-Jährige hatte am 20. April 2012 das Tier im Westerwald erschossen und sich später der Polizei gestellt. Er hatte den Vierbeiner nach eigener Aussage für einen wildernden Hund gehalten.<br />
Der Abschuss sorgte für große Empörung unter Naturschützern. Nach Expertenmeinung war es der erste Wolf im Gebiet des heutigen Rheinland-Pfalz seit rund 120 Jahren.</p>

	<p>Im Prozess war ein Streit darüber entbrannt, ob tatsächlich ein Wolf erschossen wurde. Mehrere Experten des Frankfurter Forschungsinstituts Senckenberg bejahten dies. Die aus dem Kadaver gewonnene <span class="caps">DNA</span> sei mit 50 Proben deutscher und italienischer Wölfe verglichen worden, sagte einer der Experten. Das Ergebnis: Das Tier hat den Genotyp W14 und gehört zu einer italienischen Wolf-Unterart.</p>

	<p>Der Angeklagte habe nicht unbedingt mit einem Wolf in der Region rechnen müssen, hieß es in dem Urteil. Einen fahrlässigen Verstoß gegen das Bundesnaturschutzgesetz sah das Gericht deshalb nicht. Der Jäger habe erklärt, keine Artikel über das kurz zuvor erstmals gesichtete Tier gelesen zu haben. «Das muss man ihnen glauben», sagte der Richter.</p>

	<p>Auch nach Ansicht des Jagdmeisters des Westerwaldkreises, Bernd Schneider, habe der Jäger damals nicht mit einem Wolf rechnen können.<br />
Künftig könne mit diesem Argument aber niemand mehr einen solchen Abschuss rechtfertigen. Der Prozess mit seiner großen öffentlichen Wirkung dürfte die Menschen für das Thema Wolf sensibilisiert haben.<br />
«Jedes Schlechte hat auch sein Gutes», sagte Schneider, der in dem Prozess als Sachverständiger aufgetreten war, nach dem Urteil.</p>

	<p>Verteidiger Christian Comes zeigte sich in seinem Plädoyer nicht davon überzeugt, dass es tatsächlich ein Wolf war. Ein Verhaltensbiologe, der auf Initiative der Verteidigung gehört worden war, bezweifelte ebenfalls die Echtheit des Wolfes. Zu diesem Schluss sei er nach der Analyse von Fotos gekommen.</p>

	<p>Die Staatsanwaltschaft hatte eine Strafe von 4000 Euro sowie ein sechsmonatiges Jagdverbot gefordert. Staatsanwalt Ralf Tries sah in den Schüssen sowohl einen Verstoß gegen das Tierschutz- als auch gegen das Bundesnaturschutzgesetz. Der Verteidiger hatte dagegen Freispruch gefordert.</p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Fri, 18 Jan 2013 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
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	<title><![CDATA["Standortbestimmung Jagd" - letzter Aufruf]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>17. Januar 2013 (djv) Berlin</p><h1>"Standortbestimmung Jagd" - letzter Aufruf</h1>

<h2>Beteiligung bis 15. Februar möglich</h2>

	<p>Noch bis zum 15. Februar 2013 können sich Kreisjägerschaften an der „Standortbestimmung Jagd” beteiligen. Der basisdemokratische Prozess wurde von DJV-Präsident Hartwig Fischer auf dem Bundesjägertag 2012 angeregt. Auf der Grundlage von 16 Eckpunkten soll eine gemeinsame Wertebasis für die Jagd in Deutschland erschaffen werden. Die Aufforderung zur Beteiligung an diesem Prozess ist im Sommer 2012 über die Landesjagdverbände verbreitet worden.<br />
„Aus den vorliegenden Rückmeldungen sehen wir, dass noch Luft nach oben ist”, sagt Hartwig Fischer. „Wir freuen uns über jeden Jäger, der in seiner Kreisjägerschaft die Eckpunkte aktiv diskutiert und über jede Kreisjägerschaft, die ihre Vorschläge einbringt”.</p>

	<p><strong>Achtung: Vorschläge können nur als Antrag über Kreisjägerschaften gestellt werden. Anträge von Einzelpersonen können im Diskussionsverfahren nicht berücksichtigt werden.</strong></p>

	<p>Auf dem Bundesjägertag 2013 im hessischen Marburg werden die Anträge diskutiert. Im Anschluss wird final über die „Standortbestimmung Jagd” abgestimmt.</p>

	<p><a href="http://www.jagdnetz.de/positionen?meta_id=3011" target='_blank' >Hier steht der Entwurf zum herunterladen bereit.</a></p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Thu, 17 Jan 2013 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[DJV sucht Referent (m/w) für Forstwirtschaft]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>17. Januar 2013 (djv) Berlin</p><h1>DJV sucht Referent (m/w) für Forstwirtschaft</h1>

<h2>Schwerpunkte: Forstwirtschaft, Jagd, Wildökologie und Naturschutz</h2>

	<p>Der Deutsche Jagdschutzverband ist eine anerkannte Naturschutzvereinigung und vertritt als bundesweite Dachorganisation rund 242.000 Jäger. Weitere Informationen zum Verband im Internet: <a href="http://www.jagdnetz.de/home" target='_blank' >www.jagdverband.de</a></p>

	<p>Für unsere Geschäftsstelle in Berlin suchen wir zum nächstmöglichen Termin einen <strong>Referent (m/w) für Forstwirtschaft</strong>. Die Vollzeitstelle ist zunächst auf zwei Jahre befristet.</p>

	<p><strong>Ihre Themenfelder</strong></p>

	<p>Forstwirtschaft, Jagd, Wildökologie und Naturschutz:<br />
Analyse von Waldzustandsberichten (inkl. Verbissgutachten der Länder) und Jagdstrecken; Wildschadensbewertungsverfahren; Wildbrethygiene.</p>

	<p><strong>Ihre Aufgaben</strong></p>

	<p>-	Fachliche Betreuung der o.g. Themenfelder &#8211; Betreuung und Leitung von Fachgremien &#8211; Aufbau und Kontaktpflege zu Politik und Verbänden &#8211; Kontaktpflege und Zusammenarbeit mit den Landesjagdverbänden  &#8211; Erarbeitung von Stellungnahmen und Verbandspositionen &#8211; Zuarbeit für Präsidium und Geschäftsführung  &#8211; Mitarbeit bei der Konzeption und Umsetzung von Fachbroschüren, inhaltliche Vorbereitung von Pressemeldungen und anderen Maßnahmen der     Öffentlichkeitsarbeit</p>

	<p><strong>Ihr Profil</strong></p>

	<p>-	Hochschulabschluss (Universität oder Fachhochschule), bevorzugt in der Fachrichtung Forstwirtschaft &#8211; Berufserfahrung und sicheres Auftreten (verbandspolitische Erfahrung von Vorteil) &#8211; gutes Ausdrucksvermögen in Wort und Schrift  &#8211; sicherer Umgang mit MS-Office-Programmen, elektronischen Medien &#8211; Jagdschein  &#8211; großes Interesse an Jagd, Naturschutz und Wildbiologie &#8211; Englisch in Wort und Schrift (verhandlungssicher)</p>

	<p><strong>Wir bieten</strong></p>

	<p>Eine interessante, ausbaufähige Tätigkeit in einem kreativen, engagierten Team</p>

	<p><strong>Ihre vollständige Bewerbung unter Angabe der Referenznummer und Ihrer Gehaltsvorstellung senden Sie bitte bis zum 28. Februar 2013 an:</strong></p>

	<p>Deutscher Jagdschutzverband e.V.<br />
GF Andreas Leppmann<br />
Friedrichstraße 185/186, 10117 Berlin </p>

	<p>E-Mail: <a href="mailto:djv@jagdschutzverband.de">djv@jagdschutzverband.de</a></p><div style="padding-bottom:10px;"><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/ausschreibung_forstwirtschaft_jan_2013.pdf" target="_blank"><img src="/img/shared/pdf.gif" style="float:left;margin: 0 10px 0 0;border:0;"/>
<p><strong>Stellenausschreibung: Referent (m/w) für Forstwirtschaft</strong></p></a>
<span style="clear:both;display:block;"></span></div>
</div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Thu, 17 Jan 2013 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Einheitliche Eckpunkte in der Jägerausbildung beschlossen]]></title>
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	<guid>http://djv.newsroom.de/news/?meta_id=3246</guid>
	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>16. Januar 2012 (djv) Berlin</p><h1>Einheitliche Eckpunkte in der Jägerausbildung beschlossen</h1>

<h2>DJV-Präsidium veröffentlicht Eckpunktepapier für bundesweite Standards</h2>

	<p>Das Präsidium des <span class="caps">DJV</span> hat sich auf Eckpunkte in der Jägerausbildung geeinigt, welche bundesweite Gültigkeit erlangen sollen. Knut Falkenberg, im DJV-Präsidium zuständig für das jagdliche Schießen und die Jägerausbildung, betont: „Jäger stehen mehr und mehr in der Öffentlichkeit, daher müssen sie kompetent ausgebildet  und immer auf dem neuesten Stand sein“. Zudem habe sich die Art der Ausbildung in der heutigen Zeit geändert. Viele Naturbegeisterte entschieden sich aus beruflichen Gründen für einen Kompaktlehrgang. Darunter dürfe aber nicht die Qualität der Ausbildung und ihrer Ergebnisse leiden, so Falkenberg weiter.</p>

	<p>Für die Bereiche Ausbildung und Prüfung hat sich das DJV-Präsidium auf einheitliche Standards verständigt. Dazu Knut Falkenberg: „Wenn ein Jagdschein oder Falknerjagdschein im gesamten Bundesgebiet gleichwertig gültig ist, dann muss auch die Ausbildung und Prüfung gleichwertig sein.“ Um zur Prüfung zugelassen zu werden, sollen mindestens 100 Stunden Theorie und zusätzlich die praktische Ausbildung sowie das jagdliche Schießen absolviert werden. Bei den Prüfungsschwerpunkten sind die Bereiche Wildökologie und Naturschutz enthalten. Die Themen Wildkrankheiten und hygienische Behandlung erlegten Wildes sind vor dem Hintergrund der Lebensmittelsicherheit von Wildbret von besonderer Bedeutung. Bei der Schießausbildung sollte möglichst der „laufende Keiler“ geprüft werden. In Anbetracht des Tierschutzes, vor allem auf Bewegungsjagden, müsse diese Disziplin beherrscht werden. Inhalte in der theoretischen Ausbildung wie Fallenjagd und Fanggeräte, Jagdethik, Waidgerechtigkeit, Geschichte der Jagd und jagdliches Brauchtum sollen auch in den Kompaktkursen nicht zu kurz kommen. </p>

	<p>Eine bundesweit einheitliche und qualifizierte jagdliche Ausbildung ist heute wichtiger denn je. „Die praktische Ausbildung, die theoretische Vorbereitung auf die Prüfung und das folgende Jägerleben bilden eine untrennbare Einheit“, unterstreicht Falkenberg. Jäger erfüllen einen gesetzlichen Auftrag, dem sie gerecht werden müssen. Zusätzlich sind sie die einzigen staatlich geprüften Naturschützer.</p>	<p><a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/admin/assets/eckpunktepapier_einheitliche_jgerausbildung.pdf" target='_blank' ><strong>Hier geht&#8217;s zum vollständigen Eckpunktepapier.</strong></a></p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Wed, 16 Jan 2013 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
		<item>
	<title><![CDATA[Bundeslandwirtschaftsministerium veröffentlicht Studie zur Tötungswirkung]]></title>
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	<description><![CDATA[<div style="width:100%">	<p>2. Januar 2013 (djv) Berlin</p><h1>Bundeslandwirtschaftsministerium veröffentlicht Studie zur Tötungswirkung</h1>

<h2>Abschlussbericht zum Herunterladen</h2>

	<p>Das Bundeslandwirtschaftsministerium (<span class="caps">BMELV</span>) hat den Abschlussbericht <a href="https://www.bmelv.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/2012/392-Untersuchung-Toetungswirkung-bleifreier-Jagdgeschosse.html">Ergänzende Untersuchungen zur Tötungswirkung bleifreier Geschosse</a> veröffentlicht. Er steht <a href="http://www.bmelv.de/SharedDocs/Downloads/Landwirtschaft/Wald-Jagd/BLE-Forschungsbericht-Jagdmunition.pdf;jsessionid=DC4A512669D3C04AD09FDEFF84586709.2_cid238?__blob=publicationFile" target='_blank' >hier</a> zum Herunterladen bereit. </p>

	<p>Die Studie wurde von Wissenschaftlern der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (<span class="caps">HNEE</span>) durchgeführt. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass es sowohl bleihaltige als auch bleifreie Munition am Markt gibt, die tierschutzgerecht tötet. Laut Angaben der Autoren ist jedoch auch Munition erhältlich, die nicht tierschutzgerecht tötet.</p>

	<p>Der Untersuchung vorausgegangen war die Forderung nach einem Bleiverbot für Jagdbüchsenmunition durch Vertreter der Politik im Jahr 2009. Im Rahmen einer <a href="http://medienjagd.test.newsroom.de/admin/assets/gemeinsame_erklaerung_2009.pdf" target='_blank' >gemeinsamen Erklärung</a> von Interessensvertretern, Wissenschaft und Politik einigte man sich, zunächst elementare Forschungsfragen bezüglich des Einsatzes alternativer Geschosse zu beantworten. Diese betreffen die jagdpraktische Sicherheit (Abprallverhalten), die Tötungswirkung (Tierschutz) sowie die Lebensmittelsicherheit. </p>

	<p>Nach der Veröffentlichung der Studie zum Abprallverhalten bleihaltiger und bleifreier Geschosse im Jahr 2011 ist der Abschlussbericht der zweite Baustein in der dreiteiligen Studienreihe. Die Ergebnisse der Studie zur Lebensmittelsicherheit als dritter Baustein stehen noch aus. Diese wird momentan unter fachlicher Leitung des Bundesinstitutes für Risikobewertung (BfR) unter anderem in Kooperation mit dem Deutschen Jagdschutzverband (<span class="caps">DJV</span>) durchgeführt. Zwischenergebnisse könnten bereits im März 2013 auf einer Fachtagung des BfR vorgestellt werden. </p>

	<p>Eine von BfR, <span class="caps">BMELV</span> und <span class="caps">DJV</span> angedachte Vielverzehrerstudie, die den Verzehr von Wildbret in Jägerhaushalten untersucht, konnte aufgrund finanzieller Engpässe bislang nicht projektiert werden.</p></div>]]></description>
	<author>pressestelle@jagdschutzverband.de</author>
	<pubDate>Wed, 02 Jan 2013 00:00:00 +0100</pubDate>
	</item>
	</channel>
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